-
Schalker Dämpfer bei Bundesliga-Comeback
-
Vermisster 27-Jähriger tot aus Baggersee Giesen geborgen
-
Neuer Dodge Charger startet in Deutschland ab 65.093 Euro
-
Konstantelias-Verletzung bringt BVB vor Transferschluss unter Zugzwang
-
Kampenwandkreuz wird zum 75. Jahrestag mit Bergmesse gewürdigt
-
Deutschland verteidigt Hockey-WM-Titel mit 1:0 gegen Spanien
-
Motorradwrack nach mehr als zehn Stunden im Wald entdeckt
-
B192 bleibt zwischen Penkow und Roez nach Unwetter gesperrt
-
Kreuzbandriss stoppt Konstantelias nach starkem BVB-Debüt
-
Magdeburg startet mit 33:31-Sieg in Gummersbach in die Saison
-
Deutschlands Hockey-Männer sichern sich den vierten WM-Titel
-
Transfermarkt: Gakpo vor City-Wechsel, Morata geht zu Leganés
-
Suzuki trifft dreimal bei Freiburgs 4:1 gegen Werder Bremen
-
BVB bestätigt Kreuzbandriss bei Neuzugang Konstantelias
-
Historischer Erfolg: Hockey-Herren erneut Weltmeister
-
Nena kündigt Berliner Arena-Konzert für Oktober 2027 an
-
Letzter Sommertag bringt Hitze, Sturmböen und nächtliche Gewitter
-
Sarah Oswald spricht über Ost-Identität und ihre Heimat Köpenick
-
Kickers-U17 schlägt Heidenheim nach frühem Doppelschlag mit 4:1
-
Merz warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Wütender Trump droht Journalistin mit "Bestrafung" durch Aufsichtsbehörde
-
Befürchtung bestätigt: Konstantelias erleidet Kreuzbandriss
-
Historischer Erfolg: Hockey-Männer erneut Weltmeister
-
Isländer stimmen mit knapper Mehrheit gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Krimi in Danzig: Basketballer gewinnen Spitzenspiel
-
Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start
-
HBL: Magdeburg startet siegreich in die Saison
-
Islands Regierungschefin bezeichnet Referendum-Ausgang als "Sieg für Demokratie"
-
Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück vor Küste Nordzyperns
-
Mehr als 790 Tote nach Sturzflut im Himalaya - Befreiungsaktion für verschüttete Arbeiter
-
Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz: Eine Tote und fünf Verletzte
-
Gegen zehn Darmstädter: Hannover feiert ersten Sieg
-
Kaiserslautern mit Befreiungsschlag - St. Pauli in der Krise
-
Trauergottesdienste für Harald V. in Norwegen mit neuem König Haakon VIII. und Regierung
-
Aragón: Márquez feiert dritten Doppelsieg in Serie
-
Vierter WM-Titel: Zeidler bleibt das Maß aller Dinge
-
Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM
-
Klingbeil sucht bei G20-Treffen in USA nach neuen Handelspartnern
-
Mühsame Suche nach Vermissten nach Sturzflut im Himalaya - Retter in Tibet abgezogen
-
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. gedenkt seines Vaters bei Trauergottesdienst
-
"Neuer Präsident genügt nicht": KNVB plant FIFA-Zukunftsgipfel
-
Russland kündigt "massive Angriffe" auf ukrainischen Energiesektor an
-
Dähling kritisiert EEG-Reform und Netzpaket als Bremse der Energiewende
-
Rechtsextremer Minister Ben Gvir ist "stolz" auf schlechte Haftbedingungen in Israel
-
Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte
-
Isländer stimmen in Referendum gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Nach Öl-Deal mit Trump: Venezuelas Präsidentin sichert Wahrung der Souveränität zu
-
"Stayin' Alive": Pogacar meldet sich aus dem Krankenhaus
-
Chelsea holt Keeper Martínez von Aston Villa
Breites Bündnis fordert Bundestag zu umfassenden Korrekturen an Bafög-Reform auf
Ein breites Bündnis aus Studierendenverbänden und Gewerkschaften hat den Bundestag zu umfassenden Korrekturen an der Bafög-Reform aufgerufen. "Statt die Studierenden, Schülerinnen und Schüler mit einer weiteren Nullrunde abzuspeisen, müssen die Bedarfssätze mindestens auf Bürgergeldniveau erhöht werden, um das Existenzminimum der jungen Menschen abzusichern", forderte die Gewerkschaft GEW am Montag. Das Deutsche Studierendenwerk kritisierte, die geplanten leichten Verbesserungen könnten die ausbleibende Erhöhung des Bafög-Grundbedarfs und der Wohnkostenpauschale nicht aufwiegen.
Der Bundestag berät am Donnerstag in erster Lesung über die von der Bundesregierung geplante Reform, die unter anderem eine Studienstarthilfe von einmalig 1000 Euro vorsieht. Insgesamt soll das Bafög vereinfacht werden, um den Aufwand für Ämter und Empfänger zu verringern. Zudem soll ein Fachrichtungswechsel künftig bis zum Beginn des fünften statt bisher vierten Semesters aus wichtigem Grund möglich sein, ohne aus der Förderung zu fallen.
Weiter ist vorgesehen, Einkommen von minderjährigen Geschwistern nicht mehr bei der Bemessung anzurechnen. Außerdem werden die Freibeträge beim Elterneinkommen leicht erhöht. Nicht vorgesehen sind höhere Fördersätze für Studierende. Der monatliche Höchstsatz liegt derzeit bei 934 Euro.
Der stellvertretende Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Keller, forderte: "Rauf mit dem Bafög, runter mit den Schulden." Statt die Darlehensbelastung weiter zu erhöhen, müsse diese deutlich reduziert werden. Schon jetzt sei die Lage vieler Studierenden "dramatisch". Nur noch 11,7 Prozent erhielten Bafög, "ein Drittel ist armutsgefährdet, zwei Drittel müssen das gesamte Jahr über jobben", so Keller. Das Parlament müsse den Regierungsentwurf "deutlich nachbessern".
Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, Matthias Anbuhl, erklärte, der vom Bundesbildungsministerium vorgelegten 29. Bafög-Novelle "fehlt die Kraft". Es gebe keinen Grund, warum das Ministerium von den 150 Millionen Euro, die ihm der Bundestags-Haushaltsausschuss trotz schwieriger Kassenlage für eine Bafög-Erhöhung zu Verfügung stelle, "nur 62 Millionen Euro verwenden will". Trotz stark gestiegener Preise für Lebensmittel und Mieten sollten Studierende "mit einer Nullrunde bei den Bedarfssätzen abgespeist werden".
Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler erklärte: "Das Bafög muss wieder einlösen, was sein Grundgedanke war: dass auch Kinder studieren können, deren Eltern wenig Geld haben." Die Bedarfssätze müssten mindestens auf das Niveau des Bürgergelds steigen, die Wohnkostenpauschale müsse um 50 auf 410 Euro monatlich erhöht werden. "Seit Jahrzehnten erleben wir eine schleichende Entwertung des Bafög", kritisierte Bühler.
Der Aufruf "Perspektiven eröffnen – in die Zukunft investieren" für ein bedarfsgerechtes Bafög" wird von neun Organisationen unterstützt – neben dem Deutschen Studierendenwerk und den Gewerkschaften GEW und Verdi sind auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der studentische Dachverband fzs, die evangelischen und katholischen Hochschulgemeinden sowie die Initiative ArbeiterKind.de mit dabei.
T.Batista--PC