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DOSB-Präsidentschaft: Weikert will sich zeitnah erklären
Nach der Kür des deutschen Olympiabewerbers steht beim DOSB in zehn Wochen bereits die nächste Zukunftsentscheidung an: Stellt sich Präsident Thomas Weikert, seit 2021 im Amt, noch einmal zur Wahl? "Ich werde mich in der nächsten Woche dazu äußern", sagte der 64-Jährige im ZDF-Sportstudio, seine Entscheidung habe er bereits getroffen.
Der Deutsche Olympische Sportbund hat parallel bereits eine Findungskommission eingesetzt, als einer der möglichen Nachfolgekandidaten gilt Sportmanager Michael Mronz. Als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist der 59-Jährige automatisch DOSB-Präsidiumsmitglied.
Nach seinen Ambitionen befragt, antwortete Mronz in der ZDF-Sendung am Samstagabend ausweichend: "Der organisierte Sport hat eine Findungskommission eingesetzt, die Findungskommission führt Gespräche. Der Weg ist genauso wichtig wie nachher auch die Wahl. Die erste Frage ist, wie Thomas Weikert sich entscheidet. Danach wird die Findungskommission die notwendigen Gespräche führen. Dann wird man sehen, was der Vorschlag ist."
Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag, bei der sich München in Baden-Baden in einer Stichwahl gegen Köln/Rhein-Ruhr durchsetzte und damit beim IOC ins Rennen um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 geschickt wird, steht am 5. Dezember in Frankfurt am Main eine ordentliche DOSB-MV an, im Zentrum stehen Präsidiumswahlen. Am 30. Oktober endet die Bewerbungsfrist.
S.Pimentel--PC