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Zahl auf Wohngeld angewiesener Haushalte steigt um 7,2 Prozent
Die Zahl der auf Wohngeld angewiesenen Haushalte in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 7,2 Prozent gestiegen. Sie erhöhte sich um rund 90.000 auf etwa 1,3 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit bezogen zum Jahresende 2025 etwa 3,2 Prozent aller privaten Haushalte die staatliche Unterstützungsleistung. Die Zahl der Wohngeldhaushalte stieg demnach zugleich auf den höchsten Stand seit mindestens 2005. In jenem Jahr startete die Vergleichsreihe.
Die Wohngeldausgaben stiegen im Vorjahresvergleich um 6,4 Prozent auf etwa 4,99 Milliarden Euro, wie das Bundesamt unter Berufung auf Zahlen des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen weiter mitteilte. Der Anstieg der Zahl der Wohngeldhaushalte war demnach das Ergebnis einer gesetzlich vorgeschriebenen turnusmäßigen Anpassung der Leistungsansprüche an die allgemeine Preis- und Mietpreisentwicklung.
Wohngeld wird einkommensschwachen Haushalten gewährt, damit diese sich angemessenen Wohnraum leisten können. Die Höhe des Anspruchs hängt vom Einkommen und anderen Faktoren ab. Laut Bundesamt waren bei 51 Prozent der wohngeldbeziehenden Haushalte Ende 2025 Rentner oder Pensionäre die sogenannten Haupteinkommenspersonen. Weitere 39 Prozent waren Haushalte mit Kindern bis 25 Jahre. Der durchschnittliche monatliche Anspruch stieg demnach im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent auf 296 Euro.
T.Resende--PC