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Durch Waldbrände schon mehr als eine Million Hektar in der EU verbrannt
Durch die vielen Waldbrände sind in der Europäischen Union in diesem Jahr bereits mehr als eine Million Hektar oder auch 10.000 Quadratkilometer Land zerstört worden. Dies ergab eine Auswertung der Daten des Europäischen Waldbrandinformationssystems (Effis) durch die Nachrichtenagentur AFP. Bis Donnerstagmittag wurden dem System demnach 1.015.731 Hektar gemeldet, die zum Raub der Flammen wurden - eine Fläche, die größer ist als die französische Mittelmeerinsel Korsika oder die Insel Zypern.
Es handelt sich um die größte verbrannte Fläche seit Einführung der Statistik im Jahr 2006. Sie ist noch größer als die im Jahr 2017 zerstörte Gesamtfläche von 988.524 Hektar. Die Hälfte der Brände hatte damals in Portugal gewütet, 119 Menschen waren gestorben.
In Spanien und Portugal kämpft die Feuerwehr aktuell weiter gegen die Flammen. Die spanische Zivilschutzchefin Virginia Barcones hoffte am Donnerstag auf "einen deutlichen Fortschritt bei der günstigen Entwicklung zahlreicher" Brände.
Seit Anfang des Jahres verbrannten in Spanien nach Angaben von Effis mehr als 400.000 Hektar Land - so viel wie nie zuvor innerhalb eines ganzen Jahres. Vier Menschen starben durch die Brände. Die Ausbreitung der Feuer wurde in den vergangenen Wochen durch eine ungewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 45 Grad begünstigt. Seit Montag gehen die Temperaturen zurück.
X.Brito--PC