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Verivox: Zinsen für Ratenkredite erstmals seit Monaten minimal gesunken
Nach dem Allzeithoch im August sind die Zinsen für abgeschlossene Ratenkredite in zwei aufeinanderfolgenden Monaten wieder minimal gesunken. Wie eine Untersuchung des Vergleichsportals Verivox aus Heidelberg ergab, lagen sie im Oktober bei 7,19 Prozent und damit 2,2 Prozent unter dem Wert im August. Im Jahresvergleich bleiben die Zinsen auf hohem Niveau - sie lagen 33 Prozent höher als im Oktober 2022.
"Durch die Zinspause der Europäischen Zentralbank und das deutliche Abflauen der Inflation hatten die Banken zuletzt Spielräume für etwas günstigere Konditionen", erläuterte Oliver Maier von Verivox am Donnerstag. Erstmals seit der Zinswende im Sommer 2022 seien die Zinsen zwei Monate in Folge gesunken. Im Oktober lagen die Zinsen demnach 0,7 Prozent unter dem Wert von September. Der Rekordwert im August hatte bei 7,35 Prozent gelegen.
Verivox geht davon aus, dass sich die Zinsen auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. "Ratenkreditnehmer müssen sich auch mittelfristig auf hohe Zinsen einstellen", erklärte Maier.
Die Richtlinien für die Kreditvergabe bei den Banken bleiben zudem weiterhin "sehr restriktiv". Im Oktober erhielten 53 Prozent der Kundinnen und Kunden, die über Verivox einen Ratenkredit anfragten, mindestens ein Finanzierungsangebot von einer Bank. Ein Jahr zuvor waren es noch 61 Prozent gewesen.
Der Ratenkredit oder Konsumentenkredit ist ein Darlehen mit fest vereinbartem Zins und fester Laufzeit. Es wird je nach Bedarf und Bonität in der Regel bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gewährt. Zurückgezahlt wird das Geld monatlich in gleichen Raten.
H.Silva--PC