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Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
Bei neuen russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten in der Nacht zum Mittwoch von mehreren heftigen Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Nach Angaben der Militärverwaltung wurden Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt.
"Der Feind greift erneut gezielt Zivilisten und zivile Infrastruktur an", erklärte die Militärverwaltung von Kiew im Onlinedienst Telegram. Eine Frau sei getötet und mindestens sieben Menschen seien verletzt worden. Durch die Angriffe seien in vier Stadtbezirken der Hauptstadt Brände ausgelöst worden.
Ein weiterer Mensch kam nach Angaben der Regionalbehörden westlich der Hauptstadt im Bezirk Butscha ums Leben. Mehr als 20 Menschen seien im Umland von Kiew verletzt worden.
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte die russische Armee erneut ballistische Raketen ein. Die Ukraine drängt bei ihren Verbündeten seit Monaten auf die Lieferung von weiteren US-Patriot-Raketen, um den eigenen Luftraum besser gegen russische Angriffe mit ballistischen Raketen schützen zu können.
Beide Seiten haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe mit weitreichenden Waffen auf das jeweils andere Land verstärkt. Laut einer AFP-Analyse hat Russland dabei den Einsatz von Raketen im Juli mehr als verdoppelt.
O.Gaspar--PC