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Verstappen-Vertrauter: Marko und Red Bull trennen sich
Das Ende einer Ära: Helmut Marko hört bei Red Bull nach 20 Jahren als Motorsportberater auf. Der Brauserennstall bestätigte die Trennung von Max Verstappens Förderer zum Jahresende zwei Tage nach dem Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi.
Marko galt einst auch als Mentor von Sebastian Vettel, der Heppenheimer hatte von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie mit Red Bull gewonnen.
"Dass wir in dieser Saison die Weltmeisterschaft nur knapp verpasst haben, hat mich tief berührt und mir verdeutlicht, dass nun der richtige Moment für mich gekommen ist, dieses sehr lange, intensive und erfolgreiche Kapitel persönlich zu beenden", sagte Marko in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung von Red Bull: "Ich bin seit sechs Jahrzehnten im Motorsport tätig, und die vergangenen über 20 Jahre bei Red Bull waren eine außergewöhnliche und äußerst erfolgreiche Reise. Es war eine wundervolle Zeit, in der ich so vielen talentierten Menschen helfen und sie begleiten durfte. Alles, was wir gemeinsam erreicht und aufgebaut haben, erfüllt mich mit Stolz".
Der einstige Rennfahrer Marko war seit der Teamgründung 2005 für Red Bull in der Formel 1 tätig. Schon seit den 90er-Jahren beriet er das Unternehmen in Motorsportangelegenheiten, Marko war ein Freund des 2022 verstorbenen Konzerngründers Dietrich Mateschitz. Mit Marko stieg Red Bull zu einem der erfolgreichsten Rennställe der Formel 1 auf: Mit Vettel und Verstappen feierte er insgesamt acht Fahrertitel, zudem gelangen sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften.
Besonders für den von Lando Norris (McLaren) entthronten Weltmeister Verstappen dürfte Markos Abschied ein herber Schlag sein. "Ich hoffe er bleibt", hatte der Niederländer am Sonntag gesagt, als Gerüchte über die Trennung aufkamen. Im Machtkampf bei Red Bull 2024, in dessen Zuge Ex-Teamchef Christian Horner seinen Job verlor, hatte Verstappen öffentlich sein Schicksal an das von Marko geknüpft - der Vertrag des Österreichers lief eigentlich noch ein Jahr.
Doch nun ist mit Marko auch das dritte prominente Gesicht aus der Zeit der Vormachtstellung von Red Bull Geschichte - vor ihm hatte neben Horner auch schon Design-Genie Adrian Newey (Aston Martin) das Team verlassen.
B.Godinho--PC