-
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe mit Fahrdienstleistern in Frankfurt am Main
-
Palästinensische Autonomiebehörde protestiert gegen US-Einreiseverbot für Abbas
-
Gewalttat in Hamburg: Mann soll 34-jährige Ehefrau getötet haben
-
AfD-Verteidigungspolitiker kritisiert eigene Partei in Ukraine-Politik
-
Carney begrüßt Vorschlag für "assoziierte" Mitgliedschaft in der EU
-
Klopp erklärt Verzicht auf Sané und Co.: "Nicht Fuß gefasst"
-
Essen im Restaurant: Senkung der Mehrwertsteuer führt nicht zu niedrigeren Preisen
-
Bevölkerung: Jede dritte Familie in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte
-
Diesel so teuer wie nie - Auch Wirtschaftsministerin Reiche für Mehrwertsteuersenkung
-
Kabarett statt Kabinett: Bayerns Justizminister Eisenreich tritt zurück
-
Studie: Impfquoten bei Kindern gehen in Europa seit Corona-Krise zurück
-
Social Media ab 13 Jahren und weniger Funktionen: Brüssel schlägt neue Regeln vor
-
FC Bayern: Gnabry soll Comeback feiern
-
Jackpot geknackt: Tipper aus Mecklenburg-Vorpommern um 50 Millionen Euro reicher
-
Datenschutz im Privaten: Bundesgerichtshof hat Fragen an europäische Richter
-
Zollfahnder in Hamburg beschlagnahmen 150.000 illegale E-Zigaretten
-
Neues Buch von Dianas Bruder: Charles III. weist Vorwürfe zurück
-
Frankreich verlängert Treibstoff-Hilfen für Bauern und Fischer
-
Bayerns Justizminister Eisenreich tritt zurück und verlässt Politik
-
Neben Social-Media-Verbot: Brüssel will Onlinedienste zu Änderungen zwingen
-
80-Jährige stürzt in Bayern in Zisterne und stirbt
-
Sportökonom Maennig: "Werden uns etwas Neues ausdenken müssen"
-
Klopp will sich "Fahne zurückholen"
-
Freundin vor Haus in Gelsenkirchen getötet: 27-Jähriger kommt in Psychiatrie
-
Paris begrüßt engere Beziehungen zwischen der EU und Kanada
-
Orange ist für alle Baumärkte da
-
Durchsuchungen bei Mitbewohnern von Verdächtiger in Wohnprojekt nicht zulässig
-
Diesel so teuer wie nie: Spritpreise klettern weiter
-
UNO warnt vor weiterem Rückgang weltweiter Wasserreserven
-
Klopp macht ter Stegen "für den Moment" zur Nummer eins
-
24 Behinderte missbraucht: Anklage gegen Heilerziehungspfleger in Bayern
-
Aufholjagd bei industrieller KI: Europa macht bei Investitionen Boden gut
-
Neues Allzeithoch: Auftragsbücher der Industrie füllen sich weiter
-
Gleich zwei Kader: Klopp beruft 44 Spieler - 16 Debütanten
-
Forsa weist Zweifel von Merz-Sprecher an Seriosität von Umfragen zurück
-
Fußgänger auf Autobahn nahe Frankfurter Flughafen von Lastwagen erfasst und getötet
-
Brand in Einfamilienhaus in Sachsen-Anhalt: Vater und fünfjähriger Junge tot
-
Justizministerin kündigt härtere Strafen bei Angriffen auf Bahn-Beschäftigte an
-
RKI: Zahl von Hitzetoten etwas niedriger als bislang angenommen
-
Wissenschaftler: Klimawandel ein Haupttreiber für Sturzflut im Himalaya
-
Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz
-
Sammlung Haupt: Was Geld über uns Menschen verrät
-
NFL-Star Kelce Opfer eines Millionen-Betrügers
-
Mit 100. Tor: Messi köpft Miami zum nächsten Titel
-
Klopp legt los - erster Kader um 10.00 Uhr
-
Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns"
-
Ilzer auf Kreta: "Favoritenrolle gewinnt keine Spiele"
-
Einweihung von Deutschlands größtem Offshore-Windpark
-
Bundesgerichtshof entscheidet in Familienstreit wegen Überwachung von Küche
-
Bundesgerichtshof urteilt in Baumarkt-Streit um Farbe "Obi-Orange"
Umweltschützer und Wasserwirtschaft kritisieren geplantes neues Düngegesetz
Umweltschützer und die Wasserwirtschaft haben geplante Lockerungen der Vorgaben für Landwirte beim Düngen scharf kritisiert. Das Vorhaben gefährde die Trinkwasserqualität in Deutschland, erklärte Greenpeace am Freitag. In einem gemeinsamen Aufruf mit Umweltschutzverbänden warnte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vor neuen rechtlichen Problemen mit der EU.
Hintergrund ist die Abschaffung der sogenannten Stoffstrombilanz. Sie verpflichtete Betriebe ab einer bestimmten Größe dazu, darüber Buch zu führen, wie viele Nährstoffe auf den Hof gelangen - etwa in Form von Futtermitteln für Tiere - und wie viele Nährstoffe den Betrieb wieder verlassen - beispielsweise in Form von Gülle. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatte die Vorgaben im vergangenen Jahr gestrichen und ein alternatives Monitoringsystem vorgeschlagen.
Die gesetzliche Grundlage für die neuen Regeln werden derzeit im Bundestag und Bundestag behandelt. In der Nacht zum Freitag befassten sich die Abgeordneten in erster Lesung damit, am Freitag beraten Agrar- und Umweltausschuss der Länderkammer darüber. Insbesondere der Agrarausschuss im Bundesrat fordert noch weitergehende Lockerungen.
Der BDEW und die Umweltverbände kritisieren, dass die Verursacher von Überdüngung dann nicht mehr identifiziert werden können. In vielen Gebieten in Deutschland ist das Grundwasser bereits mit Nitrat belastet, das vor allem aus der Landwirtschaft stammt. Neben Umweltfolgen steigen dadurch auch die Kosten für die Trinkwasseraufbereitung. Greenpeace wirft den Agrarpolitikern deshalb vor, "Geschäftsinteressen auf dem Rücken der Allgemeinheit durchzusetzen".
"Diese Vorschläge schwächen aus Sicht der Nitratinitiative den Schutz von Grund- und Oberflächengewässern und erhöhen das Risiko neuer rechtlicher Auseinandersetzungen mit Blick auf die Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie", erklärte das Verbändebündnis. "Damit stehen erneut rechtliche Risiken und zusätzliche Belastungen für die Wasserwirtschaft im Raum."
Die EU-Kommission war wegen der hohen Nitratwerte jahrelang gegen die Bundesregierung vorgegangen. 2018 verurteilte der Europäische Gerichtshof die Bundesrepublik, weil über Jahre hinweg nicht genug gegen das Problem unternommen worden war. Rainers Vorgänger als Bundeslandwirtschaftsminister, Cem Özdemir (Grüne), hatte deshalb 2023 eine weitere Reform des Düngegesetzes mit strengeren Vorgaben auf den Weg gebracht, woraufhin die EU-Kommission ihr Verfahren schließlich einstellte. Allerdings wurde die Reform nicht umgesetzt, stattdessen schlug Rainer dann die Lockerungen vor.
V.Dantas--PC