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US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran "historisch"
US-Vizepräsident JD Vance hat die in der Schweiz begonnenen Verhandlungen mit dem Iran über ein dauerhaftes Ende des Iran-Krieges als "historisch" bezeichnet. "Was der Präsident uns aufgetragen hat, ist, ein neues Kapitel aufzuschlagen, um unsere Beziehung zum iranischen Volk zu verändern, und ihm eine ausgestreckte Hand anzubieten", sagte Vance am Sonntag zum Auftakt der Verhandlungen in der Schweiz.
Wenn die Führung in Teheran bereit sei, "auf ihre Rolle als Faktor regionaler Instabilität zu verzichten", und wenn sie bereit sei, "dauerhaft auf jede Ambition zur Erlangung von Atomwaffen zu verzichten", dann seien die Vereinigten Staaten bereit, "ihre Beziehungen zu diesem Land grundlegend zu verändern".
Am frühen Nachmittag begannen im Schweizer Luxushotel Bürgenstock die Verhandlungen zwischen Unterhändlern aus den USA und dem Iran sowie den Vermittlern aus Pakistan und Katar. Ziel der Gespräche ist es, die Bestimmungen des am Mittwoch von den USA und dem Iran unterzeichneten Rahmenabkommens zur dauerhaften Beendigung des Krieges zu konkretisieren.
Dafür ist zunächst ein Zeitraum von 60 Tagen vorgesehen. Zentrale Themen sind dabei das iranische Atomprogramm und die internationalen Sanktionen gegen Teheran, aber auch die Lage im Libanon, die nachhaltige Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus sowie ein Milliardenprogramm für den Wiederaufbau im Iran.
J.Oliveira--PC