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Präsidentenamt beim HSV: Absage für Magath
Absage für Felix Magath: Die Vereinsikone wird vom Beirat des Hamburger SV nicht für die Präsidentschaftswahl zugelassen. Magath hatte seinen Hut für den Posten, der bei der Mitgliederversammlung am 21. Juni neu besetzt wird, in den Ring geworfen; der Klub informierte nun über die drei offiziell benannten Kandidaten - Magath ist nicht dabei.
Stattdessen stehen mit dem Ehrenrats-Vorsitzenden Kai Esselsgroth, Henrik Köncke und Unternehmer Frank Ockens drei Vorschläge im Raum, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind. Einer von ihnen wird in einem Monat die Nachfolge von Amtsinhaber Marcell Jansen antreten, der nicht erneut kandidiert.
Magath hatte seine Bewerbung beim Mutterverein des ausgegliederten Fußball-Klubs gemeinsam mit seinem potenziellen und durchaus prominenten Partner Richard Golz im April veröffentlicht. Laut übereinstimmenden Medienberichten ging es Magath neben dem Amt des Vereinspräsidenten wohl auch um Macht in der Fußball-AG und damit um Einfluss auf den Profifußball. Golz wurde ebenso wie Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig für die Wahl zum Vizepräsidenten zugelassen.
Magath gilt als eine der prägendsten Figuren der HSV-Klubgeschichte. Als Spieler wurde er mit Hamburg dreimal deutscher Meister, 1983 erzielte er das entscheidende Tor im Finale um den Europapokal der Landesmeister gegen Juventus Turin. Als Trainer stand er von 1995 bis 1997 in der Hansestadt an der Seitenlinie. In der turbulenten jüngeren Vergangenheit des Traditionsvereins stand eine Rückkehr in unterschiedlichen Funktionen bereits 2007, 2014 und 2017 im Raum - es wurde, wie nun auch, nichts.
A.Motta--PC