-
Zwölf Länder wollen Handel mit Israels Siedlungen im Westjordanland sanktionieren
-
Nicaragua im Gaza-Prozess. Deutschland verstößt gegen das Völkerrecht
-
Feuerzeughersteller BIC will mit Kiffern in den USA Geschäft beleben
-
Sicherheitsbehörden wappnen sich gegen AfD-Regierung - Notz beklagt Versäumnisse
-
Freundin mit Feuerlöscher erschlagen: Psychiatrie für Mann in Hessen
-
"Kritischer Zustand": Heldt kritisiert Transfer-Politik
-
Hackerangriff in Berlin: Laut Senat keine militärischen Daten betroffen
-
Sachsen-Anhalt: Grüne offen für BSW-Vorschlag zu unabhängigem Ministerpräsidenten
-
Sexualisiertes Fehlverhalten in der Bundeswehr: Generalinspekteur alarmiert
-
Sturzflut in Nepal: Berge waren vor Gletscherabbruch außergewöhnlich warm
-
Prozess gegen mutmaßliches früheres IS-Mitglied in München begonnen
-
Westjordanland: Zwölf Länder wollen Handel mit Israels Siedlungen sanktionieren
-
"Julius Hirsch Preis": Gewinner in "herausfordernden Zeiten"
-
Schneider: Klimawandel zeigt zuvor nie erlebte Konsequenzen
-
Negativrekorde für Deutschland in Pisa-Studie - Rufe nach mehr Chancengerechtigkeit
-
"Brandgefährlich": Von Notz wirft Verfassungsschutz Versäumnis bei Schutz vor AfD vor
-
Menschenrechtsgericht lehnt Familiennachzug für 13 Kinder aus drei Ehen ab
-
"Maximal unglücklich": Gladbach wochenlang ohne Kühn
-
Schwerste Angriffe seit Jahren: Mehr als 70 Verletzte bei Huthi-Attacken in Saudi-Arabien
-
Erster Schultag von Prinz George in britischer Eliteschule Eton College
-
Privat- und Güterbahnen stellen DB-Infrastrukturtochter vernichtendes Urteil aus
-
Rad-Profi Zimmermann wechselt 2027 zu Lidl-Trek
-
Israelisches Gericht weist Eilantrag gegen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland zurück
-
Sabotageversuche an Stromnetz: 48-jähriger Verdächtiger in Nordrhein-Westfalen gefasst
-
Goethe-Institute in Russland müssen bis Sonntag Arbeit einstellen
-
"Dampfkochtopf" Ceuta: Präsident bittet EU um Hilfe bei Bewältigung der Migrationskrise
-
"Dampfkochtop" Ceuta: Präsident bittet EU um Hilfe bei Bewältigung der Migrationskrise
-
NRW-Ministerpräsident Wüst fordert Bund-Länder-AG zur Prüfung der AfD
-
Jugendlicher in Berlin homophob beleidigt und verletzt
-
48-jähriger Verdächtiger nach Sabotageversuchen an Stromversorgung festgenommen
-
Papstreise nach Frankreich: Eine Million Menschen in Paris erwartet
-
Neue Angriffe auf Kiew nach Ende von Feuerpause - Selenskyj hofft auf baldige Verhandlungen
-
Netanjahu wegen Berichts über Warnung vor Angriff vom 7. Oktober 2023 unter Druck
-
Erdnussbutter-Kunstwerk in den Niederlanden: 48 Fußabdrücke und ein "Schleck-Vorfall"
-
Illegaler Handel: 165 Schusswaffen bei Razzien in Köln und Wuppertal beschlagnahmt
-
Deutschland darf Insulin-Hersteller Sanofi mit 400 Millionen Euro unterstützen
-
Opposition im Bundestag wirft Koalition ruinöse Schuldenmacherei vor
-
Pisa-Studie: Kinderhilfswerk fordert stärkeren Fokus auf Bildungsgerechtigkeit
-
Klingbeil: Haushalt 2027 ist Grundlage für Reformen in Krisenzeiten
-
FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino
-
Nach Parlamentsaus in Sachsen-Anhalt: FDP-Landeschefin kündigt Rücktritt an
-
Erneuter Diebstahl von 18 Kilogramm schweren Bahnhofsuhren in Baden-Württemberg
-
AfD in Sachsen-Anhalt will zu Gesprächen einladen - BSW: Keine Stimmen für Siegmund
-
Kartellamt: Prüfung der Spritpreise läuft planmäßig
-
Gericht: Regel zu Schutz vor Extremisten in rheinland-pfälzischem Landtag rechtens
-
Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September
-
Literaturnobelpreisträger Krasznahorkai mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
-
Finanzminister Klingbeil warnt vor Sozialabbau durch Reformpolitik
-
Umfrage: Geld und Erfolg bei Männern nicht mehr so attraktiv wie früher
-
Arbeitgeberpräsident fordert politische Konsequenzen aus neuer Pisa-Studie
Brandstifter legen Pariser Bahnhof Gare de l'Est lahm
Brandstifter haben am Dienstag den Pariser Bahnhof Gare de l'Est fast vollständig lahmgelegt. Der Bahnverkehr unter anderem nach Deutschland wurde wegen einer massiven Signalstörung, die durch ein Feuer in einem Kabelschacht ausgelöst wurde, mitten im morgendlichen Berufsverkehr für den ganzen Tag unterbrochen, wie die französische Bahn SNCF mitteilte. Es gab zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen.
"Das ist ein inakzeptabler Akt von Vandalismus", sagte Anne-Marie Palmier vom Schienennetz-Betreiber SNCF Réseau vor Journalisten in der Bahnhofshalle. Nach Polizeiangaben hatten die Brandstifter am frühen Morgen einen Kabelschacht in Vaires-sur-Marne östlich von Paris aufgebrochen und die Kabel angezündet. Ohne diese Kabel, die Signale an die Stellwerke weiterleiten, sei ein sicherer Zugverkehr nicht möglich, sagte Palmier.
Bis auf einige Nahverkehrsverbindungen wurde daher der gesamte Zugverkehr am Gare de l'Est mindestens bis zum Betriebsschluss am Dienstag eingestellt. Ob der Betrieb am Mittwoch wieder aufgenommen werden könnte, war zunächst unklar, wie der französische Verkehrsminister Clément Beaune sagte. Er sprach von einem "skandalösen" Fall und forderte, die Täter "hart" zu bestrafen.
Nach Angaben der Deutschen Bahn fielen die ICE-Züge zwischen Paris und Frankfurt (Main) oder Stuttgart zum großen Teil aus. Einzelne ICE-Züge begannen und endeten in Straßburg statt Paris.
Neben den Zügen nach Deutschland fielen auch die TGV-Schnellzüge in die ostfranzösischen Städte Colmar, Nancy und Reims aus. Einige TGV-Züge konnten nach Angaben der SNCF zum nahegelegenen Gare du Nord umgeleitet werden.
"Ich bin mir nicht sicher, ob ich es heute nach Hause schaffe, und morgen muss ich arbeiten", sagte die 58-jährige Sylvie Rousseau aus Nancy. "Das wird ein bisschen stressig." Der 27-jährige Gautier Milewski sagte dagegen, er lasse sich von dem Bahnchaos nicht den Tag verderben. "Es ist ein Abenteuer und ich mag Abenteuer", sagte der Buchhändler.
Am Gare de l'Est, einem der sechs großen Pariser Bahnhöfe, fahren die Züge nach Ostfrankreich ab, aber auch internationale Verbindungen etwa nach Deutschland und Luxemburg. Nach Angaben der SNCF verkehrten dort im vergangenen Jahr fast 28 Millionen Menschen.
Hinweise auf die Brandstifter und ihre Motive gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft in Meaux leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Gefährdung ein.
A.Aguiar--PC