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Trumps Käfigkampf: Acht Männer wegen mutmaßlicher Anschlagspläne angeklagt
In den USA sind acht Männer wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf die Käfigkampf-Veranstaltung zum 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump angeklagt worden. Ihnen werden ein Mordkomplott und die Unterstützung von "Terroristen" vorgeworfen, wie das US-Justizministerium am Donnerstag mitteilte. Ihnen drohen damit lebenslange Haftstrafen.
Die Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 32 Jahren sollen geplant haben, Trump an seinem Geburtstag zu ermorden. Sie wollten demnach auch Vizepräsident JD Vance, Tech-Billionär Elon Musk und andere "hochrangige Ziele" töten. Überdies sollen sie Mordpläne gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geschmiedet haben, der allerdings nicht an der Veranstaltung in Washington teilnahm.
Trump hatte seinen 80. Geburtstag am 14. Juni mit einem Mixed-Martial-Arts-Spektakel vor dem Weißen Haus gefeiert. Rund 4000 Gäste waren eingeladen, die Kämpfe in einer Freiluftarena auf dem Gelände des Weißen Hauses zu verfolgen.
Die Verdächtigen waren einige Tage vor der Veranstaltung in mehreren US-Bundesstaaten festgenommen worden. Sie sollen laut Justizministerium geplant haben, mit Sprengstoff-beladenen Drohnen eine Evakuierung auszulösen. Scharfschützen sollten dann auf hochrangige Vertreter in der fliehenden Menge schießen.
Trump war mehrfach Attentatsversuchen entgangen. Im April versuchte ein Schütze, ein Presse-Galadiner mit Trump in Washington zu stürmen, der Präsident blieb aber unverletzt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania im Juli 2024 war Trump von einem Schützen am rechten Ohr verletzt worden.
Im September 2024 ereignete sich ein weiterer Zwischenfall, als sich am Rand von Trumps Golfplatz im US-Bundesstaat Florida ein Mann mit einem Gewehr im Gebüsch versteckte. Der 58-Jährige wurde festgenommen und später wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
A.Motta--PC