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Überraschung in Monaco: Leclerc ganz vorne
Charles Leclerc hat bei seinem Heim-Grand-Prix in Monaco trotz einiger Probleme einen überraschend starken Auftakt hingelegt. Der Ferrari-Pilot drehte im ersten freien Training am Freitag die schnellste Runde, in 1:11,964 Minuten war er gut anderthalb Zehntel schneller als Weltmeister Max Verstappen im Red Bull. McLaren-Pilot Lando Norris wurde Dritter.
Ein Jahr nach seinem emotionalen ersten Heimsieg im Fürstentum darf Leclerc damit zumindest leise auf ein erneut gutes Ergebnis hoffen, es wäre eine Überraschung: In einer ohnehin schwierigen Saison wirken die langsamen Kurven in Monaco für das rote Auto eigentlich besonders kompliziert, die Scuderia kam daher ohne große Erwartungen zum achten Saisonrennen.
Und es ging auch nicht vielversprechend los am Freitag. Gleich auf einer der ersten Runden rutschte Leclerc nach einem Verbremser in den Auslauf, dann löste Aston-Martin-Fahrer Lance Stroll einen Crash aus - Leclercs Frontflügel wurde beschädigt. Später klagte der Monegasse zudem über starke Abnutzung des linken Vorderreifens, "ich glaube, da stimmt etwas nicht mit dem Auto."
Für die Bestzeit reichte es dennoch. WM-Spitzenreiter Oscar Piastri wurde Fünfter, Lewis Hamilton im zweiten Ferrari musste sich mit Rang neun begnügen. Nico Hülkenberg holte im Sauber den zwölften Platz.
Das zweite Training steigt noch am Nachmittag (17.00 Uhr). Vor dem Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/jeweils Sky) geht es in der WM-Wertung recht eng zu: Lediglich 22 Punkte trennen das Trio Piastri, Norris und Verstappen.
L.Henrique--PC