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Großbritannien verzeichnet neuen Hitzerekord - Viele Notfalleinsätze in London
Großbritannien hat am Donnerstag einen neuen Temperaturrekord für den Monat Juni verzeichnet. Laut der nationalen Wetterbehörde Met Office wurden in Yeovilton in der Grafschaft Somerset im Südwesten Englands 36,4 Grad gemessen. Bereits am Mittwoch war der Rekord aus den Jahren 1957 und 1976 gebrochen worden: Damals waren 36,1 Grad in Gosport an der Südküste Englands gemessen worden.
Für weite Teile von Südengland hatte die Wetterbehörde am Mittwoch wegen der extremen Hitze die höchste Warnstufe ausgerufen. Das bislang einzige Mal war dies im Juli 2022 geschehen. Für die Hauptstadt London und ein Gebiet im Südosten Englands verlängerte Met Office die höchste Alarmstufe bis Freitagabend, da mit bis zu 36 Grad im Schatten gerechnet wurde, mancherorts sogar mit 38 Grad.
Die Hitze macht dem menschlichen Organismus zu schaffen - und auch den Rettungsdiensten. In der britischen Hauptstadt registrierten diese am Mittwoch wegen der "extremen Hitze" einen "historischen Rekord an Notfalleinsätzen". Sie rückten zu 642 lebensbedrohlichen Notfällen aus, darunter Herzinfarkte oder Patienten, die nicht atmeten, wie der Dienst der Londoner Ambulanzen mitteilte. Wegen der Hitze wurden diese Woche 400 zusätzliche Rettungsteams in der Neun-Millionen-Einwohner-Stadt London eingesetzt.
P.Serra--PC