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Monaco: Leclerc mit viel Schwung ins Qualifying
Charles Leclerc macht auf den Straßen seiner Heimat Monaco weiterhin einen hervorragenden Eindruck und geht nun als Favorit ins wichtigste Formel-1-Qualifying des Jahres. Der Ferrari-Pilot war im dritten freien Training zum dritten Mal schnellster Mann, am Samstagmittag betrug sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Max Verstappen beinahe drei Zehntelsekunden.
Der Weltmeister im Red Bull fand indes offenbar das richtige Setup, zeigte sich im Vergleich zum Freitagnachmittag deutlich verbessert und lag damit vor seinen Titelrivalen in den McLaren: Lando Norris und Oscar Piastri belegten die Ränge drei und vier.
Bemerkenswert war aber auch kurz vor dem Qualifying (16.00 Uhr/RTL und Sky) vor allem die Leistung von Leclerc und Ferrari. Vor einem Jahr hatte der Monegasse den ersehnten ersten Sieg bei seinem Heim-Grand-Prix gefeiert, die Saison 2025 läuft bislang aber überhaupt nicht nach Wunsch für die Scuderia.
Die einzigartigen Bedingungen in Monaco scheinen dem SF-25 nun allerdings zu liegen, auch Lewis Hamilton war eigentlich gut unterwegs. In seiner vermeintlich schnellsten Runde wurde er dann aber im Verkehr aufgehalten, wenig später touchierte er die Bande und holte sich einen Reifenschaden, so reichte es nur zu Rang fünf. Nico Hülkenberg im Sauber fuhr auf den 13. Platz und befand sich dabei in Schlagdistanz zu den Top 10.
Leclerc darf nun auf den nächsten Heimsieg hoffen, mit der WM-Spitze hat er vor dem Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) aber nichts zu tun. Diese bilden Piastri, Norris und Verstappen, lediglich 22 Punkte trennen das Trio. Im Grand Prix soll indes eine neue Regel mehr Spannung bringen: Da auf der engen Strecke traditionell kaum überholt wird, muss nun erstmals jeder Fahrer mindestens zweimal zum Reifenwechsel kommen. Dies soll unterschiedliche Strategien provozieren.
S.Pimentel--PC