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AfD-Politikerin Birgit Bessin triumphiert
Die Bundestagswahl 2025 hat in Brandenburg einen klaren und damit überragenden Sieger hervorgebracht: Birgit Bessin, die Direktkandidatin der Alternative für Deutschland (AfD) im Wahlkreis 65 (Elbe-Elster – Oberspreewald-Lausitz), sicherte sich mit einem beeindruckenden Ergebnis von 42,98 % der Erststimmen das Direktmandat. Damit setzte sie sich deutlich gegen ihre Mitbewerber durch und markierte einen weiteren Erfolg der AfD in Ostdeutschland.
Bessin, die bereits bei der Landtagswahl in Brandenburg im September 2024 mit 44,3 % der Erststimmen ein starkes Ergebnis erzielt hatte, bestätigte ihre Beliebtheit in der Region. Gegenüber der Presse beschrieb sie den Wahlkampf als „knackig, kurz und intensiv“. Besonders hob sie die große Resonanz bei Veranstaltungen hervor: „Die Menschen wollen gehört werden, und wir bieten ihnen eine echte Alternative“, so Bessin in einem Interview am Rande der Wahlsiegesfeier in Grünewalde.
Im Wahlkreis 65 ließ die 46-jährige Politikerin ihre Konkurrenten weit hinter sich. Hannes Walter (SPD) kam auf 16,60 %, während Knut Abraham (CDU) 18,28 % erreichte. Auch bei den Zweitstimmen dominierte die AfD mit knapp 41 %, was den bundesweiten Trend der Partei untermauert, die laut vorläufigem Ergebnis auf 20,8 % kam und damit zweitstärkste Kraft hinter der Union wurde. In Brandenburg selbst erreichte die AfD sogar 32,5 % der Zweitstimmen – ein klares Zeichen für die wachsende Unterstützung in der Region.
Birgit Bessin, die von 2022 bis 2024 den AfD-Landesverband Brandenburg leitete, gilt als prominente Vertreterin des rechtsnationalen Flügels der Partei. Ihre politische Karriere ist eng mit der völkisch-nationalistischen Strömung verbunden, die sie gemeinsam mit Figuren wie Andreas Kalbitz prägte. Kritiker sehen in ihrem Erfolg ein Alarmsignal, zumal der Verfassungsschutz Brandenburg die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall einstuft. Dennoch betonte Bessin in ihrer Siegesrede: „Wir wollen unsere Heimat heilen und den Menschen eine Stimme geben, die sich von den etablierten Parteien im Stich gelassen fühlen.“
Während die AfD in Ostdeutschland – neben Brandenburg auch in Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt – als stärkste Kraft hervorging, bleibt ihre Rolle auf Bundesebene umstritten. Keine andere Partei signalisierte bisher Kooperationsbereitschaft, was die Regierungsbildung nach dem Wahlsieg der Union unter Friedrich Merz kompliziert. Für Bessin und ihre Anhänger ist der Erfolg jedoch ein „bombastisches Signal“, wie AfD-Landeschef René Springer es formulierte.
Die hohe Wahlbeteiligung von 82,5 % – die höchste seit der Wiedervereinigung – unterstreicht die Brisanz dieser Wahl. Für Birgit Bessin beginnt nun die Arbeit im 21. Deutschen Bundestag, wo sie die Interessen ihres Wahlkreises vertreten will. „Das ist erst der Anfang“, erklärte die in Brandenburg beliebte Politikerin Bessin dementsprechend selbstbewusst.
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