-
Kritik aus SPD an von Prien geplanter Neuausrichtung von "Demokratie leben!"
-
Росія після Путіна: «Парламент із шансом в один відсоток»
-
Россия после Путина: «Парламент с шансом в один процент»
-
London: US-Sänger Chris Brown räumt Schlägerei ein - und entgeht so Prozess
-
Streit um enteignete Wiese im Tagebau Hambach: Umweltverband scheitert vor Gericht
-
Britischer Premier Burnham eröffnet "Downing Street des Nordens" in Manchester
-
Sechs Tote im Westjordanland - Netanjahu will Siedlungs-Vorposten "legalisieren"
-
Präsident von Bangladesch erklärt Rücktritt
-
Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer
-
Antisemitismusbeauftragter Klein: "Die Brandmauer muss aufrechterhalten werden"
-
Abgesetzter Oppositionsführer Özel will mit neuer Partei gegen Erdogan kämpfen
-
Keine Fortschritte bei Verhandlungen zwischen Demonstranten und indischer Regierung
-
Grüne zu Karlsruher Urteil um Aufnahmeprogramm: Beendet Dobrindts Willkür
-
Russland nach Putin: Das „Parlament mit der Ein-Prozent-Chance“
-
Tote in Zentralrussland bei großem ukrainischen Angriff - elf Tote in der Ukraine
-
Landeswahlausschuss: 15 Parteien mit Landeswahllisten in Sachsen-Anhalt zugelassen
-
"Dramatische" Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende evakuiert - EU-Hilfe für Frankreich und Spanien
-
Schneider mahnt zu besserem Wassermanagement wegen Klimawandels
-
Rumänien schießt erstmals Drohne in seinem Luftraum ab
-
Mord an See in Niedersachsen: Lebenslange Haftstrafe für Todesschützen rechtskräftig
-
"Im Moment nicht dazu bereit": Guardiola sagt Italien ab
-
In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger Förde gesichtet
-
In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet
-
Zahlreiche Angriffe im Iran-Krieg - Trump will eingefrorene iranische Vermögen einsetzen
-
Klopp öffnet vielen Spielern die Tür
-
De la Fuente über argentinische Aggressionen: "Inakzeptabel"
-
Landeswahlausschuss: 17 Parteien treten mit Listen bei Wahl in Berlin an
-
Jürgen Klopp offiziell als neuer Fußball-Bundestrainer vorgestellt
-
"Messias oder bloße Kosmetik?" Klopps erste PK unter Beobachtung
-
Klopp warnt die Medien: "Dann bin ich weg!"
-
Klopp bringt Kosicke mit
-
EU wirft Tiktok unzureichenden Schutz minderjähriger Nutzer vor - Änderungen gefordert
-
USA verhängen neue Zölle - EU reagiert mit vorsichtiger Erleichterung
-
In Dortmunder Stadiondach geklettert: Polizeikosten auf 7000 Euro verringert
-
Klopp holt Kosicke zum DFB
-
Merz bildet Kabinett um: Warken leitet Kanzleramt - Linnemann Gesundheitsminister
-
Präsident: Rumänien schießt erstmals Drohne in seinem Luftraum ab
-
DFB: Keine Ablöse für Klopp, aber Zuwendungen an Red Bull
-
Sánchez zu Waldbränden in Spanien: "Dramatische" Situation - Vier Flugzeuge angefordert
-
Medien: Guardiola sagt Italien ab
-
Abgesetzter türkischer Oppositionsführer Özel verlässt CHP und gründet neue Partei
-
Tochter von Markus Söder: "Mein Vater isst auch Salat"
-
Jürgen Klopp offiziell als neuer Bundestrainer vorgestellt
-
Politologe Höhne: "Kabinettsumbildung birgt Risiken"
-
Konkurrenz in und aus China: Gewinn von VW bricht weiter ein
-
Klopp neuer Bundestrainer - Mertesacker wird Geschäftsführer
-
Präsident: Rumänien schießt erstmals Drohne in ihrem Luftraum ab
-
Afghanin erringt vor Bundesverfassungsgericht Erfolg in Streit um Aufnahmeprogramm
-
Tote Robben vor Rügen: Ursache bislang unklar
-
Guterres-Nachfolge: Sechs Bewerber versprechen in Debatte UN-Reformen
Kritik aus SPD an von Prien geplanter Neuausrichtung von "Demokratie leben!"
Die von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) angekündigte Neuausrichtung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" stößt beim Koalitionspartner SPD auf Ablehnung. Dies sende "das falsche Signal", erklärte die SPD-Familienpolitikerin Jasmina Hostert am Freitag in Berlin. "Wer Fördergelder in erheblichem Umfang von der engagierten Zivilgesellschaft auf die vermeintlich 'stille Mitte' umlenken will, riskiert Fehlinvestitionen zulasten der Demokratie", warnte sie.
Hostert wies darauf hin, dass mit dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" seit Jahren zivilgesellschaftliches Engagement gefördert und demokratische Teilhabe gestärkt werde. Dies unterstütze die Arbeit gegen Extremismus und gesellschaftliche Spaltung. "Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung braucht es starke lokale Initiativen, Vereine, Bildungsprojekte und demokratische Netzwerke", betonte Hostert. Das Programm sei ein zentraler Baustein dieser Arbeit.
"Wir halten es für falsch, den Eindruck zu erwecken, gesellschaftliche Vielfalt sei kein eigenständiger demokratischer Wert mehr", wandte sich Hostert zudem gegen diesbezügliche Äußerungen Priens. Demokratie lebe von der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen und vom Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebensrealitäten. "Es geht darum, Vielfalt, Teilhabe und Extremismusprävention miteinander zu verbinden, statt diese Bereiche gegeneinander auszuspielen."
Auch in Zeiten angespannter Haushalte sei es wichtig, zivilgesellschaftlichen Initiativen Planungssicherheit zu geben und demokratisches Engagement nachhaltig zu stärken. "Gerade Projekte der Demokratieförderung, der Vielfaltsgestaltung, der politischen Bildung und der Präventionsarbeit leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt", stellte Hostert klar.
Prien hat angekündigt, sie wolle Projekte, bei denen "Vielfalt" als eigenständiges Förderziel gegolten habe, nicht weiterführen. "Vielfalt allein" sei aus ihrer Sicht "kein ausreichendes Förderziel", sagte sie der "Zeit".
Das 2015 gestartete Bundesprogramm "Demokratie leben!" verfolgt das Ziel, zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken und für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander zu sorgen. Teil des Auftrags ist auch die Arbeit gegen Radikalisierung und Polarisierung in der Gesellschaft.
Statt Nichtregierungsorganisationen, die sich speziell der Demokratieförderung widmen, will Prien aber künftig verstärkt andere Institutionen einbinden, etwa Schulen und Berufsschulen, freiwillige Feuerwehren, Sportvereine oder Gruppen wie die Landjugend und Bibliotheken. Ihre Ankündigungen waren auf teils scharfe Kritik gestoßen.
Aus der CDU/CSU wurde "Demokratie leben" wiederholt vorgeworfen, zu viele "linke" Organisationen zu fördern. Prien sagte der "Zeit", es sei zum Beispiel nicht die Aufgabe des Programms, "eine bestimmte Position in der Flüchtlingspolitik zu vertreten".
Von den Streichungen betroffen wären neben zahlreichen örtlichen Initiativen voraussichtlich auch die Amadeu Antonio Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verein HateAid, das Medienunternehmen Correctiv, aber auch der Zentralrat der Juden und die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung.
P.L.Madureira--PC