-
PSG-Kracher: Bayern mit Karl, Bischof und Guerreiro
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
-
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: Zahlreiche Verletzte
-
In Algerien inhaftierter französischer Journalist hofft auf Begnadigung
-
Rumänien: Pro-europäischer Regierungschef verliert Misstrauensvotum im Parlament
-
Unicredit legt offizielles Angebot für Übernahme der Commerzbank vor
-
"Streit und überhitzte Debatte": SPD-Spitze zieht Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot
-
Straße von Hormus: Iran droht mit deutlicher Verschärfung der Angriffe
-
Biontech will mehrere Standorte schließen und bis zu 1860 Stellen abbauen
-
38 Euro pro Kopf für Fairtrade-Produkte: Umsatz erreicht 2025 neues Rekordhoch
-
Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig war bis Ende April in Psychiatrie
-
Verdächtiger in Fall von getötetem 14-Jährigen in Bayern von Polizei erschossen
-
Manfred Weber fordert Führungsteam für CSU - Lob für Aigner
-
Beatles-Witwe Yoko Ono lässt Verkauf von "John-Lemon-Bier" stoppen
-
Stars und Promis feiern rauschende Met-Gala in New York
-
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: 30 Verletzte
-
Leipzigs Oberbürgermeister Jung: "Können Innenstädte nicht zu Festungen umbauen"
-
Vertrag bis 2028: Terzic wird Bilbao-Trainer
-
Arbeitskreis Steuerschätzung nimmt Beratung über Frühjahrsprognose auf
-
"Nicht genug Kraft": In Nordsee gebrachter Wal laut Experten wahrscheinlich tot
-
Ein Jahr Schwarz-Rot: Zustimmung zur Bundesregierung stürzt ab
-
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
-
WHO: Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff vermutlich von Mensch zu Mensch übertragen
-
Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt
-
OLG: Richter darf sich an christlichem Menschenbild orientieren
-
Frankreichs Präsident Macron gibt Gesangseinlage bei Staatsbesuch
-
Höhere Spitzensteuer: SPD hält an Plänen fest - Kanzleramtschef zeigt sich offen
-
"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz
-
Angriffe vor angekündigten Waffenruhen: Selenskyj wirft Russland "Zynismus" vor
-
Nach Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger kommt am Dienstag vor Haftrichter
-
Fünf Wochen vor WM-Start: Hoeneß erneuert Nagelsmann-Kritik
-
Nach Amokfahrt in Leipzig: Gedenkandacht mit Ministerpräsident
-
Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn
-
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
-
"Noch nicht fit genug": Dolly Parton sagt erneut Konzerte ab
-
Hoeneß sieht Neffe Sebastian als möglichen Kompany-Erben
-
Zoll in Düsseldorf lässt über 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis vernichten
-
EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Sicherheit
-
Urteil aus Bayern: Mann muss teures Hochzeitsgeschenk nach Trennung herausgeben
-
Unicredit meldet starkes Gewinnplus - Angebot für Commerzbank-Übernahme erwartet
-
Parlament in Rumänien stimmt über Misstrauensantrag gegen pro-europäischen Regierungschef ab
-
Karlsruhe verhandelt im Juni über Sonderkündigungsrecht für Fernsehverträge
-
CDU-Vorstandsmitglied Amthor fordert mehr Zuversicht in Koalition
-
Dreesen: Bayern brauchen gegen PSG "jede Stimme"
-
Protesttag: Verbände warnen vor Einschnitten für Menschen mit Behinderung
-
Mütter kleiner Kinder deutlich seltener erwerbstätig als Väter
-
Schüsse in Begegnungsstätte in Sachsen: Zahl der Toten auf drei gestiegen
-
SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese: Müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln
-
Nach Amokfahrt in Leipzig: Staatsanwaltschaft klärt weiteres Vorgehen
-
Musk akzeptiert 1,5 Millionen Dollar Bußgeld wegen Twitter-Übernahme
Bericht: Mehr psychische Probleme bei Kindern durch intensive Social-Media-Nutzung
Die unkontrollierte Ausbreitung von sozialen Medien führt laut einem Bericht der Kinderschutzorganisation KidsRights zu einer weltweiten Zunahme psychischer Probleme bei Heranwachsenden. Bereits jeder Siebte im Alter zwischen zehn und 19 Jahren leide an psychischen Problemen, ermittelte die in Amsterdam ansässige Organisation gemeinsam mit Erasmus-Universität in Rotterdam. "Der diesjährige Bericht ist ein Weckruf, den wir nicht mehr ignorieren können", erklärte der KidsRights-Vorsitzende Marc Dullaert am Mittwoch.
Die Krise der psychischen Gesundheit "unter unseren Kindern hat einen Kipppunkt erreicht, verschärft durch die unkontrollierte Ausbreitung von Social-Media-Plattformen", denen ihre Nutzungszahlen "über die Sicherheit von Kindern" gehe. "Problematische" Nutzung von Online-Netzwerken wie Instagram und Tiktok nimmt dem Bericht zufolge zu.
Demnach besteht ein direkter Zusammenhang zwischen starker Internet-Nutzung und Suizid-Versuchen. In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre gebe es nach offiziellen Angaben sechs Suizide pro 100.000 Jugendliche. KidsRights nannte diese Zahl allerdings "die Spitze des Eisbergs", da Suizide wegen der sozialen Stigmatisierung oftmals nicht als solche erfasst würden.
KidsRights untersucht jährlich die Einhaltung der Kinderrechte in 194 Ländern. Europa ist demnach die Weltregion mit dem höchsten Risiko für 13-Jährige einer problematischen Nutzung von Online-Netzwerken: 13 Prozent dieser Altersgruppe sind dem Bericht zufolge davon bedroht. Mit einem Anteil von 39 Prozent sei in Europa außerdem die Verbreitung von Internet-Sucht bei 15-Jährigen "beispiellos".
Als Gegenmittel lehnt KidsRights pauschale Internet-Verbote für Minderjährige ab. "Solche pauschalen Verbote beeinträchtigen die bürgerlichen und politischen Rechte von Kindern", erklärte die NGO. Nötig seien vielmehr eine weltweite umfassende Erforschung der Auswirkungen von Social-Media-Nutzung auf Heranwachsende, bessere Bildung und bessere Fortbildung von Psychologen.
"Wir brauchen konkrete Maßnahmen um sicherzustellen, dass die digitale Revolution das Wohlergehen der 2,2 Milliarden Kinder weltweit steigert und nicht gefährdet", forderte KidsRights-Chef Dullaert. "Die Zeit für Halb-Maßnahmen ist vorbei."
Vergangene Woche hatten die EU-Digitalminister über die Forderung einiger europäischer Länder diskutiert, Online-Netzwerke wie Tiktok, Instagram und Youtube für Kinder zu verbieten. Konkret wollen Frankreich, Griechenland und Dänemark die Plattformen erst ab 15 Jahren erlauben - und das Alter der Nutzerinnen und Nutzer streng kontrollieren. Sie forderten die EU-Kommission auf, EU-weit verpflichtende Regeln dafür vorzulegen.
In der Theorie gelten für die Online-Netzwerke bereits Altersbeschränkungen. Tiktok, Instagram, Snapchat und X etwa sind laut Nutzungsbedingungen in der EU ab 13 Jahren erlaubt, Youtube und Tumblr ab 16 Jahren. Nutzerinnen und Nutzer müssen bei ihrer Anmeldung aber lediglich ein Geburtsdatum angeben, eine tatsächliche Kontrolle gibt es nicht.
O.Salvador--PC