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Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Plan von US-Präsident Donald Trump für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen erneut abgelehnt. "Wir haben nicht zugestimmt, es ist nicht unser Entwurf", sagte Netanjahu in einem in der Nacht zum Mittwoch in Onlinediensten veröffentlichten Video. Trump hatte seine Pläne für eine Entwaffnung der Hamas und einen Rückzug der israelischen Armee als "Meilenstein" bezeichnet.
Trumps Team glaube, "dass es für eine Entwaffnung der Hamas und eine Entmilitarisierung des Gazastreifens sorgen kann. Das prüfen wir", sagte Netanjahu weiter. Er habe Änderungsvorschläge gemacht. Netanjahus teils rechtsextreme Koalitionspartner erhöhten in den vergangenen Tagen den Druck, die Vereinbarung abzulehnen.
Israel lehnt vor allem einen Abzug seiner Truppen ab. Der von Trump ins Leben gerufene "Friedensrat" hatte bei einem Treffen mit Netanjahu am Montag zugesagt, die israelische Armee müsse sich erst zurückziehen, wenn die Hamas vollständig entwaffnet sei.
Einem Sprecher aus Netanjahus Büro zufolge gingen Trumps Pläne für eine Entwaffnung aber nicht weit genug: Die Hamas bereite "weitere Massaker nach dem Vorbild des 7. Oktober" vor, sagte er der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Die Vorschläge stünden deshalb "im direkten Gegensatz zur Realität". Die Hamas hatte den Plänen zuvor unter Bedingungen zugestimmt.
A.Aguiar--PC