-
Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt
-
CDU-Fraktionschef Frei erteilt Zusammenarbeit mit Linke Absage
-
Selenskyj: Abwehrraketen hätten in der Nacht in der Ukraine "Leben retten können"
-
Großes jährliches Militärmanöver in Taiwan begonnen
-
Immer mehr Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahren haben noch einen Job
-
Statistik: Zahl der Bafög-Empfänger erneut gesunken
-
Nordkorea will wegen Aufrüstung Japans "zusätzliche militärische Optionen" schaffen
-
Mann und Hund in Nordrhein-Westfalen von Zug erfasst und getötet
-
Wolfsburg will kein "FC Bayern der 2. Liga" sein
-
Neugebauer mit "viel Zuversicht" Richtung EM
-
Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Masters in Montréal: Hanfmann weiter, Altmaier raus
-
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
-
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
-
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"
-
Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr
-
Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet
-
Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen
-
Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen
-
Jüdische Organisation: Deutlich mehr antisemitische Angriffe in Großbritannien
-
Wieder Explosionen in Kiew - Luftwaffe warnt vor ballistischen Raketen
-
Möglicher neuer Zivildienst: Arbeiter-Samariter-Bund stellt konkrete Forderungen
-
SpaceX schreibt rote Zahlen: Raumfahrtkonzern enttäuscht nach Rekordbörsengang
-
Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen
-
Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille
-
Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt
-
Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Höchste Warnstufe und hunderte Evakuierte
-
Feuerwehrleute und Hubschrauber bekämpfen Brand in Naturschutzgebiet in Niederlanden
-
Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an
-
Berliner CSD-Anschlag: "Viele offene Fragen" bei Sitzung von Innenausschuss
-
Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Reusser
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung
-
Feuerwehr meldet Fortschritte bei Bekämpfung der Waldbrände nahe Athen
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit
-
Italienische Müllabfuhr findet verlorenen Millionen-Lottoschein
-
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande
-
US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten
-
10.000 Tonnen Fisch im Jahr: Behörden in Südfrankreich genehmigen Mega-Lachsfarm
-
US-Handelsdefizit geht im Juni leicht zurück
-
Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen
-
Badeverbote in Südwestfrankreich wegen Portugiesischer Galeeren
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert bei Krisensitzung Einigkeit
-
US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich
-
Bundesregierung bereitet neuen Zivildienst vor - bei Rückkehr der Wehrpflicht
-
Interne Mitteilung: Grafström distanziert sich von Infantino
-
Spotify will Abonnenten Tickets vor dem Start des Vorverkaufs anbieten
-
Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
-
Linke regt Steinmeier-Nachfolge aus Zivilgesellschaft an
Feuer auf Gelände der Weltklimakonferenz - zehntausende Teilnehmer evakuiert
Wegen eines Feuers mit meterhohen Flammen ist am Donnerstag das Gelände der Weltklimakonfenz im brasilianischen Belém evakutiert worden. Bei den Länderpavillons in der Nähe des Eingangsbereich schlugen die Flammen meterhoch, bevor das Feuer nach Angaben der brasilianischen Regierung unter Kontrolle gebracht wurde. Mitten in der entscheidenden Phase der Klimaverhandlungen wurde das gesamte Gelände evakuiert. Zehntausende Konferenzteilnehmer versammelten sich außerhalb des Geländes.
"Es ist schon unter Kontrolle, die Feuerwehr des Bundesstaates Pará ist vor Ort", sagte der brasilianische Tourismusminister Celso Sabino im Fernsehen. Nach seinem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Feuerwehr und Sicherheitskräfte hätten "schnell" reagiert und überwachten den Brandort weiterhin, erkärte die brasilianische Präsidentschaft der Weltklimakonferenz COP30 wenig später.
Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten, waren die Flammen in der Nähe eines Länderpavillons mehrere Meter hoch geschlagen. Sie hinterließen ein Loch in der provisorischen Überdachung des Konferenzortes, der größtenteils aus riesigen Zelten besteht. Sicherheitsbeamte rannten mit Feuerlöschern herbei, um die Flammen zu löschen, während Konferenzteilnehmer durcheinander liefen. Menschen riefen "Feuer", über dem Gebäude stieg Rauch auf. Es waren Sirenen von Rettungsfahrzeugen zu hören.
Die Sicherheitskräfte vor Ort ordneten die Evakuierung des gesamten Geländes an. Eine Sirene zur Warnung und Evakuierung der Menschen war allerdings nicht zu hören.
Nach und nach verließen die Konferenzteilnehmer das Konferenzzentrum, das teils aus provisorischen Zelthallen besteht. Nach einigem Abwarten bei brütender Hitze und zugleich leichtem Regen liefen viele Teilnehmer in Richtung der Shuttle-Busse. Andere warteten am Straßenrand oder in einer nahegelegenen Tankstelle ab.
"Da sind Leute weggerannt", sagte ein Vertreter einer deutschen Nichtregierungsorganisation, der sich während des Brandes im Eingangsbereich aufgehalten hatte. Seine Kollegin sagte, die Evakuierung habe "gut funktioniert", neben dem deutschen Delegationsbüro gebe es direkt einen Notausgang.
Die Klima-Expertin von Brot für die Welt, Sabine Minninger, sagte AFP, der Vorfall sei "sehr beängstigend" gewesen. Sie sei gerade auf dem Podium bei einer Veranstaltung bei der COP30 gewesen, als sie über das Feuer informiert worden sei und "gebeten, sofort rauszurennen":
"Wir wurden evakuiert und warten jetzt die weiteren Instruktionen ab", teilte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums vor Ort AFP mit. In Whatsapp- und Signal-Gruppen verständigten COP-Teilnehmer einander, dass sie das Feuer gut überstanden haben.
Der brasilianische Delegationschef Mauriciio Lyrio sagte, er habe gerade eine Vereinbarung mit einem anderen Land unterzeichnet, als er aufgefordert sei, das Gelände zu verlassen. Sein Team gehe nicht davon aus, dass eine Rückkehr auf das Konferenzgelände noch am Donnerstag möglich sei.
Das Feuer brach am vorletzten Tag der zweiwöchigen UN-Klimakonferenz COP30 aus, bei der die Verhandler aus rund 190 Staaten weiter intensiv über Knackpunkte wie Klimafinanzierung und Handelsmaßnahmen ringen. Die brasilianische COP-Präsidentschaft hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Klimaverhandlungen anders als in den Vorjahren pünktlich am Freitagabend zum Abschluss zu bringen. Offiziell akkreditiert für die COP30 sind rund 44.000 Menschen aus aller Welt.
T.Batista--PC