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Kircher: VAR nicht "zu kleinteilig" einsetzen
Schiedsrichter-Boss Knut Kircher will sich das Feedback von Fans und Klubs zum Einsatz des VAR zu Herzen nehmen und strebt eine zurückhaltende Linie beim Video-Assistenten an. Man höre "schon hin, was viele Fans uns zurückspiegeln und auch Klubverantwortliche uns zurückmelden: dass wir idealerweise nicht zu kleinteilig werden, nicht zu mikroskopisch, um dem Fußball ein Stück weit wieder das zurückzugeben, was ihn ausmacht: Spontaneität", sagte Kircher im Interview mit RTL/Sky.
Der Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH erklärte, wann der VAR zum Einsatz kommen solle. "In der vergangenen Saison hieß es: 'Clear and obvious'. Jetzt heißt es: 'Immediately clear and obvious'. Sprich: Ich sitze im Video-Assist-Center und sehe eine Situation sofort in den ersten ein, zwei Einstellungen. Dann sage ich: 'Diese Entscheidung kann so nicht stehen bleiben.'", so Kircher.
Das sei etwas, was den VAR motivieren sollte, einzugreifen. "Vielleicht braucht er dann noch eine dritte oder vierte Einstellung, um sich sicherer zu sein. Braucht es aber eine fünfte, sechste, siebte oder achte Einstellung, dann ist es schon nicht mehr die Klarheit, die wir haben wollen." Der Fehler müsse "einen anspringen, die Entscheidung muss einen sofort anspringen. Und wir denken, dass das innerhalb von maximal 60 bis 90 Sekunden passieren muss, damit Klarheit besteht."
A.Silveira--PC