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CDU-Fraktionschef Frei erteilt Zusammenarbeit mit Linke Absage
Viereinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) einer Zusammenarbeit mit der Linken in dem Bundesland eine Absage erteilt. Er könne "überhaupt keine Übereinstimmung" mit der Partei erkennen, sagte er am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".
Derzeit liegt die AfD in Sachsen-Anhalt in Umfragen deutlich vor allen anderen Parteien. Nach der Wahl am 6. September könnten CDU und Linke auf eine Kooperation angewiesen sein, wenn eine Regierung ohne AfD-Beteiligung gebildet werden soll.
Angesichts dessen forderte Linken-Chef Luigi Pantisano die CDU zur Zusammenarbeit auf. "Wer es wirklich ernst meint mit dem Ziel, Rechtsextreme von der Macht fernzuhalten, sollte das an einer falschen Aussage von mir nicht scheitern lassen", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).
Damit spielte Pantisano auf seine vielfach kritisierte Aussage vom Juni an. Der "Bild"-Zeitung hatte er gesagt, es gebe "gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst". Später entschuldigte er sich dafür.
"Auf kommunaler Ebene arbeiten wir bundesweit an vielen Stellen ganz selbstverständlich auch mit der CDU zusammen", sagte Pantisano nun der "Rheinischen Post". "Mir geht es immer darum, das Leben der Menschen zu verbessern. Da bin ich Pragmatiker und kein Ideologe, so wie einige aus der Union."
A.Magalhes--PC