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Kahun nach Schweiz-Pleite: "Scheibe unnötig weggeworfen"
Dominik Kahun traf die Niederlage gegen seine Wahlheimat besonders hart. "Natürlich ist es bitter, wir hatten uns viel vorgenommen", sagte der Eishockey-Nationalspieler nach der 1:5-Pleite bei der WM in Schweden und Dänemark gegen die Schweiz, "es ist immer ein großes Spiel, ein internationales Derby."
Der Stürmer des Schweizer Vizemeisters HC Lausanne ärgerte sich vor allem über das zweite Drittel, in dem die deutsche Mannschaft nach dem torlosen Auftaktdrittel mit 0:4 in Rückstand geriet. "Da haben wir es komplett aus der Hand gegeben", sagte der 29-Jährige, "wir hatten sehr viele unnötige Scheibenverluste und mussten zu viel arbeiten, um irgendwas zu kreieren."
Vor allem zwei Erklärungen hatte Kahun für diese Schwächephase: "Wir hatten in den letzten Jahren eine gewisse Lockerheit, heute haben wir uns einfach schwergetan, zu kompliziert gespielt." Dadurch sei Hektik ins Spiel gekommen, die gar nicht nötig war, meinte der Olympiazweite von 2018 und Vizeweltmeister von 2023: "Wir hatten teilweise mehr Zeit, als wir dachten, haben aber die Scheibe unnötig weggeworfen, statt sie zu halten und ein paar kürzere Pässe zu machen."
Mit Blick auf das nächste Spiel gegen die USA am Samstag (12.20 Uhr/Pro7 und MagentaSport) forderte Kahun: "Wir müssen vieles besser machen." Die Chancen auf das Viertelfinale sind noch immer gut. Aus den restlichen drei Vorrundenpartien würde aller Voraussicht nach ein Sieg zum Weiterkommen reichen.
F.Moura--PC