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Makelloser Scheffler gewinnt erstmals British Open
US-Golfstar Scottie Scheffler hat erstmals die British Open gewonnen und ein herausragendes Turnier gekrönt. Der Weltranglistenerste spielte zum Abschluss am Sonntag eine 68 und triumphierte mit deutlichem Vorsprung vor seinen Landsmännern Harris English und Chris Gotterup. English lag vier Schläge hinter Scheffler, Gotterup deren fünf. Rory McIlroy beendete das Major in seiner nordirischen Heimat mit sieben Schlägen Rückstand auf dem geteilten siebten Platz.
Scheffler, der mit einem komfortablen Vorsprung auf die Schlussrunde gegangen war, leistete sich am achten Loch im Royal Portrush Golf Club ein Doppelbogey, glich dieses Malheur jedoch durch gleich sechs Birdies wieder aus. Der 29-Jährige, dessen bestes Ergebnis bei den British Open bislang Platz sieben gewesen war, erhielt angesichts seiner Dominanz viel Lob von der Konkurrenz.
"Scottie spielt derzeit in einer eigenen Liga. Ich habe im College viel mit ihm gespielt, da war er nicht besonders gut. Seitdem hat er viel gelernt. Das ist wirklich beeindruckend und wir können alle davon lernen", sagte US-Profi Bryson DeChambeau, der Zehnter wurde und acht Schläge mehr als Scheffler benötigte.
Scheffler war mit einer Serie von zehn Top-Ten-Platzierungen in Folge, darunter drei Siege, angereist. Der Erfolg bei der British Open fehlte dem Olympiasieger von Paris noch - dieser brachte ihm nun 3,1 Millionen Dollar (rund 2,67 Millionen Euro) ein.
Aus deutscher Sicht war die 153. Auflage des ältesten Golfturniers der Welt nicht sonderlich erfolgreich: Matti Schmid (27/Herzogenaurach) spielte am Sonntag eine 70 und lag zum Abschluss auf dem 69. Platz. Der Münchner Stephan Jäger war am Freitag am Cut gescheitert.
F.Santana--PC