-
Südkoreas Präsident Lee: Manöver mit den USA sind nicht gegen Nordkorea gerichtet
-
Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"
-
Organspende-Diskussion: CSU-Gesundheitsexperte zieht Vergleich zu Corona
-
Wahlkommission in Sambia: Präsident Hichilema für zweite Amtszeit wiedergewählt
-
Minister Dobrindt und Bär weihen neues Zentrum zur Drohnenabwehr ein
-
Social-Media-Sucht: Eröffnungsplädoyers im wegweisenden US-Prozess gegen Meta
-
Mordfall Tupac Shakur: Anklage spricht von Rache-Tat - Verteidigung widerspricht
-
Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland
-
Kushner: Gespräche mit dem Iran verlaufen "sehr positiv"
-
Verhandlungsbeginn im Mordfall Tupac Shakur - Anklage spricht von Tat aus Rache
-
Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief gesunken
-
Kushner: Fortschritte bei Umsetzung von Gaza-Friedensplan in 30 Tagen möglich
-
Kurdischer Regierungschef im Irak macht Iran für Angriff auf sein Büro verantwortlich
-
"Bärenstarke Leistung": Hockey-Männer in der Zwischenrunde
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Vorstand kündigt Sonderparteitag an
-
Härtetest bestanden: Hockey-Männer in der Zwischenrunde
-
Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an
-
FIFA trennt sich von Betriebsdirektor Lamour
-
Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz
-
Kurdischer Ministerpräsident im Irak meldet iranischen Drohnenangriff auf sein Büro
-
Medien: Füllkrug unmittelbar vor Rückkehr nach Bremen
-
Fremdenfeindlicher Protest im südafrikanischen Durban während Regionalgipfels
-
Norwegens König Harald V. im Krankenhaus behandelt
-
BVB: Auch Veerman-Transfer perfekt
-
WM: Hockey-Frauen nach Niederlage gegen Argentinien unter Druck
-
Demokraten und Republikaner kritisieren Trump für geplante Beschränkung von Südkorea-Manövern
-
UN-Zahlen für 2025: 350 Helfer in Krisengebieten getötet
-
Medien: Premier Burnham fällt auf Imitator von US-Stabschefin Wiles rein
-
SPD-Vorschlag zu Hitzeschutz stößt auf positives Echo - Kanzler zögert noch
-
Vor Wahlen: Gericht in Russland bestätigt Ausschluss von Anti-Kriegs-Partei Jabloko
-
Pentagon vergibt milliardenschweren Rüstungsauftrag für Tomahawk-Raketen
-
Wegen Extrem-Sommers beginnt Weinlese im Elsass früher denn je
-
Missbrauchsurteil: Trump scheitert mit Einspruch gegen Entschädigungszahlung
-
Von Kommunalwahl in Friesland ausgeschlossen: AfD-Politiker scheitert vor Gericht
-
Angriff auf Netz von Berliner Landesbehörden: Ermittlungen laufen
-
Unterhaltsvorschuss: SPD fordert mehr Druck auf Säumige und lehnt Kürzungen ab
-
BVB verpflichtet griechischen Offensivspieler Konstantelias
-
Russisches Gericht verurteilt Jabloko-Politiker Schlosberg zu elf Jahren Haft
-
Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind
-
Thüringer BSW steht zu Koalition - weitere Konfrontation mit Parteispitze
-
Bayern: 17-Jähriger stirbt nach Sprung in Main-Donau-Kanal
-
Klingbeil will bessere Bedingungen für Startups in Deutschland schaffen
-
US-Journalist: Trump droht dem Oman mit Angriffen bei Widerspruch gegen Iran-Abkommen
-
US-Senator der Demokraten verurteilt Trumps Kritik an Manövern mit Südkorea
-
DFB-Pokal: Bayern-Frauen müssen in Gladbach ran
-
FC Bayern: "Team Day" ohne Musiala
-
SPD-Vorschlag zu Hitzeschutz erhält breite Unterstützung - Kanzler zögert noch
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW steht zu Regierungskoalition
-
Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert
-
FIFA: FairSquare fordert Wahl-Ausschluss Infantinos
Führerschein soll günstiger werden - Regierung beschließt Reform
Den Führerschein machen - das soll in Deutschland günstiger werden. Die Regierung beschloss am Mittwoch eine Reform der Fahrschulausbildung. Geplant sind etwa weniger teure Sonderfahrten, Theorieunterricht auch komplett online und die Möglichkeit privater Übungsstunden mit den Eltern. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte, er sei zuversichtlich, dass die Reform bis Ende des Jahres abgeschlossen sei - die Änderungen könnten dann ab Januar 2027 gelten.
Der Erwerb eines Pkw-Führerscheins in Deutschland kostet laut Verkehrsmininsterium aktuell im Durchschnitt 3400 Euro - ein Betrag, der laut Schnieder "richtig weh" tut. In Luxemburg etwa koste der Führerschein im Schnitt nur 1500 Euro, in Belgien 2000 Euro. "Da sind wir weit von den Durchschnittskosten in Deutschland entfernt und deshalb reformieren wir die Fahrschulausbildung."
Dabei setzte die Regierung auf eine Kombination aus Digitalisierung, Bürokratieabbau, Flexibilität und mehr Transparenz, sagte der Minister. So sollen sich Fahrschüler die Theorie auch komplett online aneignen können, etwa über eine App. Der Prüfkatalog von derzeit 1169 Fragen soll um fast 30 Prozent reduziert werden auf rund 840 Fragen.
Bei den Sonderfahrten soll es "mindestens" eine Nacht-, Autobahn- und Überlandfahrt geben - wieviele genau, hänge vom Schulungsstand der Schülerin oder des Schülers ab, sagte Schnieder. "Das können die Fahrlehrer, die Fahrschulen am besten entscheiden." In diesem Punkt geht die Reform offenbar auf Bedenken der Branche ein: Zunächst hatte es geheißen, statt zwölf seien nur drei Sonderfahrten vorgeschrieben.
Übungsfahrten sollen Fahrschüler künftig auch mit "nahestehenden Personen", also etwa den Eltern, absolvieren können, kündigte der Verkehrsminister an. Das sei eine "sinnvolle Ergänzung, wie uns die Praxis in anderen EU-Ländern zeigt" - in Frankreich, Luxemburg und Österreich sei dieser Ansatz "erfolgreich". Kosten und Erfolgsquoten sollen die Fahrschulen künftig an eine zentrale Datenbank melden - Verbraucherportale sollen die Daten für die Verbraucher aufbereiten.
"Klar ist aber, die geplante Reform wird nicht sofort, sondern in einem Prozess Auswirkungen auf die Preise haben", sagte Schnieder. "Wir schaffen Möglichkeiten. Was der Führerschein am Ende kostet, wird der Markt regeln." Er sei aber davon überzeugt, dass die Kosten sinken werden.
Der ADAC lobte vor allem die Möglichkeit privater Übungsfahrten: Mehr Praxis führe nachweislich zu einem geringeren Unfallrisiko und könne zugleich die Bestehensquote in der Prüfung erhöhen, sagte eine Sprecherin der "Rheinischen Post".
Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände dagegen verlangte Nachbesserungen. "Wir erwarten, dass Minister Schnieder im weiteren Verfahren endlich auf die Expertise von Fahrlehrern und Wissenschaftlern hört", sagte Vizechef Kurt Bartels der "Rheinischen Post". Der TÜV-Verband hatte bei der Vorstellung der Pläne vor einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit gewarnt.
Schnieder betonte am Mittwoch, mit der Reform würden die "Sicherheitsstandards auf höchstem Niveau" bleiben. "Bei der Verkehrssicherheit werden keine Abstriche gemacht."
F.Cardoso--PC