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DFB-Frauen mit Johannes im Tor gegen Frankreich
In Abwesenheit von Ann-Katrin Berger geht Stina Johannes als deutsche Nummer eins in das Nations-League-Halbfinale gegen Frankreich. "Sie zeigt gute Leistungen und hat es als Nummer zwei bei der EM verdient", erklärte Fußball-Bundestrainer Christian Wück vor dem Hinspiel gegen Les Bleues am Freitag (17.45 Uhr/ARD) in Düsseldorf.
Die Neuauflage des dramatischen EM-Viertelfinales (6:5 i.E.) ist für die Wolfsburgerin das erst vierte Länderspiel. Die Alternativen Laura Dick (TSG Hoffenheim) und Rafaela Borggräfe (FC Liverpool) sind beide noch ohne Einsatz. Dass Borggräfe trotz laufender Untersuchung des englischen Verbandes wegen einer mutmaßlich rassistischen Äußerung für die verletzte Ena Mahmutovic (FC Bayern) nachnominiert worden war, begründete Wück mit "absolutem Vertrauen" in die Spielerin sowie der geltenden "Unschuldsvermutung".
Zurück im DFB-Team ist Kapitänin Giulia Gwinn, die nach ihrer im ersten EM-Spiel erlittenen Knieverletzung voller Vorfreude auf das schnelle Wiedersehen mit den Französinnen blickt. "Das war ein Spiel, das allen im Gedächtnis geblieben ist. Ich habe damals gebrannt, ich brenne heute noch", sagte die Verteidigerin von Bayern München im Rückblick auf die Begegnung am 19. Juli in Basel.
Auch beim Heimspiel vor über 36.000 Fans gelte wieder: "Das sind genau die Spiele, auf die man sich am allermeisten freut." Vier Tage später findet im französischen Caen das Rückspiel statt.
E.Paulino--PC