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Baerbock trifft zu Überraschungsbesuch in Kiew ein
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist am Samstag zum zweiten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs zu einem Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen. "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", sagte Baerbock mit Blick auf die Menschen in der Ukraine nach Angaben des Auswärtigen Amts. Berlin werde Kiew "weiter beistehen, so lange es nötig ist".
Baerbock sagte demnach, Deutschland werde auch künftig "mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung" helfen. Die Ukrainerinnen und Ukrainer kämpften "um alles", sagte Baerbock weiter. Das Land stemme sich "gegen die russische Aggression, nicht nur um ihr menschengegebenes Recht auf Frieden und Freiheit sondern auch unsere europäische Friedensordnung zu verteidigen".
Die Außenministerin warnte in diesem Zusammenhang vor der Strategie des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der darauf setze, "dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden" und "dass er uns die Energie nehmen kann, uns gegen diesen brutalen Angriff auf unser aller Werte zu verteidigen". Diese Rechnung Putins "darf und wird nicht aufgehen", erklärte Baerbock weiter. Ganz Europa wisse, "dass die Ukraine unsere Friedensordnung verteidigt".
Zu ihrem ersten Besuch in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar war Baerbock im Mai gereist. Sie war damals das erste Mitglied der Bundesregierung, das das Land nach der Invasion besuchte. Unter anderem besuchte Baerbock damals die Kiewer Vorstadt Butscha und eröffnete die deutsche Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt wieder.
T.Vitorino--PC