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Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.
Infantinos umstrittener Investoren-Plan sah die Gründung einer kommerziellen Tochtergesellschaft namens Fifa Forward Enterprise (FFE) vor. Sie sollte Wettbewerbe wie die WM und die Klub-WM vermarkten. Private Investoren hätten bis zu 20 Prozent der Anteile übernehmen können. Auf Grundlage einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar (17,3 Milliarden Euro) wollte die Fifa bis zu 4,2 Milliarden Dollar einnehmen.
Nach Bekanntwerden dieser Pläne brach ein Sturm der Entrüstung los. Der europäische Fußballverband Uefa und andere Verbände drohten mit einem WM-Boykott. Auch nachdem Infantino angesichts des Widerstands auf seine Pläne verzichtet hatte, entzog die Uefa dem Fifa-Chef am vergangenen Wochenende offiziell das Vertrauen.
G.M.Castelo--PC