-
Drohnenflüge über Nordkorea: Weitere 30 Jahre Haft für Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon
-
Bundesrat entscheidet über Gewaltschutz und Apothekenreform
-
Bundestag berät erstmals über Warkens Entwurf für Gesundheitsreform
-
Börsengang von Musks Raumfahrtkonzern SpaceX erwartet
-
IG Metall demonstriert in Berlin für die Zukunft der Stahlindustrie
-
Taylor Swift als jüngste Frau in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen
-
Höchste Juni-Temperatur aller Zeiten in der Antarktis gemessen
-
Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen
-
Vor Bundestagsdebatte über Gesundheitsreform: Warken zu Änderungen bereit
-
Als Anti-Trump-Slogan geltende Zahlen "8647" groß auf National Mall aufgetaucht
-
Unter Druck stehender Starmer ernennt neuen Verteidigungsminister
-
Außenministerium: Iran hat noch nicht über Abkommen mit den USA entschieden
-
Pressestimmen zum WM-Eröffnungsspiel: "Mexiko, wie schön!"
-
"Da geht die Post ab": Mexiko feiert perfekten WM-Auftakt
-
Eröffnungsshow und Auftaktspiel im Aztekenstadion: Fußball-WM hat begonnen
-
Trump stellt baldige Vereinbarung mit dem Iran in Aussicht und sagt Angriffe ab
-
Rekord-Börsengang: SpaceX könnte noch mehr einnehmen als erwartet
-
Bundestag verlängert Bundeswehr-Einsätze in Bosnien und im Kosovo
-
Mexikaner Quinones erzielt erstes WM-Tor
-
Fußball-WM hat mit Eröffnungsfeier und erstem Spiel begonnen
-
Nach Kongressrevolte: Trump nominiert neuen Geheimdienstkoordinator
-
Anstoß in Mexiko: Die XXL-WM beginnt
-
Eröffnungsfeier der Fußball-WM mit Superstar Shakira
-
Eröffnungsfeier: Shakira tanzt, die Fans jubeln
-
Trump sagt Angriffe auf Iran ab und deutet Verhandlungserfolg an
-
Vor WM-Eröffnung in Mexiko: Tausende Fans drängen in Fanzone
-
G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten
-
US-Abgeordnete verweigern Trump Spionagerechte gegen Ausländer
-
3. Liga: TSV Havelse bekommt Startplatz der Löwen
-
Lobbycontrol: Wirtschaft gibt Rekordsumme für Einflussnahme auf EU-Institutionen aus
-
Pentagon nach Fund "gefährlicher Substanzen" abgeriegelt
-
EU-Ratspräsidentschaft legt Entwurf für EU-Haushalt vor - Kritik von Nettozahlern
-
Ehrlichkeit beim Ex-Klub: Gregoritsch erhält Fairness-Award
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage gegen Ablehnung von Zeugenaussage Steinmeiers ab
-
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
-
US-Behörde: Folgenschweres Klimaphänomen El Niño bereits im Gange
-
Familien-Sommerferien-Ticket der DB ab Sonntag buchbar
-
EZB hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an - Einlagenzins bei 2,25 Prozent
-
Marokkaner Jayed pfeift deutschen WM-Auftakt
-
Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück - Premier Starmer weiter unter Druck
-
Irans Ölinsel Charg: Trump droht erneut mit Angriffen
-
Tödlicher Raserunfall: Mehr als drei Jahre Jugendstrafe in Duisburg
-
Obdachloser in Köln bei Streit getötet - 29-Jähriger festgenommen
-
Jugendlicher übernimmt Mordauftrag: Dreieinhalb Jahre Haft in Köln
-
Kleinkind geschlagen und geschüttelt: 22-Jähriger wegen Totschlags verurteilt
-
Kontroverse Debatte übers Heizungsgesetz im Bundestag - Linke prüft Klage
-
Dortmund ausgestochen: Eiskunstlauf-WM 2028 in Peking
-
Mehr Rechtsextremisten in Niedersachsen - Szene setzt auf Kampfsport als Lockmittel
-
Mecklenburg-Vorpommern: Verfassungsschutz zählt erstmals über 2000 Rechtsextreme
-
Behördenfehler lässt Fernreise scheitern: Gemeinde aus Sachsen muss zahlen
Magyar zu Besuch in Polen: Budapest und Warschau wollen in EU enger zusammenarbeiten
Nach dem Regierungswechsel in Budapest wollen Polen und Ungarn auf europäischer Ebene enger zusammenarbeiten. Beim Antrittsbesuch des pro-europäischen ungarischen Regierungschefs Peter Magyar am Mittwoch in Warschau sagte der ebenfalls pro-europäische polnische Ministerpräsident Donald Tusk, beide Länder würden in Brüssel "bei geopolitischen Fragen zusammenarbeiten" und die "gemeinsamen Interessen verteidigen". Bei einer Pressekonferenz mit Magyar fügte Tusk hinzu: "Wir haben praktisch nichts anderes als gemeinsame Interessen."
Magyar sagte, Ungarn könne von Polen viel darüber lernen, wie Rechtsstaatlichkeit wiederhergestellt, Korruption bekämpft und EU-Gelder erlangt werden könnten. Mit Blick auf die vergangenen Regierungswechsel in beiden Ländern sagte Magyar, in Warschau habe es "ähnliche Probleme" wie in Budapest gegeben. "Ich zähle stark auf die Erfahrung des Ministerpräsidenten Polens", fügte er hinzu.
Tusk und Magyar wollen nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit in Mitteleuropa ausbauen. Dazu soll das Visegrad-Format mit der Slowakei und Tschechien wiederbelebt werden. Dieses könne etwa um "unsere skandinavischen Freunde", Österreich, Kroatien, Slowenien, Rumänien oder auch mit Ländern des Westbalkans, die noch nicht EU-Mitglieder sind, erweitert werden, sagte Magyar.
Am Nachmittag reiste Magyar nach Danzig, wo er den Friedensnobelpreisträger Lech Walesa traf. Walesa wurde in den 1980er Jahren zu einer entscheidenden Figur bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs.
Magyars Besuch in Polen war die erste Auslandsreise des konservativen Politikers seit seiner Vereidigung vor rund anderthalb Wochen. Im Vorfeld der Reise hatte Magyar angekündigt, eine engere Zusammenarbeit der mitteleuropäischen Staaten in der EU voranbringen zu wollen. Insbesondere die Beziehungen zu Warschau, die wegen der Nähe seines Vorgängers Viktor Orban zu Moskau seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine belastet waren, wolle er wiederbeleben.
In Polen war es Tusk nach der Abwahl der Regierung unter Mateusz Morawiecki von der rechtsnationalistischen PiS im Jahr 2023 gelungen, die Beziehungen zur EU zu verbessern und eine schrittweise Freigabe eingefrorener EU-Gelder zu erwirken. In Kürze wird eine Delegation der EU-Kommission in Budapest erwartet. Magyar hofft zudem auf eine Vereinbarung mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in Brüssel in der kommenden Woche. Den derzeitigen Haushaltskommissar Piotr Serafin kennt Tusk aus seiner Zeit als EU-Ratspräsident zwischen 2014 und 2019.
Für Mittwochabend stand Magyars Weiterreise nach Österreich auf seinem Reiseplan. Dort soll es unter anderem um wirtschaftliche Zusammenarbeit und Migrationspolitik gehen. Magyar hatte erklärt, er wolle die Beziehungen zu Österreich aus historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Gründen stärken. Er verwies dabei auf die eng miteinander verbundene Geschichte beider Länder in der bis 1918 existierenden österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie sowie auf die heutigen engen Wirtschaftsbeziehungen.
Österreich ist nach Deutschland das zweitwichtigste Herkunftsland ausländischer Direktinvestitionen in Ungarn. Das Volumen liegt bei mehr als elf Milliarden Euro.
Magyars konservative Tisza-Partei hatte bei der Wahl in Ungarn am 12. April eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erobert und bereitete der Fidesz-Partei eine empfindliche Niederlage. An ihrer Spitze hatte Orban Ungarn seit 2010 ununterbrochen regiert.
F.Ferraz--PC