-
24-Jähriger verunglückt in bayerischen Alpen tödlich
-
Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung
-
Gericht: Herzkranker Grundschüler darf nicht von Klassenfahrt ausgeschlossen werden
-
Vier Jahre nach Nord-Stream-Anschlägen: Erster Prozess beginnt in Hamburg
-
Anklage im Fall von Schüssen auf Polizisten in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang
-
Schwere Vorwürfe: Waldorfschule in Dachsberg in Baden-Württemberg bleibt vorläufig zu
-
Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern
-
Putin weist Spekulationen über weitere Mobilmachung für Ukraine-Offensive zurück
-
Entwurf für Beschlussvorlage: SPD-Fraktion erwägt Zerschlagung von Öl-Konzernen
-
Prozess gegen ersten Nord-Stream-Verdächtigen beginnt Mitte Oktober in Hamburg
-
Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister
-
Polizei löst Blockadeaktion vor Lüttich-Kaserne in Köln auf
-
Vertauschte Rollen: US-Star Clooney wird beim Filmfestival in Venedig zum Fotografen
-
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Sport-Staatsminister
-
US-Importverbot für humanoide Roboter: Deutsches Start-up hofft auf Ausnahme
-
Verbesserte Konjunktur: Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognosen deutlich
-
Iran greift US-Stützpunkte am Golf an - Trump droht mit weiteren US-Angriffen
-
UNO: Versorgung Überlebender in Nepal bleibt "sehr, sehr, sehr schwierig"
-
Menschenrechtsgericht stellt knapp 900 Verfahren gegen Russland ein
-
Malta: Hunderte demonstrieren gegen Freispruch nach Mord an Enthüllungsjournalistin
-
Bekannte US-Feministin Gloria Steinem mit 92 Jahren gestorben
-
Türkische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Erdogan-Rivalen Davutoglu wegen Beleidigung
-
Urteil: Ex-Partner hat in Rheinland-Pfalz kein Bleiberecht in Mietwohnung
-
Sánchez weist erneut marokkanische Verantwortung für Ceuta-Krise zurück
-
Gericht: Steuerrückstände von Gastronomen rechtfertigen Entzug von Betriebserlaubnis
-
DIHK-Umfrage: Unternehmen spüren Druck aus China - wählen aber Flucht nach vorn
-
Rülke fordert sichtbaren Neustart der FDP und schließt neuen Parteinamen nicht aus
-
All-in-One WP Migration: Sicherheitslücke kann über manipulierte Archive bis zur Codeausführung führen
-
iOS 27 soll eine Mobilfunknummer zwischen zwei iPhones übergeben können
-
Regelmäßiger Alkoholkonsum junger Erwachsener erreicht historischen Tiefstand
-
Wiederholte Fehlalarme und Gewaltvorwürfe beschäftigen Schulzentrum in Ludwigshafen
-
Schulze weist generelles Kontaktverbot der CDU zur Linken zurück
-
Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen
-
71-Jährige in Celle auf Fahrbahn gestoßen und verletzt
-
Russland will diplomatische Beziehungen zu Deutschland trotz neuer Spannungen nicht herabstufen
-
Rückreiseverkehr und Baustellen sorgen am ersten Septemberwochenende für volle Autobahnen
-
Jahre nach sächsischem Munitionsskandal: Schießplatzbetreiber in Schwerin verurteilt
-
Datensatz für KI-Training: Bundesgerichtshof prüft Nutzung von Foto
-
Weimarer Dreieck: Wadephul betont enges Verhältnis zu Frankreich und Polen
-
Benzinpreis steigt auf neues Allzeithoch
-
Sport und Kunst beliebteste Schulfächer - Chemie und Physik laut Umfrage hinten
-
UNO rechnet mit stärkstem El Niño seit Beginn der Aufzeichnungen vor 40 Jahren
-
Nach WM-Gold: Springreiter Vogel erstmals Weltranglistenerster
-
Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland
-
E-Auto-Trend setzt sich fort: Anteil an Neuzulassungen steigt über 32 Prozent
-
Drei Brände halten Berliner Feuerwehr mit mehr als 120 Kräften in Atem
-
Super E10 erreicht nach neuer Eskalation im Irankrieg nominalen Preisrekord
-
Russland kündigt Schließung der Goethe-Institute als Reaktion auf Berlin an
Haushaltsausschuss ändert Etatplan für 2024 - Fragen bleiben aber offen
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat mit der Mehrheit der Koalition eine Reihe von Änderungen am Etatplan für 2024 vorgenommen. Wegen Unsicherheiten aufgrund des Verfassungsgerichts-Urteils zum Klima- und Transformationsfonds (KTF) wurde die Ausschussberatung in der Nacht zum Freitag allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen - dies soll nach einer Expertenanhörung am Dienstag am kommenden Donnerstag nachgeholt werden. Die Neuverschuldung dürfte um gut fünf Milliarden Euro höher ausfallen als zunächst geplant.
Die Union war zuvor mit ihrem Vorstoß gescheitert, die Beschlussfassung über den Haushalt insgesamt zur Klärung der Konsequenzen des Gerichtsurteils voraussichtlich bis ins kommende Jahr zu verschieben. Es dürfe "keine Unklarheit geben, wofür 2024 Geld ausgegeben wird", sagte SPD-Chefhaushälter Dennis Rohde in Berlin nach der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses.
Von der pünktlichen Verabschiedung des Etats sei auch die Freigabe von Hilfen für die Ukraine oder für Israel sowie beispielsweise die Umsetzung geplanter Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt abhängig, sagte der Grünen-Haushälter Sven-Christian Kindler.
Etwas entschärft wurden die geplanten Kürzungen beim Elterngeld. Ab 1. April 2024 soll die Einkommensobergrenze für den Anspruch auf Elterngeld für Paare von 300.000 auf 200.000 Euro im Jahr sinken, ein Jahr später dann auf 175.000 Euro. Für Alleinerziehende soll die Grenze ab April 2024 bei 150.000 Euro liegen. Dieser Grenzwert war ab April bisher generell vorgesehen. Vorgesehen ist nun allerdings auch, dass nur noch einer statt zwei Partnermonaten von beiden Elternteilen gleichzeitig genommen werden kann.
Im Etat berücksichtigt sind nun die Mehrkosten beim Bürgergeld von 3,5 Milliarden Euro und für Kosten der Unterkunft von 1,4 Milliarden Euro. 750 Millionen Euro zusätzlich sollen für den geplanten Jobturbo zur Arbeitsmarktintegration zur Verfügung stehen, 150 Millionen Euro sind für eine weitere Bafög-Reform eingeplant. Zurückgenommen werden auch umstrittene Kürzungen bei Integration und politischer Bildung. Dies betrifft Integrationskurse, Migrationsberatung für Erwachsene, Mittel für die Bundeszentrale für politische Bildung sowie für Freiwilligendienste.
Erhöht wurden auch die Ansätze für humanitäre Hilfe um 700 Millionen Euro und für internationalen Klimaschutz um 500 Millionen Euro. Die Schuldenbremse solle auf jeden Fall weiterhin eingehalten werden, bekräftigte FDP-Chefhaushälter Otto Fricke. Der Spielraum dafür ist aber konjunkturbedingt größer als im Sommer bei der Haushaltsaufstellung angenommen. Von Union und AfD wurde die Höhe der Nettokreditaufnahme für 2024 mit voraussichtlich knapp 22 Milliarden Euro angegeben, geplant waren bisher 16,6 Milliarden Euro gewesen.
Allerdings wurde der Einzelplan 32 für die Bundesschuld bislang nicht beschlossen, ebenso nicht der Einzelplan 60, in dem besondere Aufgaben wie etwa Ukraine-Hilfen enthalten sind, alle Sondervermögen sowie das Haushaltsfinanzierungsgesetz, das für Einsparungen notwendige Änderungen von Leistungsgesetzen enthält. Außerdem fehlt noch der Beschluss des Haushaltsausschusses über den Etatplan insgesamt. Erstmals erfüllt werden soll mit 2,1 Prozent der Wirtschaftsleistung die sogenannte Nato-Quote für die Verteidigungsausgaben von mindestens zwei Prozent.
Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU, Christian Haase, kritisierte fehlende Einsparungen sowie das Festhalten der Ampel-Koalition daran, den Haushalt Anfang Dezember endgültig im Bundestag zu beschließen. Die Union erwägt demnach eine Verfassungsklage gegen den Etat 2024. Dies hängt laut Haase aber vom weiteren Verlauf der Beratungen sowie vor allem von der rechtlichen Prüfung des KTF-Urteils ab.
Dadurch fehlen nicht nur 60 Milliarden Euro im Transformations- und Klimafonds, es könnten auch weitere Sondervermögen wie der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) und die Haushaltsführung des Bundes insgesamt betroffen sein. Auch Kindler räumte ein, es seien komplexe Fragen noch offen, die nun "in kurzer Zeit geklärt werden" müssten.
P.Sousa--PC