-
PSG feiert Traumduo Dembélé/Torres - Wirtz und Havertz siegen
-
Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff
-
Prämie: Trump schenkt Assistentin Natalie Harp 45.000 Dollar
-
IAEA verweist Iran wegen Nichteinhaltung von Atom-Vereinbarungen an UN-Sicherheitsrat
-
Falscher Alarm: Autobahn in die Schweiz nach mehrstündiger Sperrung wieder freigegeben
-
Fernsehpreis-Verleihung mit politischen Botschaften - Lanz: "Fürchtet euch nicht"
-
Erstmals vor Kongresswahlen: Republikaner halten Parteitag ab
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: BSW will mit AfD sprechen
-
Trump: Iran-Krieg endet "sofort" nach US-Kongresswahlen im November
-
Noosha Aubel, CDU och SPD: Fallet med ett svårt funktionshindrat barn i Potsdam är ett politiskt misslyckande
-
Noosha Aubel, CDU a SPD: Případ těžce postiženého dítěte v Postupimi je politickým přiznáním bankrotu
-
Noosha Aubel, CDU i SPD: Sprawa ciężko niepełnosprawnego dziecka w Poczdamie to polityczne przyznanie się do porażki
-
Noosha Aubel, CDU και SPD: Η υπόθεση ενός παιδιού με σοβαρή αναπηρία στο Πότσδαμ αποτελεί πολιτική παραδοχή αποτυχίας
-
नूशा ऑबेल, सीडीयू और एसपीडी: पॉट्सडैम में एक गंभीर रूप से विकलांग बच्चे का मामला, विफलता की एक राजनीतिक स्वीकारोक्ति है
-
ヌーシャ・オーベル、CDUおよびSPD:ポツダムで起きた重度障害児の事例は、政治的な破綻を露呈している
-
누샤 아우벨, 기민당(CDU) 및 사민당(SPD): 포츠담의 중증 장애 아동 사건은 정치적 파산을 선언한 것과 다름없다
-
努莎·奧貝爾(Noosha Aubel)、基民盟(CDU)與社民黨(SPD):波茨坦一名重度殘障兒童的案例,等同於政治上的破產宣言
-
نوشا أوبيل، حزب الاتحاد الديمقراطي المسيحي (CDU) والحزب الاشتراكي الديمقراطي (SPD): قضية طفل يعاني من إعاقة شديدة في بوتسدام هي إعلان إفلاس سياسي
-
Noosha Aubel, CDU ve SPD: Potsdam’daki ağır engelli bir çocuğun durumu, siyasi bir iflas ilanıdır
-
Нооша Аубель, ХДС та СДПН: Випадок з дитиною з тяжкою інвалідністю в Потсдамі є визнанням політичного банкрутства
-
Sieben Jahre nach Samsung: Apple stellt faltbares iPhone vor
-
Norwegischer Regierungschef: Selenskyjs Flugzeug nur knapp von Drohne verfehlt
-
Noosha Aubel, CDU und SPD: Der Fall eines schwerbehinderten Kindes in Potsdam ist eine politische Bankrotterklärung
-
Überragender Demirovic mit Dreierpack: VfB gewinnt
-
Autobahn in die Schweiz wegen Polizei-Einsatzes gesperrt - SWR meldet zwei Festnahmen
-
Neue Nummer 1 der Welt: Rybakina im US-Open-Halbfinale
-
Merz sieht auch nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt Verbotsverfahren weiterhin skeptisch
-
Britische Polizei weitet Ermittlungen gegen Partei von Nigel Farage aus
-
50 Tage nach Tour-Sturz: Lipowitz-Comeback in Italien
-
Norweger verabschieden beliebten Monarchen: König Harald V. in Oslo beigesetzt
-
Porsche vollzieht Ausstieg aus Bugatti-Joint-Venture - Erlös von einer Milliarde Euro
-
USA erleben heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Vuelta: Brennan siegt erneut - und erreicht Degenkolb-Marke
-
Bodö/Glimt vor Bayern-Duell demütig: "Sie sind die Besten"
-
Autobahn in die Schweiz gesperrt - "Bild": Sprengstoff-Alarm bei Autokontrolle
-
Schleswig-Holstein: Ein Toter bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt
-
Minister Klingbeil legt Strategie für bessere Finanzbildung von Bürgern vor
-
Nach Anschlägen auf Stromversorgung: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Frankreichs Rechtspopulisten: Le-Pen-Nichte drängt nach vorne
-
Krise in Ceuta: EU stellt Spanien 114,7 Millionen Euro Nothilfe zur Verfügung
-
FC Bayern bindet Toptalent Binder langfristig
-
Iran verschärft Angriffe auf Ziele in Golfregion - Feuer auf mehreren Schiffen
-
Feuer auf Baustelle nahe Bundeskanzleramt in Berlin - Polizei ermittelt
-
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach
-
Angleichung an Aktien: Bundesregierung plant Steuerreform für Kryptowährungen
-
Ölpreis wieder über 100 Dollar - Spritpreise binnen einer Woche stark gestiegen
-
Queerer Mensch in Berlin von Unbekannten verletzt
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: BSW schließt Sondierungen mit AfD nicht aus
-
In Hotel eingebrochen und von Polizisten auf Dienstreise erwischt - Festnahme
-
WM-Viertelfinale: Lange warnt vor Belgien-Star Meesseman
Deutschlands Betriebe klagen über Rekordmangel an Fachkräften
Der Mangel an Fachkräften in Deutschland hat Rekordniveau erreicht: Von 22.000 Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Bauwirtschaft gaben in einer Umfrage mehr als die Hälfte an, offene Stellen nicht besetzen zu können. Der Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht deshalb die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und die Umsetzung wichtiger Aufgaben wie Energiewende, Digitalisierung und Infrastrukturausbau in Gefahr.
"Wir gehen davon aus, dass in Deutschland rund zwei Millionen Arbeitsplätze vakant bleiben", sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks am Donnerstag bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Das entspreche einem entgangenen Wertschöpfungspotenzial von fast 100 Milliarden Euro.
Über alle Branchen hinweg sind laut der DIHK-Umfrage von Ende 2022 rund 53 Prozent der Betriebe von Personalengpässen betroffen. Besonders groß ist der Mangel demnach bei den für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bedeutsamen Investitionsgüterproduzenten (65 Prozent) sowie den Herstellern von Spitzen- und Hochtechnologie (jeweils 63 Prozent).
So können laut Umfrage 67 Prozent der Hersteller elektrischer Ausrüstungen Stellen nicht besetzen; bei den Produzenten von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen gilt dies für 63 Prozent, im Maschinenbau für 67 Prozent und im Fahrzeugbau für 65 Prozent der Betriebe. "Das beeinträchtigt wichtige Transformationsaufgaben wie Elektromobilität oder erneuerbare Energien", sagte Dercks.
Personalengpässe in baurelevanten Bereichen wie den Architektur- und Ingenieurbüros (58 Prozent) erschweren es, die Ziele bei klimagerechter Sanierung, der Installation von Windkraftanlagen, beim Wohnungsbau sowie bei Erhalt und Ausbau von Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur zu erreichen. "Schmerzlich" seien auch die mangelnden Arbeitskräfte bei den Gesundheits- und Sozialdienstleistern; von ihnen meldeten in der DIHK-Umfrage 71 Prozent Stellenbesetzungsprobleme.
Im Bereich Verkehr und Logistik sagten zwei Drittel der Betriebe (65 Prozent), ihnen fehlten Fachkräfte. "Das erschwert zunehmend die pünktliche Belieferung mit Endprodukten im Handel, aber auch mit Rohstoffen und Vorleistungen in der Industrie", sagte Dercks.
Die Umfrage ergab, dass auch für Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung durchaus Beschäftigungschancen bestehen: 31 Prozent der Betriebe mit Stellenbesetzungsproblemen können entsprechende Vakanzen nicht besetzen. Dercks sieht hier "enormes Potenzial": Menschen ohne Berufsabschluss seien in Branchen wie Verkehr, Sicherheitswirtschaft oder Reinigungsdiensten durchaus gefragt.
Erstrebenswert sei im Interesse einer nachhaltigen Vermittlung natürlich auch eine arbeitsmarktnahe Weiterbildung beziehungsweise Umschulung. "Gerade für mittelständische Unternehmen müssen entsprechende Angebote der Arbeitsagenturen einfacher zugänglich werden", forderte Dercks.
Um mehr Fachkräfte zu halten und neue zu rekrutieren, dringt der DIHK auf weitere Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Die Betreuungslücke für unter Dreijährige liegt immer noch bei fast 270.000", sagte Dercks. "Würden die aktuell in Teilzeit beschäftigten Frauen ihre Arbeitszeit um durchschnittlich zwei Stunden pro Woche erhöhen, entspräche das rechnerisch etwa 500.000 zusätzlichen Ganztagsstellen."
Auch bei der Erwerbsbeteiligung älterer Menschen gebe es noch "Luft nach oben". Mehr als die Hälfte der Betriebe wünschen sich der Umfrage zufolge zudem mehr Bürokratieabbau, denn bei einer Entlastung etwa von Berichts-, Dokumentations- oder Meldepflichten könnte sich Personal intensiver um die eigentlichen betrieblichen Aufgaben kümmern. Auf Platz zwei der gewünschten Maßnahmen folgt die Stärkung der beruflichen Bildung, auf Platz drei eine erleichterte Einstellung ausländischer Fach- und Arbeitskräfte.
Die Industrie- und Handelskammern befragten die Firmen Ende 2022. Die Auswertung basiert laut DIHK auf knapp 22.000 Antworten von Unternehmen. Sie stammen aus der Dienstleistungsbranche (44 Prozent), der Industrie (27 Prozent), dem Handel (23 Prozent) und der Bauwirtschaft (sechs Prozent). Die meisten Antworten (50 Prozent) kamen von Firmen mit bis zu 19 Beschäftigten, ein hoher Anteil (39 Prozent) von Unternehmen mit bis zu 199 Beschäftigten.
A.Seabra--PC