-
UNO: Über 50.000 Vermisste nach Erdbeben in Venezuela - Helfer aus dem Ausland gelandet
-
Aus Furcht vor fremdenfeindlicher Gewalt: Südafrika unterstützt Malawier bei Ausreise
-
Boxen: Usyk legt Titel nieder - Kampf gegen Kabayel geplatzt
-
Neuer Hitzerekord in Deutschland: 41,3 Grad in Saarbrücken
-
Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU
-
Vorwurf der Vergewaltigung: Hakimi geht in Berufung
-
Deutscher Wetterdienst: Heißester Tag aller Zeiten mit 41,3 Grad
-
Schifffahrtsorganisation: 115 Schiffe und 2500 Seelaute aus Straße von Hormus evakuiert
-
Formel 1: Antonelli dominiert - Hamilton auf Distanz
-
Ironman-EM in Frankfurt: Strecke wegen Hitze verkürzt
-
Trumps Ex-Berater und Kritiker Bolton bekennt sich in Dokumentenaffäre schuldig
-
Deutschland erlebt heißesten Juni-Tag: Viele Veranstaltungen abgesagt
-
Rassismus-Vorwurf: Schweinsteiger wehrt sich
-
Neuer Juni-Hitzerekord für Deutschland mit über 40 Grad erreicht
-
Zwei Menschen in Bremen getötet: Polizei fahndet nach Verdächtigem
-
Papst Leo feiert bei Paris-Besuch Messe auf dem Place de la Concorde
-
US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase
-
Niedersachsens Ministerpräsident Lies gegen radikale Sparpläne bei VW
-
Zwei Stürme nehmen Kurs auf Japan - In Taiwan zwei Tote
-
Bericht: Regierung verständigt sich auf Haushalt mit harten Sparmaßnahmen
-
Antonelli Schnellster in Österreich - Probleme bei Red Bull
-
Mehr als vier Jahre Haft für verbotene Lieferung von Fahrzeugteilen nach Russland
-
Tunesien: Bekannte Menschenrechtsaktivistin zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Untreue mit Millionenschaden in Bayern
-
Maria im Finale von Eastbourne
-
Etliche Veranstaltungen in Deutschland wegen Extremhitze am Wochenende abgesagt
-
Wadephul reist in die USA und nach Südamerika - Gespräche über Mercosur geplant
-
"Eine menschenverachtende Tat": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg
-
Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer
-
Gericht: Kein Anspruch auf subsidiären Flüchtlingsschutz nach Häufung von Straftaten
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Bundes-Einstieg beim Panzerbauer KNDS
-
Prien plant offenbar gleichmäßigere Zeitaufteilung beim Elterngeld
-
Gouverneur: Ausnahmezustand auf der Krim nach ukrainischen Angriffen ausgerufen
-
Deutsche Bahn verschiebt Inbetriebnahme von Stuttgart 21 offiziell auf 2031
-
CL: Berlin, Magdeburg und Melsungen mit anspruchsvollen Gruppen
-
In Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas: Streit um Archiv geht in nächste Runde
-
"Er wollte eine hohe Opferzahl": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg
-
Bundestag beschließt Vorrang für schnelles Bauen - Kritik von Umweltschützern
-
Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein
-
Weniger schweinehaltende Betriebe - Zahl der Tiere aber steigend
-
AfD-Parteitag in Erfurt: Behörden rufen Gegendemonstranten zu Gewaltverzicht auf
-
DESG-Chef Große verteidigt Vorstoß: "Frist ist bindend"
-
Wimbledon: Zverev startet gegen Belgier Blockx
-
Hundertjährige in Nordrhein-Westfalen lässt Telefonbetrüger abblitzen
-
Hundertjährige überführt in Nordrhein-Westfalen Telefonbetrüger
-
Tour de France: Lipowitz und Evenepoel bilden Doppelspitze
-
Hisbollah sieht in US-Vereinbarung mit dem Iran Niederlage für die USA und Israel
-
Volkswagen plant radikalen Konzernumbau - massiver Stellenabbau und Werkschließungen
-
Elf Jahre Haft wegen Totschlag an neuem Freund von Ex-Partnerin in Bremen
Israels Luftwaffe attakiert nach iranischen Angriffen Ziele im Iran - Explosionen in Teheran
Israel hat als Reaktion auf neue iranische Raketenangriffe militärische Ziele im Iran angegriffen - und sich damit über die Aufforderung von US-Präsident Donald Trump hinweggesetzt, von Vergeltungsmaßnahmen für den massiven Raketenbeschuss aus Teheran abzusehen. Die israelische Luftwaffe habe vor kurzem "militärische Ziele des iranischen Terrorregimes im Westen und im Zentrum des Iran angegriffen", erklärte die israelische Armee am Montag im Onlinedienst Telegram. Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf drohte den USA und Israel derweil mit weiteren Angriffen.
Irans Staatsfernsehen berichtete am Montag von "mehreren" Explosionen in der Hauptstadt Teheran sowie in den Städten Täbris und Isfahan. Zuvor hatte der Iran erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe Anfang April erneut Raketen auf Israel abgefeuert.
Im Norden und im Zentrum Israels wurde Luftalarm ausgelöst, darunter in den Städten Haifa, Caesarea und Hadera. Wenige Minuten später meldete die Armee eine zweite aus dem Iran kommende Raketensalve. Es seien alle elf Raketen abgefangen worden, hieß es. Israels Bildungsministerium und die Armee teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, dass alle Schulen geschlossen würden.
Später meldete die israelische Armee zudem Raketenbeschuss aus dem Jemen, von wo aus die mit dem Iran verbündeten Huthis bereits zuvor Angriffe auf Israel verübt haben. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren.
Irans Revolutionsgarden bezeichneten den iranischen Raketenangriff als "Warnung" nach israelischen Luftangriffen auf Beirut, dessen südliche Vororte als Hisbollah-Hochburgen gelten.
Laut Libanons Gesundheitsministerium galt der israelische Luftangriff habe dem Gebiet Mreijeh am südlichen Stadtrand von Beirut. Dabei wurden demnach zwei Menschen getötet und 20 weitere verletzt. Das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu teilte am Sonntag mit, die Armee habe "als Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die Hisbollah eine Kommandozentrale der Milz im Beiruter Stadtteil Dahijeh angegriffen".
Die iranischen Streitkräfte warfen Israel vor, mit dem jüngsten Angriff "alle roten Linien überschritten" zu haben. Die israelische Armee müsse ihre Angriffe auf den Süden des Libanon und die Vororte stoppen, forderte Armeekommandeur Ali Abdollahi in einer im Fernsehen veröffentlichten Erklärung.
Der Iran hatte zuvor bereits damit gedroht, US- und israelische Ziele in der Region anzugreifen. Irans Parlamentspräsident Ghalibaf, der auch als Chefunterhändler in den Gesprächen mit Washington fungiert, warf den USA vor, dem Angriff in Beirut "grünes Licht" gegeben zu haben. Er erklärte, US- und israelische Einrichtungen seien nun "legitime Ziele".
Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer TV-Ansprache, die Angriffe in Beirut seien als Reaktion auf die unablässigen Angriffe der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz auf Israels Norden erfolgt. Der Iran habe einen "großen Fehler" gemacht, indem er erneut "den Weg des Terrors" gewählt habe. Er kündigte an, dass die israelischen Streitkräfte ihre Einsätze "im gesamten Libanon fortsetzen und ihre Maßnahmen gegen die Terrororganisation Hisbollah intensivieren" würden.
US-Präsident Trump erklärte einem Medienvertreter zufolge nach den iranischen Raketenangriffen, er werde Israels Regierungschef Netanjahu anrufen und ihn davon abhalten, auf den Beschuss zu reagieren. "Ich werde Bibi sofort anrufen und ihm sagen, dass er nicht zurückschlagen soll", sagte Trump unter Verwendung des Spitznamens von Netanjahu laut dem "Axios"-Journalisten Barak Ravid, der eigenen Angaben zufolge mit Trump telefonierte. "Wir brauchen keinen weiteren Angriff", sagte der US-Präsident demnach.
Das Weiße Haus und Trump äußerten sich zunächst nicht dazu. Die britische Außenministerin Yvette Cooper erklärte jedoch im Onlinedienst X, ein Wiederaufflammen des Krieges zwischen dem Iran und Israel liege "in niemandes Interesse".
Zuvor hatte Israels Armee eigenen Angaben zufolge ein weitläufiges Tunnelsystem der Hisbollah unter der früheren Kreuzfahrerfestung Beaufort im Süden des Libanon aufgedeckt. Das nur sechs Kilometer von der israelischen Grenzstadt Metula entfernt gelegene Tunnelnetzwerk haben der pro-iranischen Miliz als Basis für Einsätze gedient, erklärte die Armee am Sonntag.
Das Tunnelsystem sei ein "zentraler Knotenpunkt der Terrororganisation Hisbollah in diesem Gebiet" gewesen. Den Armeeangaben zufolge wurde das Tunnelsystem vom Iran finanziert und so konzipiert, dass es Hunderten Kämpfern Schutz bieten kann. Unter anderem wurden darin Waffen und Ausrüstung, aber auch medizinische Ausrüstung sowie Wohnräume mit Duschen, Toiletten, ein Operationssaal und Küchen vorgefunden.
P.L.Madureira--PC