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Formel 1: Antonelli holt Pole in Spa - Verstappen Zweiter
WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat seine herausragende Form in der Formel 1 einmal mehr unter Beweis gestellt und sich die Pole Position für den Großen Preis von Belgien gesichert. Im Qualifying am Samstag raste der Mercedes-Pilot in 1:44,361 Minuten zur Bestzeit - vor Max Verstappen und Lando Norris. Antonelli, dessen Vorsprung in der Fahrerwertung zuletzt unverschuldet geschrumpft war, geht damit als großer Favorit ins Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky).
Für den 19 Jahre alten Italiener ist es die sechste Pole Position. Sie gelang ihm mit der letzten schnellen Runde, nachdem zwischenzeitlich Norris und Verstappen vorne gelegen hatten. Norris muss wegen neu verbauter Teile eine Strafe absitzen und startet vom 13. Platz. Seinen dritten Platz nimmt George Russell ein, auch Charles Leclerc und Rekordweltmeister Lewis Hamilton rücken mit ihren Ferraris um jeweils einen Rang nach vorne, sie starten von Platz vier und fünf.
Auch wegen zweier Defekte in Barcelona und Silverstone hatte Antonelli lediglich 23 von 83 möglichen Punkten aus den jüngsten drei Rennen geholt. Teamkollege Russell hat 25 Zähler Rückstand. WM-Dritter ist Hamilton, ihm fehlen 32 Punkte zur Spitze.
Bei Ferrari hatte es bereits vor dem Start des Qualifyings einen Wettlauf gegen die Zeit gegeben. Der Rekordweltmeister flog im dritten freien Training am Samstagmittag von der Strecke ab und schlug mit seinem Heck in einen Reifenstapel ein. "Ich habe das Auto zerstört", funkte er. Die Mechaniker reparierten den SF-26 rechtzeitig.
Die Startaufstellung wird in den Ardennen aber ohnehin durcheinandergewürfelt. Mehrere Fahrer haben neue Teile an ihren Autos verbaut und dafür Startplatzstrafen kassiert. Norris und Aston-Martin-Pilot Lance Stroll müssen zehn Plätze nach hinten, Altmeister Fernando Alonso und Red-Bull-Pilot Isack Hadjar werden am Ende des Feldes starten.
Davon profitiert auch Nico Hülkenberg. Der Emmericher beendete das Qualifying als 14. und rutscht immerhin zwei Plätze nach vorne. Er musste sein Auto nach Q2 mit einem Hydraulikproblem auf der Strecke abstellen. Teamkollege Gabriel Bortoleto geht strafenbereinigt von Platz acht ins Rennen.
G.Teles--PC