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CDU-Kandidat Hagel reagiert gelassen auf Grünen-Aufholjagd in Baden-Württemberg
Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hat gelassen auf die Aufholjagd der Grünen in den Umfragen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag reagiert. Das CDU-Ergebnis in den Umfragen sei "einigermaßen stabil", seine Partei liege immer knapp unter 30 Prozent Zustimmung, sagte Hagel am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Für ihn sei nur das Wahlergebnis am Sonntag wichtig. Danach komme der Montag - "und dann werden wir daraus das Beste machen".
Das aktuelle ZDF-"Politbarometer" sieht die CDU und die Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir kurz vor der Wahl gleichauf bei 28 Prozent Zustimmung. Hagel verwies darauf, dass es auch in dieser Woche eine Umfrage gegeben habe, welche die CDU mit drei Prozentpunkten vorn sah. Es wird davon ausgegangen, dass nach der Wahl CDU und Grüne erneut eine Koalition in Baden-Württemberg bilden werden - die am Wahltag stärkste Partei stellt damit voraussichtlich den Ministerpräsidenten.
Kritisch äußerte sich Hagel im ZDF zur Entwicklung der Spritpreise in Deutschland. Es dürfe nicht sein, dass die Ölkonzerne sich wegen des Kriegs im Iran die Taschen voll machten, sagte er. Gerade in einem Flächenland wie Baden-Württemberg, wo viele Menschen auf das Auto angewiesen seien, würden viele unter den stark gestiegenen Preisen leiden. Deshalb sei es "goldrichtig", dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nun das Bundeskartellamt mit einer Prüfung der Preissprünge beauftragt habe.
F.Ferraz--PC