-
Nagelsmann kann fast aus dem Vollen schöpfen
-
Ganztägige Sperrung der Brennerautobahn wegen Protests: Vorerst kein Verkehrschaos
-
Klinik-Befragung: Mehrheit erwartet Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage
-
Flugbetrieb am Airport München wieder aufgenommen - keine Drohnen entdeckt
-
Gewerkschaftschef: Hollywood-Studios und Schauspieler nähern sich bei KI-Regulierung an
-
Israelische Armee ordnet Evakuierung von sieben Dörfern im Südlibanon an
-
FDP eröffnet Bundesparteitag in Berlin - Kubicki soll Vorsitz übernehmen
-
Vorgezogene Wahl: Bürger in EU-Land Malta stimmen über Parlament ab
-
Sperrung der Brennerautobahn beginnt mit Stopp für Lkw - derzeit keine Staus
-
Hegseth droht Nato-Partnern mit Konsequenzen bei zu niedrigen Verteidigungsausgaben
-
Prien will Eltern bei Begrenzung von Bildschirmzeiten für Kinder stärker verpflichten
-
Happy End als 42-Jähriger: Dante rettet sich mit Nizza
-
Hegseth: USA wünschen sich "stabiles Gleichgewicht" mit China in Asien
-
Kanada mit verletztem Davies zur WM - Fragezeichen bleiben
-
NHL: Kanadas Titeltraum platzt erneut - Carolina im Finale
-
Präsidenten-Arzt: Trump ist bei "exzellenter Gesundheit" - sollte aber abnehmen
-
Djokovic lässt Rückkehr nach Paris offen
-
75 Euro: Union fordert von Adidas vor WM günstigeren Preis für Kindertrikot
-
Hegseth: USA "mehr als fähig" für Wiederaufnahme von Krieg gegen Iran
-
CSU-Vize Weber dringt auf Neuausrichtung der Partei
-
Inmitten von Spannungen: Militärvertreter der USA und Kubas treffen sich in Guantanamo
-
Drohendes Verkehrschaos durch Sperrung der Brennerautobahn wegen Anwohner-Protests
-
Malta wählt neues Parlament - Regierungschef hofft auf weitere Amtszeit
-
FDP-Parteitag wählt neue Spitze - Kubicki soll Parteichef werden
-
Warten auf Iran-Durchbruch: Trump besteht auf Einhaltung "roter Linien"
-
Richter: Trumps Name muss von Kennedy Center weichen - Präsident wirft wütend hin
-
Teheran startet Vorbereitungen für verschobenes Staatsbegräbnis für Chamenei
-
Bericht: Produzierte Windstrom-Menge stagniert trotz massiven Windrad-Ausbaus
-
Erkämpfter Erfolg gegen Halys: Zverev in Paris auf Kurs
-
Weißes Haus: Trump will nur bei Einhaltung seiner "roten Linien" Iran-Abkommen schließen
-
Deutscher Filmpreis geht an "In die Sonne schauen"
-
Richter: Trumps Name soll vom Kennedy Center in Washington entfernt werden
-
IAEA: Kasachstan bereit zur Übernahme von Uran aus dem Iran
-
Kinderschutz im Internet: G7-Konferenz in Paris einigt sich auf Abschlusserklärung
-
USA: Festnahmen nach Protesten vor Abschiebezentrum
-
Favoritensterben in Paris: Djokovic scheitert an Fonseca
-
Kritik an Moskau nach Drohnen-Einschlag - Putin: Herkunft der Drohne unklar
-
UNO: Mehr als sieben Millionen Menschen im Südsudan benötigen sofortige Lebensmittelhilfen
-
Mutige Korpatsch scheidet in Paris aus
-
Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg
-
US-Richterin blockiert Milliardenfonds für Trump-Anhänger
-
Nach Sturz: Frühere dänische Königin Margrethe hat Klinik wieder verlassen
-
"Langfristig": Ilzer verlängert vorzeitig in Hoffenheim
-
Topmanager von Autobauer VW scheitern mit Schadenersatzklagen gegen Konzern
-
Nach Kontroverse um Berlinale-Chefin Tuttle: Weimer sieht Wogen "sehr geglättet"
-
Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein
-
Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten
-
Udo Lindenberg in Krankenhaus behandelt - 80-jähriger Künstler gibt Entwarnung
-
Geldsegen für Ungarn: Brüssel und Budapest einigen sich auf Freigabe eingefrorener EU-Milliarden
-
Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt
Kritik an Moskau nach Drohnen-Einschlag - Putin: Herkunft der Drohne unklar
Nach dem Einschlag einer Drohne in ein Wohnhaus in Rumänien haben die Nato und die EU-Staaten ihrem Verbündeten Bukarest ihre Unterstützung zugesichert. Die Nato sei bereit, "jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen", erklärte Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Freitag auf X. Rumänien machte vollumfänglich Moskau für den Vorfall verantwortlich. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte indes, die Herkunft der Drohne sei noch unklar.
Er habe Rumäniens Präsident Nicosur Dan die "uneingeschränkte Solidarität" der Nato ausgesprochen, erklärte Rutte. Die Nacht zum Freitag habe erneut gezeigt, dass die Auswirkungen des "illegalen Angriffskriegs" Russlands "nicht an der Grenze Halt machen".
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte auf X, der Vorfall zeige "einmal mehr Russlands Bereitschaft zur Eskalation". Außenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte zusätzliche Anstrengungen an, um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und die europäische Verteidigung im Rahmen der Nato zu stärken.
Neben Deutschland kritisierten auch Frankreich und Großbritannien die Verletzung des Nato-Luftraums scharf. Paris warf Moskau eine "unverantwortliche Handlung" vor und bestellte den russischen Botschafter ein. Die britische Außenministerin Yvette Cooper bezeichnete das Geschehen als "extrem gefährlich".
Auch der US-Botschafter bei der Nato, Matthew Whitaker, verurteilte das "rücksichtslose Eindringen" in das rumänische Hoheitsgebiet. "Wir stehen an der Seite unseres Nato-Verbündeten", erklärte er auf X bezogen auf Rumänien.
Die Drohne hatte in der Nacht zum Freitag ein Wohnhaus in der Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine getroffen. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Bukarest mit. Der Vorfall habe sich bei nächtlichen russischen Drohnenangriffen auf zivile Ziele und Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine nahe der Grenze zu Rumänien ereignet.
Die rumänischen Streitkräfte hätten nicht genügend Zeit gehabt, die Drohne abzuschießen, erklärte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums in Bukarest. Binnen vier Minuten habe es "keine realistischen Möglichkeiten gegeben, sie sicher anzugreifen".
Rumäniens Präsident Dan nannte den Vorfall auf Facebook "beispiellos" und sprach vom "schwersten Vorfall" in seinem Land seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Frühjahr 2022. Die Entscheidung, nicht einzugreifen, sei getroffen worden, weil "die notwendigen Bedingungen für eine Zerstörung des Raketensystems ohne eine erhebliche Gefährdung der Sicherheit der Zivilbevölkerung nicht gegeben" gewesen seien.
Später sagte Rumäniens Staatschef: "Russland trägt die volle Verantwortung für diesen Vorfall." Angesichts dessen werde das russische Generalkonsulat in der Schwarzmeerstadt Konstanza geschlossen, sagte er in einer Videobotschaft.
Putin seinerseits sagte vor Journalisten: "Zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand sagen, woher diese oder jene Drohne stammt, solange keine Untersuchung der Drohne stattgefunden hat".
Es sei zu früh um zu sagen, dass es sich um eine russische Drohne handele, sagte Putin. "Wenn sie uns objektive Daten vorlegen, werden wir beurteilen, was geschehen ist", fügte er hinzu. Putin wies zudem darauf hin, dass ukrainische Drohnen bereits andere Länder überflogen hätten.
Der Kremlchef betonte, Russland habe europäische Länder "nie bedroht" und bedrohe sie "auch jetzt nicht". Die Europäer wollten nur "die Konfrontation mit Russland fortsetzen, um die hohen Ausgaben in ihren Staatshaushalten zu rechtfertigen", fügte er hinzu.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte auf X, der Vorfall beweise "einmal mehr, dass die russische Aggression eine reale Bedrohung für die Schwarzmeerregion und ganz Europa darstellt". Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte seine europäischen Verbündeten auf, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Die EU müsse Moskau "deutlich machen, dass seine Angriffe erhebliche Verluste für Russland selbst bedeuten", erklärte er auf X.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, Russland habe mit seinem Vorgehen bei seinem seit mehr als vier Jahren andauernden "Angriffskrieg eine weitere Grenze überschritten". Das Nato-Oberkommando der Alliierten Streitkräfte in Europa (Shape) teilte mit, dass als Reaktion auf den Vorfall zwei rumänische Kampfjets unter Nato-Kommando gestartet seien.
Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine kommt es immer wieder zu Luftraumverletzungen durch Drohnen Russlands oder auch der Ukraine. Im Herbst vergangenen Jahres waren außerdem russische Militärjets in den estnischen Luftraum eingedrungen.
Das Land beantragte daraufhin eine Sitzung des Nordatlantikrats, des höchsten politischen Entscheidungsgremiums der Allianz, unter Artikel 4 des Nordatlantikvertrags. Kurz zuvor hatte bereits Polen diesen Schritt gewählt, nachdem 19 russische Drohnen in den Luftraum des Landes eingedrungen waren.
Artikel 4 sieht vor, dass jedes Nato-Mitglied im Fall einer Bedrohung seiner "territorialen Integrität, politischen Unabhängigkeit oder Sicherheit" die Einberufung einer Sitzung des Nato-Rates verlangen kann.
A.F.Rosado--PC