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Großbritannien erlaubt den USA nach den Worten von Premierminister Keir Starmer die Nutzung britischer Stützpunkte für "defensive" Angriffe zur Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen. An den am Samstag begonnenen Angriffen auf den Iran sei London jedoch nicht beteiligt gewesen, betonte Starmer am Sonntag in einer Videoansprache. Sein Land werde sich "auch jetzt nicht an offensiven Aktionen beteiligen".
Da der Iran jedoch eine "Strategie der verbrannten Erde" verfolge, unterstütze Großbritannien die "gemeinsame Selbstverteidigung unserer Verbündeten und unserer Leute in der Region", erklärte der britische Premier weiter. Starmer zufolge befinden sich in der betroffenen Region mindestens 200.000 britische Bürgerinnen und Bürger.
In einer separaten, von der britischen Regierung veröffentlichten Erklärung Starmers hieß es, der einzige Weg, die Bedrohung durch den Iran zu stoppen, sei es, "die Raketen an ihrem Ursprung zu zerstören, in ihren Lagerdepots oder den Starteinrichtungen, mit denen die Raketen abgefeuert werden".
Die Entscheidung der britischen Regierung, sich an den Angriffen auf den Iran nicht zu beteiligen, sei eine "bewusste" gewesen, sagte Starmer in seiner Videoansprache. "Nicht zuletzt, weil wir der Überzeugung sind, dass der beste Weg nach vorne, für die Region und für die Welt, in einer verhandelten Einigung liegt."
Zuvor hatten Deutschland, Frankreich und Großbritannien in einer gemeinsamen Erklärung das "Ermöglichen verhältnismäßiger militärischer Defensivmaßnahmen" nicht ausgeschlossen, um die Fähigkeiten des Iran zum Abfeuern von Raketen und Drohnen "an der Quelle zu zerstören".
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurde das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei getötet. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an. Dabei wurden nach Angaben der Bundeswehr unter anderem auch Bundeswehr-Stützpunkte im Irak und in Jordanien beschossen.
F.Moura--PC