-
Russischer Generalstabschef Gerassimow besucht Soldaten an der Front in der Ukraine
-
Tödliche Messerattacke auf Mann in Uelzen: Zehn Jahre Haft wegen Totschlags
-
Ermittler entdecken anderthalb Tonnen Crystal Meth im Hamburger Hafen
-
Linke unternimmt neuen Vorstoß für Mietendeckel - mit eigenem Rechtsgutachten
-
In neuem Sarg: Gebeine Ottos des Großen werden in Magdeburg feierlich beigesetzt
-
Schwarz Gruppe plant Rechenzentrum bei Rostock für bis zu 5,6 Milliarden Euro
-
US-Chiphersteller Nvidia verdoppelt Quartalsumsatz
-
Apobank erzielt im ersten Halbjahr 2026 Überschuss von 52,5 Millionen Euro
-
Frei erwartet "Gleichschritt" von Union und SPD bei Fraktionsklausur
-
Gericht: Katholische Kinder haben keinen Vorrang an jeder Bekenntnisschule
-
Verletzt: Weltrekordler Sawe sagt für Berlin-Marathon ab
-
Kompany bestätigt: Musiala fehlt auch zum Ligastart
-
Rente mit 63: Warken zeigt Kompromisslinien auf
-
Palast: Norwegens König Harald V. in "extrem ernstem" Zustand
-
Handys gegen Geld in Gefängnis geschmuggelt: BGH bestätigt Urteil aus Hannover
-
Eklat um Guendouzi: Chaos nach Feners Königsklassen-Coup
-
Bayern-Talent Mike wechselt nach Brügge
-
Tourismusbehörde: Mindestens acht Deutsche nach Sturzflut in Nepal vermisst
-
UN-Bericht: Mehr als die Hälfte der Böden weltweit befindet sich in schlechtem Zustand
-
RKI-Bericht: Bereits rund 15.800 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer
-
Ifo: Unternehmen streichen weniger Jobs - In Summe aber weiter Arbeitsplatzabbau
-
Warken schließt Kanzlertausch nach Ost-Wahlen aus
-
Kolumbiens Präsident will zwei Ex-Guerrillaanführer an die USA ausliefern
-
Reallöhne steigen im zweiten Quartal um 1,5 Prozent
-
Miersch verteidigt Abschaffung der "Rente mit 63" - Sonderregeln für Härtefälle
-
Verfolgungsjagd mit Polizei: Mit über 150 km/h durch Dortmunder Innenstadt
-
"Durchbruch": Tarifabschluss im Einzelhandel in NRW erzielt
-
Verbraucherstimmung deutlich verbessert
-
SPD-Fraktionschef Miersch vor Wahl in Sachsen-Anhalt: "Da ist noch Spiel"
-
US-Medien: CIA-Direktor Ratcliffe warnte in Moskau vor Angriff auf Nato-Staaten
-
US Open: Muchova/Mensik holen Mixed-Titel
-
Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst
-
Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste
-
NFL: Meister Seahawks werden für 10 Milliarden verkauft
-
Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz
-
"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit
-
"Letzten Meter machen": Diaby vor Bayer-Rückkehr
-
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
-
TK-Umfrage: Fast die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze in sozialen Medien
-
US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst
-
Erste Debatte französischer Präsidentschaftskandidaten
-
Koalitionsfraktionen stecken bei Klausur weiteren Reformkurs ab
-
Gereimte Gedanken über Glauben und Glaubenskritik: Rudolfs von Ems „Barlaam und Josaphat“ neu betrachtet und interpretiert
-
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
-
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
-
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
-
Union Berlin: Querfeld als Verkaufskandidat? Uduokhai-Transfer im Raum
-
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
-
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
-
"Ich labere nicht": Schulze und Siegmund liefern sich in Sachsen-Anhalt Rededuell
Nordkorea feuert Interkontinentalrakete ab
Bei einem neuerlichen Raketentest hat Nordkorea am Freitag eine Interkontinentalrakete abgefeuert, die laut Tokio mutmaßlich auch die USA hätte erreichen können. Nach Angaben aus Tokio ging das Geschoss westlich der japanischen Insel Hokkaido im Meer nieder. Die USA und ihre Verbündeten verurteilten den Raketentest "auf das Schärfste". Moskau machte hingegen Washington für das Vorgehen Nordkoreas verantwortlich.
Der südkoreanische Generalstab teilte mit, die Langstreckenrakete sei am Freitagmorgen (Ortszeit) von der Region Sunan aus in Richtung Meer abgefeuert worden und eintausend Kilometer weit und 6100 Kilometer hoch geflogen - etwas weniger, als die am 24. März von Nordkorea abgefeuerte Langstreckenrakete, dem bislang stärksten Test.
Japans Verteidigungsminister Yasukazu Hamada sagte, Berechnungen zufolge "könnte die ballistische Rakete dieses Mal eine Reichweite von 15.000 Kilometern gehabt haben". Damit hätte das Festland der USA in Reichweite der Rakete gelegen.
Der japanische Regierungschef Fumio Kishida verurteilte den Raketenstart als "absolut unverantwortlich". Tokio habe bei der Regierung in Pjöngjang Protest eingelegt. Nordkorea wiederhole "provokante Aktionen in noch nie dagewesener Häufigkeit", erklärte Kishida. Südkoreas Ministerpräsident Han Duck Soo nannte den Raketentest eine "große Provokation," der die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verletze. Die internationale Gemeinschaft müsse entschlossen auf diesen "dreisten Akt" reagieren.
US-Vizepräsidentin Kamala Harris traf am Rande des Asia-Pazifik-Gipfels in Bangkok mit Vertretern Japans, Südkoreas, Australiens, Neuseelands und Kanadas zu einer Krisensitzung zusammen. "Wir verurteilten diese Handlungen auf das Schärfste", sagte Harris zu Beginn des Treffens. Anschließend veröffentlichte das Weiße Haus eine Erklärung, wonach die sechs Länder für den Fall eines nordkoreanischen Atomtests mit einer "starken und entschlossenen Reaktion" drohten. Gleichzeitig bekräftigten sie, dass "der Weg des Dialogs" offen bleibe. Das Land solle auf "unnötige Provokationen" verzichten und zu "ernsthafter und nachhaltiger Diplomatie zurückkehren".
Nordkorea hatte seine Raketentests nach gemeinsamen Militärübungen von Südkorea und den USA intensiviert. US-Präsident Joe Biden hatte am Sonntag mit Kishida und dem südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol am Rande des Südostasiengipfels in Kambodscha über Nordkorea beraten. Gemeinsam warnten sie das Land vor Konsequenzen, sollte es einen Atomtest vornehmen.
Am Montag hatte Biden auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über Nordkorea gesprochen. Anschließend sagte Biden, er sei "zuversichtlich", dass Peking nicht wolle, dass Nordkorea den Konflikt weiter eskaliere. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Schlüssel für eine Umstimmung Pjöngjangs bei China liegt, dem wichtigsten Verbündeten des Landes.
Russland, zweiter Verbündeter Nordkoreas, warf den USA am Freitag vor, die Geduld Nordkoreas auf die Probe zustellen. Vize-Außenminister Sergej Rjabkow sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti, während Russland ein diplomatisches Vorgehen vorziehe, sei es "in letzter Zeit besonders deutlich geworden, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in der Region einen anderen Weg bevorzugen".
Nordkorea hatte erst am Mittwoch erneut eine Kurzstreckenrakete abgefeuert. Zuvor hatte Pjöngjang gedroht, je mehr Washington seine Sicherheitspartnerschaft mit Tokio und Seoul ausbaue, "desto heftiger wird die militärische Gegenaktion" Nordkoreas sein.
Washington und Seoul warnen seit Monaten davor, dass Nordkorea in naher Zukunft einen Atomwaffentest ausführen könnte. Es wäre der erste solche Test seit 2017. Insgesamt hat Nordkorea seit 2006 sechs Atomwaffentests vorgenommen.
L.Carrico--PC