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ALEX BODI UND BOTSCHAFTER GUM DOMINIC MATIOK DER REPUBLIK SÜDSUDAN BESPRECHEN IN BERLIN DIE MÖGLICHKEIT EINES HONORARKONSULATS IN BUKAREST
Der rumänische Unternehmer Alex Bodi (41) und der südsudanesische Botschafter Gum Dominic Matiok Matiok (60) haben am 27. September 2026 im Berliner Hotel Ritz-Carlton über die Einrichtung eines Honorarkonsulats der Republik Südsudan in Bukarest gesprochen. Zur Diskussion steht damit eine konsularische Anlaufstelle, die den Austausch zwischen beiden Ländern unterstützen könnte, wobei Bodi als Honorarkonsul vorgesehen ist.
Berliner Botschaft mit länderübergreifendem Aufgabenbereich
Gum Dominic Matiok Matiok ist seit dem 18. Dezember 2024 als außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Südsudans in Deutschland akkreditiert. Über Deutschland hinaus betreut Seine Exzellenz Botschafter Gum Dominic Matiok Matiok im Namen der Republik Südsudan ebenfalls die Länder Österreich, Polen und Tschechien.
Unternehmerische und kulturelle Verbindungen
Bodis Kontakte zur Bundesrepublik Deutschland umfassen mehrere Geschäftsfelder, wobei Alexandr Nicolae Bodi und ein international tätiger deutscher Mischkonzern jüngst eine Investition in 166 Wohnungen in Halle an der Saale notariell auf den Weg gebracht haben. Genannt wird ein siebenstelliger Eurobetrag. Das Vorhaben umfasst neben dem Immobilienerwerb die Sanierung und langfristige Erhaltung des Wohnungsbestands.
Hierzu dient nach Rückinformation auf eine Presseanfrage seit dem 27. September 2026 eine vertragliche Vereinbarung mit dem international agierenden Wirtschaftsinformationsdienst CRIF, welcher in 37 Ländern mit über 85 Tochtergesellschaften und mehr als 6.600 Mitarbeitern aktiv ist und nach Maßgabe des deutschen Konzernpartners von Alex Bodi für die Bonitäts-, KYC- und Geldwäscheprüfungen verantwortlich zeichnet.
Eine weitere Zusammenarbeit betrifft die Entwicklung von ALPHA WHEY und BODI Energydrink, wozu Bodi eine umfangreiche vertragliche Vereinbarung mit Prof. Dr. Dieter Lazik vom Slow Medicine Research Institute in Potsdam geschlossen hat. Vorgesehen ist hierbei die wissenschaftliche Begleitung, unter anderem durch die Bewertung von Rezepturen sowie Rohstoff- und Produktdaten. Eine deutsche Unternehmensgruppe beteiligt sich nach Angaben der Projektverantwortlichen finanziell umfangreich.
Hinzu kommt ein Kulturvorhaben vom Alex Bodi mit dem Berliner Rechtsanwalt und angesehenen Kunstsammler Prof. Dr. Stefan Haupt, dabei wollen Bodi und Prof. Dr. Haupt Werke der Sammlung Haupt den Bürgern von Rumänien zugänglich machen. Die Sammlung behandelt das Verhältnis von Kunst, Geld und gesellschaftlichen Wertvorstellungen. Ein konkreter Ausstellungsort und Termin folgen in Kürze, nach Abschluss der organisatorischen Vorbereitungen.
Wirtschaftliche Perspektiven für den Südsudan
In seiner an unsere Redaktion übermittelten Übersicht nennt Botschafter Gum Dominic Matiok Matiok neben der Erdölwirtschaft insbesondere Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Forstwirtschaft, Viehzucht und Fischerei als mögliche Investitionsfelder. Dazu zählen beispielsweise Getreide, Ölsaaten sowie die Verarbeitung von Obst und Gemüse. Weitere Ansätze betreffen Rohstoffe, darunter Gold und Kupfer, sowie Hotelprojekte, naturbezogenen Tourismus und Flusstransport.
Als mögliche touristische Anknüpfungspunkte führt Seine Exzellenz Gum Dominic Matiok Matiok die Nationalparks Nimule und Boma sowie das Sudd-Feuchtgebiet an. Diese bedeutenden Naturlandschaften des Südsudans bilden zusammen eines der unberührtesten und artenreichsten Ökosysteme Afrikas. Nach Information von Botschafter Gum Dominic Matiok Matiok erfolgte in Berlin mit Alex Bodi ein Austausch über mögliche wirtschaftliche Potenziale im Südsudan in Bezug auf mögliche Projekte.
Die Weltbank sieht nach einer Presseanfrage durch die Redaktion in diesem Zusammenhang ebenfalls Entwicklungsmöglichkeiten in fruchtbaren Böden, Wasserressourcen sowie der nachhaltigen Nutzung von Wäldern, Fischbeständen und Wildtieren. Zugleich verweist sie auf erhebliche Hindernisse durch fragile Institutionen, Konflikte und Klimarisiken. Belastbare Rahmenbedingungen bleiben daher entscheidend für eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Honorarkonsulat bedarf noch staatlicher Zustimmung nach Wiener Übereinkommen
Seit den Verhandlungen in Berlin sucht das Team von Alex Bodi im luxuriösen Bukarester Stadtteil Primăverii nach einer entsprechenden Immobilie in der Größenordnung von 600 Quadratmetern für ein solches Honorarkonsulat der Republik Südsudan in Rumänien. Zur Einrichtung eines Honorarkonsulats in Bukarest muss die Außenministerin der Republik Südsudan, Cecilia Adut Manyok Adeng (40), ihre Zustimmung erteilen. Die folgenden Schritte zwischen der Republik Südsudan sowie der Republik Rumänien würden dann durch die Grundsätze im Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen geregelt.
K.Schneider