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Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"
Nach dem unerwarteten Scheitern zum Auftakt seiner Hartplatzsaison ist Alexander Zverev hart mit sich selbst ins Gericht gegangen. Er hätte zwar zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auf die US-Open (ab 30. August) noch keine wirklich gute Leistung erwartet, sagte der 29-Jährige nach der Dreisatz-Niederlage in Montréal gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, "ich hatte aber auch nicht erwartet, so schlecht zu spielen, um ehrlich zu sein."
Das 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 in der zweiten Runde sei "wahrscheinlich das schlechteste Spiel der Saison" gewesen, führte Zverev aus, richtete den Blick aber mit dem Selbstvertrauen durch seinen French-Open-Titel und den Finaleinzug in Wimbledon schnell wieder nach vorne. "Tennis hat nun mal seine Höhen und Tiefen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die letzten Monate gelaufen sind. Jetzt geht es darum, wieder zu dieser Form zurückzufinden", sagte der Hamburger, der in der ersten Runde ein Freilos gehabt hatte.
Auf die wichtige Matchpraxis auf Topniveau muss Zverev nun allerdings kurzfristig verzichten. In Abwesenheit von Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und dem Weltranglistenvierten Félix Auger-Aliassime war er eigentlich als hoher Favorit in das Masters-Turnier in Kanada gestartet. "Um in Topform zu sein, müssen manche Spieler mehr Runden spielen, andere hingegen weniger", hatte er vor Turnierbeginn gesagt. "Ich gehöre definitiv zu denen, die den Wettkampf brauchen, und deshalb spiele ich."
Im Vorfeld der US Open, wo Zverev auf Hartplatz seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewinnen will, steht noch das Masters in Cincinnati (ab 15. August) an. Dort soll es für Zverev wieder besser laufen.
A.Seabra--PC