-
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
-
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
-
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
-
Union Berlin: Querfeld als Verkaufskandidat? Uduokhai-Transfer im Raum
-
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
-
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
-
"Ich labere nicht": Schulze und Siegmund liefern sich in Sachsen-Anhalt Rededuell
-
Sana Surselva kippt Schließung der Geburtshilfe in Ilanz
-
Lucid Gravity im Test: Luxus-ElektrosUV mit Frunk-Sitzbank
-
Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet
-
Volvo Cars setzt Jim Rowan ab: Håkan Samuelsson kehrt als CEO zurück
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Heftiges Rededuell zwischen Kandidaten von CDU und AfD
-
Schweizer Aussenpolitik und EU-Beziehungen im Fokus
-
Werteverlust und Sonderschulquote belasten thurgauische Schulen
-
Eisbären-Legende Rankel wird Bundestrainer
-
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157
-
Protest gegen fremdenfeindliche Gewalt: Salif Keita sagt Konzerte in Südafrika ab
-
Ex-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe mit 66 Jahren gestorben
-
"TMZ": "Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Herz und Ständchen: Auch die Royals würdigen verstorbene Dolly Parton
-
Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI
-
Ungarischer Autor und Holocaust-Überlebender Peter Nadas mit 83 Jahren gestorben
-
Zwei Tote nach Infektionen mit Malaria an Frankfurter Flughafen
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD baut Vorsprung in Umfrage weiter aus
-
Mehr als 90 Tote bei Überschwemmungen in Nepal - Hunderte Touristen vermisst
-
Vuelta: Brennan gewinnt fünfte Etappe
-
Trump-Regierung droht mit Abriss des Kennedy Center in Washington
-
Medien: Harry und Meghan sind mit ihren Kinder nach Großbritannien zurückgekehrt
-
BSW in Thüringen stellt klar: Fraktion stimmt gegen Misstrauensvotum von AfD
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Gesetzespaket soll Versorgern und Verbrauchern helfen
-
Jugendtrainer in Bayern soll mindestens zwei Kinder missbraucht haben
-
Social-Media-Sucht: Instagram und Facebook führen Zeitsperren für Teenager ein
-
Epstein-Affäre: Frankreich wegen verzögerter Ermittlungen verklagt
-
Selenskyj besucht ukrainische Soldaten an der Front
-
Social-Media-Sucht: Meta zahlt Bundesstaaten in Vergleich 16 Milliarden Dollar
-
Menschenverachtende Posts: Universitätsklinikum Rostock stellt Oberarzt frei
-
Silvesterrakete in Berliner Wohnung geschossen: Neue Verhandlung gegen Influencer
-
Iran bezeichnet US-Wirtschaftsdruck als wirkungslos - weitere Gespräche zu Hormus
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Bundeskabinett verabschiedet Gesetz
-
Merz hält an Aus für "Rente mit 63" fest - Kabinett beendet Klausur
-
Überschwemmungen in Nepal: Mindestens 19 Tote - Hunderte Touristen vermisst
-
Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer gestiegen - Kritik an Steuererlassen
-
Trauer um Country-Ikone Dolly Parton eint Menschen in den USA
-
Frau vor Augen von Sohn ermordet: Berliner Urteil gegen Ehemann rechtskräftig
-
Professorin will Mäuse aneinander nähen: Kölner Gericht bestätigt Verbot
-
Medien: Prinz Harry mit Familie nach Großbritannien heimgekehrt
-
VW-Chef Blume stellt Belegschaft in Emden auf Einschnitt ein - Schließung möglich
-
FIFA-Machtkampf: Boykott-Drohung der UEFA wohl vom Tisch
-
Sächsischer Munitionsskandal: Vorwürfe gegen Schießtrainer werden neu geprüft
Italiens Regierung wehrt sich gegen Kritik an Zurückweisung von Migranten
Die neue italienische Regierung hat die heftige Kritik von humanitären Helfern an ihrer Entscheidung, nur einen Teil der Migranten an Bord von Rettungsschiffen an Land zu lassen, zurückgewiesen. Die Regierung handle "mit Menschlichkeit", halte aber zugleich klar an ihren "Prinzipien" fest, sagte am Montag Innenminister Matteo Piantedosi in Rom.
Unterdessen sprangen drei auf einem Rettungsschiff gestrandete Flüchtlinge im Hafen von Catania auf Sizilien ins Meer. Die Männer seien schnell aus dem Wasser gezogen worden, teilte die Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen mit, die das Schiff "Geo Barents" betreibt. Einer der drei Männer hatte offenbar versucht, die beiden anderen nach ihrem Sprung ins Meer zu retten.
Etwa ein Dutzend anderer Migranten rief nach dem Vorfall vom Deck der "Geo Barents": "Helft uns!", wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die "Geo Barents" war am Sonntag in den Hafen von Catania eingelaufen. Die italienischen Behörden erlaubten 357 Migranten, unter ihnen Kinder, das Schiff zu verlassen, 215 andere mussten aber an Bord bleiben. Einer von ihnen wurde später mit akuten Bauchschmerzen ins Krankenhaus gebracht.
Viele der an Bord ausharrenden Menschen leiden nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen an "infektiösen Hautkrankheiten" und unter großem psychologischen Stress. Die Möglichkeiten zur Behandlung von erkrankten Migranten auf dem Schiff seien begrenzt.
Im Hafen von Catania liegt auch das unter deutscher Flagge fahrende Rettungsschiff "Humanity 1" vor Anker. Am Sonntag hatten 144 Minderjährige und Kranke die Erlaubnis erhalten, an Land zu gehen. 35 Männer mussten nach Angaben der Seenotrettungsorganisation SOS Humanity aber an Bord bleiben. Die Betroffenen seien als gesund eingeschätzt worden. Bei der Untersuchung war demnach aber kein Übersetzer anwesend, zudem sei keine psychologische Beurteilung vorgenommen worden.
SOS Humanity kündigte an, rechtliche Schritte gegen die italienische Regierung einzuleiten. "Humanity 1"-Kapitän Joachim Ebeling widersetzte sich der Aufforderung der Behörden, den Hafen zu verlassen. Alle Überlebenden hätten das Recht, in einem sicheren Hafen von Bord zu gehen, sagte Ebeling am Montag zu Journalisten. Er werde mit den Menschen an Bord nirgendwo hinfahren.
Innenminister Piantedosi sagte am Montag, er arbeite auf der nationalen wie der europäischen Ebene daran, für den Umgang mit den Migranten an Bord der Rettungsschiffe eine Lösung zu finden.
Die UNO rief dazu auf, alle Migranten auf den Rettungsschiffen umgehend an Land zu lassen. Ein Zusammenschluss von 20 Nichtregierungsorganisationen, unter ihnen Oxfam und Human Rights Watch, veröffentliche ebenfalls einen "dringenden Appell". Darin forderten sie Italien, Malta und die EU auf, das "Leid" der auf den Rettungsschiffen festsitzenden Menschen zu beenden und ihnen Zuflucht zu gewähren.
Italiens neue Regierung unter Führung der ultrarechten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat einen restriktiven Kurs im Umgang mit Bootsflüchtlingen angekündigt. Zwei weitere Schiffe warten seit Tagen vor Italiens Küste auf die Erlaubnis, ihre Geretteten von Bord zu lassen. Einem der Schiffe, der "Rise Above" der Hilfsorganisation Mission Lifeline, wurde Berichten zufolge aber inzwischen ein Hafen zugewiesen.
Auch wurden mehr als 500 Migranten, die vor Malta in Seenot geraten waren, bei Einsätzen der italienischen Behörden geborgen und nach Sizilien gebracht, wie die Präfektin von Syrakus, Giuseppa Scaduto, der AFP mitteilte. Diese Menschen würden zunächst untersucht und dann auf Aufnahmezentren verteilt, erklärte sie.
L.Henrique--PC