-
Pentagon nach Fund "gefährlicher Substanzen" abgeriegelt
-
EU-Ratspräsidentschaft legt Entwurf für EU-Haushalt vor - Kritik von Nettozahlern
-
Ehrlichkeit beim Ex-Klub: Gregoritsch erhält Fairness-Award
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage gegen Ablehnung von Zeugenaussage Steinmeiers ab
-
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
-
US-Behörde: Folgenschweres Klimaphänomen El Niño bereits im Gange
-
Familien-Sommerferien-Ticket der DB ab Sonntag buchbar
-
EZB hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an - Einlagenzins bei 2,25 Prozent
-
Marokkaner Jayed pfeift deutschen WM-Auftakt
-
Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück - Premier Starmer weiter unter Druck
-
Irans Ölinsel Charg: Trump droht erneut mit Angriffen
-
Tödlicher Raserunfall: Mehr als drei Jahre Jugendstrafe in Duisburg
-
Obdachloser in Köln bei Streit getötet - 29-Jähriger festgenommen
-
Jugendlicher übernimmt Mordauftrag: Dreieinhalb Jahre Haft in Köln
-
Kleinkind geschlagen und geschüttelt: 22-Jähriger wegen Totschlags verurteilt
-
Kontroverse Debatte übers Heizungsgesetz im Bundestag - Linke prüft Klage
-
Dortmund ausgestochen: Eiskunstlauf-WM 2028 in Peking
-
Mehr Rechtsextremisten in Niedersachsen - Szene setzt auf Kampfsport als Lockmittel
-
Mecklenburg-Vorpommern: Verfassungsschutz zählt erstmals über 2000 Rechtsextreme
-
Behördenfehler lässt Fernreise scheitern: Gemeinde aus Sachsen muss zahlen
-
Fußball-Fest mit Kontroversen: Mega-Event Weltmeisterschaft startet in Mexiko
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
DOSB will Europaspiele 2031 nach Deutschland holen
-
Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden
-
Teheran nennt Feuerpause nach jüngsten US-Angriffen "praktisch bedeutungslos"
-
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Klöckner ermahnt Regierung wegen zu später Antworten auf Anfragen
-
Nach Debatte: Wimbledon erhöht Preisgelder deutlich
-
Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück
-
Bundesgerichtshof: Kosten für Schufa-Auskunft müssen nicht erstattet werden
-
Hubig will Verjährung bei Vergewaltigungen verlängern - Unterstützung aus Union
-
Umgang mit Vorwürfen: Becker rät Zverev zu mehr Offenheit
-
Doppelpartnerin verletzt: Williams-Comeback in London beendet
-
Berliner Bäcker tot in seinem Laden entdeckt - Mordkommission ermittelt
-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Leeres Auto rollt los: 77-Jähriger stirbt nach Unfall in Bayern
-
Papst Leo XIV. zum Abschluss von Spanien-Reise auf Kanaren eingetroffen
-
FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben
-
Wirtschafts-Studie zeichnet düsteres Bild vom deutschen Sozialstaat
-
Kollegin bei Floßfahrt sexuell belästigt: Anklage gegen Berliner Polizisten
-
Gebühr für Familiensitzplatz: Britische Aufsicht prüft Ryanair-Buchungsvorschrift
-
Thailand: Zwei chinesische Uiguren wegen Anschlags auf Schrein zum Tode verurteilt
-
Mutmaßlicher türkischer Linksextremist in Stuttgart vor Gericht
-
Erzeugerpreise für Landwirte im April deutlich gesunken
-
Grüne und Linke enttäuscht von Reform-Treffen von Koalition und Sozialpartnern
-
Taiwan: China dringt erstmals in Gewässer um Taiping-Insel ein
Kanzler bei Trump: Merz hofft auf Ende des Iran-Kriegs "so bald wie möglich"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump die Hoffnung auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs geäußert. Dieser solle "so bald wie möglich" enden, sagte Merz am Dienstag im Weißen Haus. Der Krieg schade der Wirtschaft, sagte Merz, und verwies auf die gestiegenen Öl- und Gaspreise. Trump äußerte sich zufrieden mit der Unterstützung durch die Bundesregierung im Iran-Krieg.
Merz bedankte sich für die Einladung ins Oval Office "in diesen herausfordernden Zeiten". Beim Thema Iran stünden Deutschland und die USA "auf derselben Seite mit Bezug auf dieses schreckliche Regime im Iran". Die Bundesregierung hoffe, dass die USA und Israel eine neue iranische Regierung an die Macht brächten, die wieder für Frieden und Freiheit eintrete, sagte der Kanzler weiter.
Trump äußerte sich zufrieden mit der bisherigen Unterstützung durch Deutschland im Iran-Krieg. "Sie lassen uns in gewissen Gebieten landen", sagte der US-Präsident. Er spielte damit auf die Verträge zur Nutzung von Luftwaffenbasen in Deutschland an.
Trump sagte weiter, er erwarte nicht, dass Deutschland Bodentruppen entsende. Deutschland sei ein "respektiertes Land", mit dem er eine "sehr gute Beziehung" habe. Scharfe Kritik übte der US-Präsident dagegen an Spanien und Großbritannien, die in militärischen Dingen "sehr unkooperativ" seien. Der Kanzler ist der erste europäische Regierungsvertreter, der seit Beginn des Iran-Kriegs am Samstag mit Trump zusammenkommt.
Mit Blick auf die US-Zollpolitik bekräftigte Merz, er wolle mit Trump über das EU-Handelsabkommen mit den USA sprechen, das er gerne "so schnell wie möglich umgesetzt" hätte. Trump sagte zu dem Thema, die US-Handelspartner wollten "alle in ihrem Deal bleiben, und deshalb werden wir das wahrscheinlich ziemlich leicht hinbekommen". Die Europäische Union nannte er dabei nicht ausdrücklich.
Die Bundesregierung hatte vor dem Treffen auf "Klarheit" in der US-Zollpolitik gepocht, nachdem der Oberste Gerichtshof einen Großteil der Aufschläge Trumps auf bisheriger Rechtsgrundlage für unzulässig erklärt hatte.
Trump erließ daraufhin einen neuen, internationalen Sonderzoll in Höhe von zehn Prozent auf einer anderen Basis. Er bekräftigte bei dem Treffen mit Merz, dass er diesen auf 15 Prozent hochsetzen wolle.
Zu Beginn der Begegnung hatte Trump die engen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland gelobt. Der Präsident nannte Merz einen "Freund", den er "in sehr interessanten Zeiten" treffe. "Unsere Länder kommen gut miteinander aus", sagte Trump.
An die knapp 40-minütige Begegnung im Oval Office schloss sich ein Mittagessen im Cabinet Room an, dem Konferenzraum der US-Regierung. Daran sollten auch US-Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent teilnehmen. Merz sagte, er wolle dabei auch über die Ukraine sprechen.
Wie bereits bei seinem Antrittsbesuch bei Trump im Juni kam Merz nur gelegentlich zu Wort. Es war der insgesamt dritte Besuch des Kanzlers in Washington. Mitte August hatte er in der US-Hauptstadt zudem mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs an einem Gipfel zur Ukraine teilgenommen.
M.A.Vaz--PC