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USA und Deutschland warnen vor IT-Experten aus Nordkorea
Die USA, Deutschland und neun weitere verbündete Länder haben ihre Unternehmen vor IT-Fachleuten aus Nordkorea gewarnt. Diese sicherten sich unter falscher Identität Jobs in Telearbeit und trügen dazu bei, "die rechtswidrigen Kernwaffen- und Raketenprogramme Nordkoreas" zu finanzieren, hieß es in der gemeinsamen Erklärung, die auch das Auswärtige Amt in Berlin verbreitete. Zudem betrieben sie Firmenspionage.
Die nordkoreanischen IT-Kräfte bedrohten "Unternehmen von innen und sind an Datenabfluss sowie dem Diebstahl von Kryptowährungen und sensiblen Informationen beteiligt", hieß es in der Erklärung weiter. "Nordkoreanische IT-Fachkräfte setzen immer raffiniertere Methoden ein, auch unter Nutzung von KI (Künstlicher Intelligenz), um ihre Identitäten zu verschleiern und ihre Aktivitäten weltweit auszuweiten."
Die Warnung wurde in Europa auch von Frankreich, Großbritannien Italien und den Niederlanden verbreitet. Zudem beteiligten sich Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland und Kanada.
Nordkorea baut unter Machthaber Kim Jong Un seine Programme für Atomwaffen und ballistische Raketen weiter aus, obwohl die UNO seit 2006 Sanktionen gegen das Land verhängt hat. Im Jahr 2023 verankerte Nordkorea den Status als Atommacht in seiner Verfassung. Die USA und ihre Verbündeten nehmen an, dass das international isolierte Land seine Waffenprogramme durch Cyberkriminalität, Kryptowährungen und Geldwäsche im großen Stil finanziert.
P.Mira--PC