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Fifa-Rückzieher: Fans dürfen nun doch Wasserflaschen mit in WM-Stadien nehmen
Im Streit um Wasserflaschen in den WM-Stadien hat der Weltfußballverband Fifa einen Rückzieher gemacht: Die zuvor verbotene Mitnahme von Plastikflaschen zu den Spielen wird nun doch erlaubt. Dies gelte für Flaschen aus Weichplastik und bis zu einem Fassungsvermögen von 590 Milliliter, erklärte der für den operativen Ablauf zuständige WM-Verantwortliche Heimo Schirgi am Freitag. Das zuvor erlassene Verbot der Wasser-Mitnahme für Fans hatte auch angesichts der bei vielen WM-Spielen zu erwartenden Hitze heftige Proteste ausgelöst.
"Allen Fans ist es gestattet, eine verschlossene Einweg-Wasserflasche aus weichem Kunststoff mit einem Fassungsvermögen von 20 Unzen (590 ml) mit zu jedem Spiel der Fifa-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA und Kanada zu nehmen", erklärte Schirgi im Onlinedienst X. Hartplastikflaschen bleiben ihm zufolge aus "Sicherheitsgründen" verboten.
Die Fifa hatte am Dienstag noch erklärt, dass Fans bei den Spielen der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft selbst leere Wasserflaschen nicht mit ins Stadion nehmen dürften. Damit wäre ein Nachfüllen an Wasserhähnen oder Trinkbrunnen nicht möglich. Die Zuschauer wären vielmehr gezwungen gewesen, sich bei Bedarf Wasser im Stadion zu kaufen - die Preise sind vielerorts heftig.
Die Entscheidung hatte eine Sturm der Entrüstung bei Fans aber auch bei Gesundheitsexperten ausgelöst. Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in Mexiko, den USA und Kanada statt. In vielen Stadion drohen während der Spiele äußerst hohe Temperaturen, was die Notwendigkeit der Flüssigkeitsaufnahme bei Spielern und auch Fans noch erhöht.
A.Seabra--PC