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Aldi plant 800 zusätzliche Supermärkte in den USA bis Ende 2028
Aldi will in den kommenden rund fünf Jahren 800 weitere Supermärkte in den USA eröffnen. Bis Ende 2028 seien mehr als neun Milliarden Dollar (8,2 Milliarden Euro) dafür eingeplant, teilte die Supermarktkette am Donnerstag in den USA mit. Der Chef von Aldi in den USA, Jason Hart, erklärte, der Discounter eröffne seit mehr als zehn Jahren hunderte neue Supermärkte pro Jahr in den Vereinigten Staaten. Die Nachfrage sei nach wie vor hoch.
"Unsere Kunden verlangen nach mehr Supermärkten in ihren Stadtvierteln im ganzen Land", erklärte Hart. Mit den geplanten 800 neuen Standorten "werden wir da sein, wo die Kunden uns haben wollen".
Im August 2023 hatte Aldi die US-Ketten Winn-Dixie und Harveys mit knapp 400 Filialen übernommen. Einige Märkte sollten unter ihrem bisherigen Namen weiterbestehen, andere in Aldi-Filialen umgewandelt werden. Ende 2023 hatte Aldi in den USA mehr als 2400 Filialen.
Analyst Neil Saunders von Globaldata erklärte, die geplante Expansion um weitere 800 Standorte werde die Konkurrenz hart treffen. Aldi mit seinen günstigen Preisen und den "modernen und attraktiven Filialen" könnte die anderen Einzelhändler dazu zwingen, ihre Preise zu senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das reduziere ihre Margen. Für die Verbraucher sei die Expansion des Discounters "eine gute Nachricht".
Das Unternehmen ist seit 1976 in den USA präsent. Die Aldi-Läden in dem Land gehören Aldi Süd, während Aldi Nord in den USA die beliebte Kette Trader Joe's besitzt.
F.Santana--PC