-
Gut 21.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Konzert von US-Rapper Pitbull
-
Widerstand gegen Forderungen nach Aufschub bei Klimazielen aus Grünen und SPD
-
DFB mit Klopp über "Eckpunkte eines Vertrages" einig
-
Chamenei kündigt Rache für Tötung seines Vaters an - Trump droht Iran mit Vernichtung
-
WDR: Linksextreme Gruppe bekennt sich zu Anschlag auf NRW-Bahnstrecke
-
Fortschritte bei Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
-
Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz
-
Irans oberster Führer droht mit Rache für Tötung seines Vaters
-
Pilot bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Niedersachsen verletzt
-
Grüne pochen auf Festhalten an Treibhausgasneutralität bis 2045
-
252 Millionen: Wembanyama verlängert bei den Spurs
-
Nach dem Tod von britischer Ex-Ministerin festgenommener Mann wieder frei
-
Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Polizei überwältigt Täter mit Taser
-
Selenskyj: Elf Verletzte bei russischen Angriffen auf ukrainische Hauptstadt Kiew
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD bekräftigt Ziel Regierungsübernahme
-
6600 Hektar Land durch Waldbrand in Spanien zerstört - Wetterbedienungen bessern sich
-
Grüne schlagen für Sommerferien 49-Euro-Ticket für Familien vor
-
Kane plaudert über "surreales" Treffen mit Trump beim Golf
-
Geiselnahme in Berlin beendet - Täter mit Taser überwältigt
-
Branchenverbände schlagen System zur Kennzeichnung von KI-erzeugter Musik vor
-
Berichte: USA fordern Ende der Angriffe in Straße von Hormus und stellen Iran Ultimatum
-
Mehr als 14.000 Menschen bringen sich in Taiwan vor Taifun "Bavi" in Sicherheit
-
Schnieder räumt Defizite bei Generalsanierungen von Bahnstrecken ein
-
Bericht: Regierung sieht hohe Dunkelziffer bei Sozialleistungsbetrug
-
Vinicius Júnior entschuldigt sich bei Fans
-
Mission Klopp: DFB-Spitze trifft sich mit Wunsch-Bundestrainer
-
Geiselnahme in Berlin: Mann hält Frau in Supermarkt seit Stunden in seiner Gewalt
-
Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"
-
Aldag kritisiert Evenepoel: "Absolut unnötig"
-
"Bleibe hungrig": Zverev hat Lust auf Nachschlag
-
Wadephul kündigt gemeinsame Libanon-Initiative mit Frankreich an
-
Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen
-
Klöckner kritisiert Fokus von Bundestagsabgeordneten auf Online-Netzwerke
-
Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden
-
Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba
-
Hunderte Babys in Peru nach Norwegens Fußballstar Erling Haaland benannt
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
-
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
-
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
-
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
-
Taylor Swift zahlt New York umgerechnet 140.000 Euro für Hochzeit
-
Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich
-
Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf
-
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
-
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
-
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
-
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
-
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
Verrücktes Finale: Mainz sichert gegen Bayer Europa
Ein Punkt reicht für den großen Traum: Der FSV Mainz 05 ist zurück auf der europäischen Fußballbühne. Die Rheinhessen kamen im letzten Bundesligaspiel von Xabi Alonso als Trainer von Bayer Leverkusen zwar nur zu einem 2:2 (1:0) gegen den Vizemeister – durch den Patzer von Konkurrent RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart (2:3) reichte das aber dennoch für Platz sechs und den Einzug in die Play-offs der Conference League.
Paul Nebel (35.) brachte Mainz zunächst in Führung, nachdem dem FSV in einer furiosen Anfangsphase zuvor drei Treffer aberkannt worden waren. Patrik Schick (49./Foulelfmeter, 53.) drehte das Spiel zwischenzeitlich, doch Mainz kam durch Jonathan Burkardt (63., Foulelfmeter) zurück.
Während den Mainzern die erste Qualifikation für den europäischen Wettbewerb seit neun Jahren gelang, stellte Bayer beim endgültigen Alonso-Abschied einen Bundesligarekord auf: Zum 34. Mal in Folge blieb die Werkself auswärts ungeschlagen; die alte Bestmarke von 33 Spielen hatte sich der Klub zuvor mit Bayern München geteilt.
Während der scheidende Alonso vor der Partie wehmütig betont hatte, dass Bayer 04 "immer in meinem Herzen bleiben" werde, legte Mainz-Coach Bo Henriksen den Fokus selbstredend auf das Sportliche: "Das ist ein großer Tag für uns", sagte der Däne angesichts der reizvollen Europa-Chance. Dass auch seine Profis bis zum Anschlag motiviert waren, bewies die Anfangsphase eindrucksvoll: Andreas Hanche-Olsen (4.), Nebel (5.) sowie Burkardt und Nebel (7.) bei einer Doppelchance verpassten die frühe Führung.
Mainz dominierte Leverkusen nach Belieben, war auch nach Ballverlusten hellwach und jubelte nach einer Viertelstunde über die vermeintliche Führung durch den Ex-Leverkusener Nadiem Amiri. Allerdings stand Anthony Caci zuvor leicht im Abseits, das Tor zählte nicht (15.). Das Henriksen-Team blieb dennoch am Drücker, traf durch Jae-sung Lee (30.) und Andreas Hanche-Olsen (32.) zweimal erneut - doch erneut erkannte Schiedsrichter Tobias Reichel die Tore nicht an. Lee stand im Abseits, und bei Hanche-Olsens vermeintlichem Treffer hatte Bayer-Keeper Lukas Hradecky die Hand zuvor bereits am Ball gehabt, wie Reichel auf den Videobildern sah.
Der FSV ließ sich vor 33.305 Zuschauern nicht beirren, schoss in Person von Nebel aus spitzem Winkel einfach das nächste Tor - und diesmal gab es, aus Mainzer Sicht kaum zu glauben, keine Einwände des Referees. Bayer machte es den engagierten Hausherren auch danach einfach; Amiri ließ in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Hradecky-Patzer die Großchance zum nächsten Treffer liegen.
Doch schon kurz nach Anpfiff ereilte Mainz der nächste Schreck, der diesmal von weitaus größerer Tragweite war: Hanche-Olsen holte Schick im Strafraum von den Beinen, der Gefoulte verwandelte den fälligen Foulelfmeter souverän. Kurz darauf war das Spiel auf den Kopf gestellt, weil Schick nun per Kopf traf. Das Spiel blieb turbulent, in der 63. Minute entschied Reichel nach VAR-Check erneut auf Foulelfmeter, diesmal für Mainz - und Burkardt behielt die Nerven.
Die Partie war nun völlig offen, beide Teams schenkten sich nichts. Der vermeintliche Mainzer Siegtreffer in der Nachspielzeit von Stefan Bell zählte nicht - Reichel entschied nach Ansicht der Videobilder auf Handspiel im Vorfeld der Torerzielung.
A.Silveira--PC