-
Italienische Müllabfuhr findet verlorenen Millionen-Lottoschein
-
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande
-
US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten
-
10.000 Tonnen Fisch im Jahr: Behörden in Südfrankreich genehmigen Mega-Lachsfarm
-
US-Handelsdefizit geht im Juni leicht zurück
-
Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen
-
Badeverbote in Südwestfrankreich wegen Portugiesischer Galeeren
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert bei Krisensitzung Einigkeit
-
US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich
-
Bundesregierung bereitet neuen Zivildienst vor - bei Rückkehr der Wehrpflicht
-
Interne Mitteilung: Grafström distanziert sich von Infantino
-
Spotify will Abonnenten Tickets vor dem Start des Vorverkaufs anbieten
-
Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
-
Linke regt Steinmeier-Nachfolge aus Zivilgesellschaft an
-
Díaz-Comeback: Bayern gewinnen Test in Südkorea
-
Waldbrand breitet sich in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande aus
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert nach Krisensitzung Einigkeit
-
Niedrigwasser gefährdet laut Ökonomen deutsches Wirtschaftswachstum
-
Auseinandersetzung in Köln: Vier Verletzte und sieben Festnahmen
-
Frachter in Straße von Hormus von Geschoss getroffen - Ein Vermisster
-
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag
-
Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden
-
Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"
-
Gericht: Kein Schmerzensgeld nach Grätsche durch Hobbyfußballer
-
Linke: Nächster Bundespräsident soll aus Zivilgesellschaft kommen
-
NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"
-
Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück
-
Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich
-
Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine
-
Schwimm-EM: Wellbrock holt Gold - Bronze für Klemet
-
Urteil gegen Apple: Ersatzgerät im Rahmen der Gewährleistung muss fabrikneu sein
-
Rund 50 Rinder bei Stallbrand in Niedersachsen verendet
-
Zwei Männer in Augsburg getötet - Polizei nimmt Verdächtigen fest
-
Streit um Aus für "Rente mit 63": Frei sieht keinen Verhandlungsspielraum
-
Unwettergefahr bei starker Hitze: Wetterdienst warnt vor neuen Gewittern
-
Dutzende Löschflugzeuge weiter im Einsatz gegen Feuer nahe Athen
-
"Frei erfunden": FIFA dementiert Infantino-Anrufe bei Trump
-
Schwacher Yen hilft: Toyota hebt Gewinnprognose an
-
Exfreundin mit Jagdmesser getötet: Mordurteil aus Bayern rechtskräftig
-
Niedrigwasser durch Trockenheit: Rheinpegel teilweise weiter auf Tiefststand
-
RB holt norwegischen Torhüter Nyland zurück
-
Waldbrände im Nordwesten der USA: Festnahme wegen mutmaßlicher Brandstiftung
-
Zweite Medaille: Synchronschwimmerin Bleyer gewinnt Bronze
-
Thrillerautor Sebastian Fitzek kämpft bisweilen mit Sprache und Rechtschreibung
-
Ter Stegen wechselt zu Ajax Amsterdam
-
Gewinn der Lufthansa sinkt wegen höherer Kerosinpreise deutlich
-
Nordrhein-Westfalen: Arbeiter wird auf Baustelle von Radlader überrollt und stirbt
-
Drei Festnahmen nach tödlichen Schüssen auf 37-Jährigen in Wassenberg
-
Höhere Ölpreise: BP verdoppelt Quartalsgewinn - Aramco steigert Profit um 44 Prozent
-
Nach WM-Debüt: Kap-Verde-Trainer Bubista geht nach Marokko
Sammer über deutschen Fußball: "Wir liegen am Boden"
Der frühere Europameister Matthias Sammer hat dem deutschen Fußball ein katastrophales Zeugnis ausgestellt. "Seien wir doch mal ehrlich: Wir liegen am Boden", sagte der 55-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Egal ob im Klub- oder Verbandsfußball, im Profi- oder Nachwuchsbereich: "Vom Anspruch 'Weltspitze' sind wir überall weit entfernt", so Sammer. Der deutsche Fußball habe "komplett seine Identität verloren".
Sammer, derzeit Berater bei Borussia Dortmund, nennt verloren gegangene Tugenden als eines der Hauptprobleme. "Wir waren körperlich sehr stark, wir waren top in Eins-gegen-eins-Duellen, egal ob offensiv oder defensiv. Und wir wollten immer gewinnen. Aber plötzlich haben wir uns für diese deutschen Tugenden fast geschämt! Rumpelfußball, hieß es auf einmal."
Man habe sich an "einem Gesetz des Leistungssports versündigt". Ein Gesetz, das besagt, "dass die Entwicklung nicht stehen bleibt und die großen Leitlinien deshalb alle zwei, drei Jahre überprüft und, wenn nötig, angepasst werden müssen. Und das haben wir überhaupt nicht mehr gemacht. Deshalb stehen wir jetzt da, wo wir stehen", monierte Sammer. Man müsse sich den Tatsachen stellen "und Lösungen finden. Nicht einfach weitermachen und weiterhoffen!"
Nun brauche es "dringend eine Kurskorrektur: Wir müssen wieder einen Schritt zurück machen und uns trauen, unsere Erfolgsgaranten wieder zu benennen." Sammer ist überzeugt davon, dass das nur über Personen geht. "Unser Fußball braucht Leute an der Spitze, sowohl im operativen Bereich als auch in den Gremien, die diese Eigenschaften glaubwürdig verkörpern – und gleichzeitig garantieren, dass wir die Entwicklungen in der Welt nicht aus den Augen verlieren."
Deshalb sei die Wahl des Sportdirektors "entscheidend für die Zukunft des deutschen Fußballs". Der Sportdirektor solle sowohl für die A-Nationalmannschaft zuständig als auch die anderen Bereiche im Blick haben. Er müsse ein "Siegertyp sein, ein Anführer, einer, der weiß, wie gewinnen geht, der alles im Blick hat und zusammenführt."
C.Cassis--PC