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Nach Trump-Kritik: NFL verteidigt Wahl von Superbowl-Act
Die Halbzeitshow des Superbowls verkommt zum Politikum: Unlängst hatte Donald Trump die Wahl von Musiker Bad Bunny für das Mega-Event als "absolut lächerlich" bezeichnet. NFL-Commissioner Roger Goodell hat die Pläne nun auf dem jährlichen Herbstempfang der Liga verteidigt.
"Bad Bunny ist einer der beliebtesten Entertainer der Welt", sagte Goodell auf das Missfallen des US-Präsidenten angesprochen. "Solche Künstler wollen wir bekommen. Die Wahl ist sorgfältig durchdacht." Der Funktionär verwies zudem auf vergangene Auftritte - auch dort hätten diverse Künstler im Vorfeld "Gegenreaktionen oder Kritik" hervorgerufen.
Trump, der regelmäßig mit der NFL aneinandergerät, hatte öffentlich verkündet, er habe "noch nie" von Bad Bunny gehört. "Ich weiß nicht, wer das ist", sagte der US-Präsident. "Ich weiß nicht, warum die NFL das tut. Das ist verrückt". Aussagen, für die Trump aus dem rechtskonservativen Lager Unterstützung erhielt.
Der Puerto-Ricaner Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martinez Ocasio, hatte bereits den Zorn der Rechten auf sich gezogen, nachdem er erklärt hatte, dass er die Vereinigten Staaten während seiner Welttournee aus Angst vor Einwanderungsrazzien bei seinen Konzerten auslassen werde.
F.Cardoso--PC