-
Gouverneur: Mindestens 27 Tote bei russischem Angriff nahe Kiew
-
Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island
-
IW Köln erwartet kaum Veränderungen durch Attestpflicht ab Tag eins
-
Anwalt: US-Regierung verhandelt mit Immobilienfirma über Verkauf von Land des Yosemite-Parks
-
Thurgauer Schulen: Lehrermangel überwunden, Werteverlust und Sonderschulquote steigen
-
Red-Bull-Junior Tsolov absolviert Formel-1-Debüt in Imola
-
Leserbrief fordert Durchsetzung des Kopftuchverbots an Schulen
-
Leserbrief hinterfragt Bablers sozialpolitische Maßnahmen
-
Leserbrief verlangt Entlastung Österreichs als EU-Nettozahler
-
Josef Pühringer kritisiert Altersgrenze bei Grünen-Umfrage
-
Leserbrief sieht etablierte Parteien in Oberösterreich unter Druck
-
Leserbrief warnt vor Konflikt um Kopftuchverbot zu Schulbeginn
-
Leserbrief führt ÖVP-Verluste auf Distanz zur Bevölkerung zurück
-
Leserbrief kritisiert Trumps territoriale und geografische Forderungen
-
Zwei Autos kollidieren auf Salzburgs Imbergstraße
-
Sturm löst zahlreiche Wasserrettungseinsätze im Flachgau aus
-
Geflohene Jugendliche nach Fahndung in Maisfeld festgenommen
-
27-jährige Österreicherin und Hund tot in Kleintransporter gefunden
-
Polizei zieht nach Drogenfahrt und E-Scooter-Unfall Führerscheine ein
-
Ebenauer Mühlenfest zeigt historisches Müllerhandwerk
-
Ebenau feiert Mühlenfest mit Handwerk, Musik und Kulinarik
-
Selenskyj verlangt täglich bis zu 1.000 Langstreckendrohnen gegen Russland
-
Serbiens Justizminister deutet staatliche Ehren für Ratko Mladić an
-
Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+: Elektro-Sprinter mit 680 PS und Nürburgring-Rekord
-
Bereits mehr als 600 Tote nach Himalaya-Sturzflut - 2980 Menschen vermisst
-
Ferrari ehrt Schumacher-Legende mit Spezial-Look in Monza
-
"Teures Problem": Huth schreibt Wirtz bei Liverpool ab
-
Wohlgemuth: "Deprimierender" Saisonstart für den VfB
-
Bayern setzen "Duftmarken" - und haben "noch was vor"
-
Muslic über "Held" Dzeko: "Ich bin jetzt sein Chef"
-
DHB-Team heiß auf Gold: "Mit Weltmeisterpokal über den Platz"
-
Schon mehr als 600 Tote nach Himalaya-Sturzflut - Suche nach Vermissten geht weiter
-
Fünf Jahre Haft für Ecuadors Ex-Präsidenten Moreno wegen Korruption bei Bauprojekt
-
Nach Sturzflut im Himalaya geht die Suche nach hunderten Vermissten weiter
-
Umweltminister Schneider fordert für Plug-In-Hybride aus China Zölle wie bei E-Autos
-
AfD-Nachwuchsorganisation trifft sich zu Bundeskongress in Magdeburg
-
Isländer stimmen über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen ab
-
US-Präsident Trump verkündet "größten Öl-Deal in der Weltgeschichte" mit Venezuela
-
Trump bei 9/11-Gedenken nur bei Zeremonie im Pentagon und nicht in New York
-
Bericht: US-Gericht untersagt Nutzung von FBI-Verhörprotokollen in 9/11-Prozess
-
Halbleere Gasspeicher: Wirtschaftsweise Grimm sieht noch keinen Handlungsbedarf
-
Attest ab erstem Krankheitstag: Bas fordert Union zu Gesprächen über Verzicht auf
-
US-Präsident Trump verkündet bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela
-
Nach Meta-Vergleich: Hubig will besseren Schutz von Kindern vor Social-Media-Sucht
-
Bas erwartet bei schlechtem Ergebnis in Sachsen-Anhalt Diskussion über SPD-Spitze
-
Ecuadors Ex-Präsident Moreno wegen Korruption bei Bauprojekt schuldig gesprochen
-
US-Regierung prüft Verkauf von Land des Yosemite-Parks an Immobilienfirma
-
Kane zur Vertragsverlängerung: Es sieht "ziemlich gut" aus
-
Stocker fordert Verfassungsverbot des politischen Islam
-
Bayern München startet mit 5:1 gegen Stuttgart in die Bundesliga
Europäische Zentralbank legt sommerliche Zinspause ein
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor der Sommerpause auch eine Zinspause eingelegt. Nach einer ersten Senkung im Juni ließ der EZB-Rat die Leitzinsen in seiner Sitzung am Donnerstag in Frankfurt unverändert. Der zentrale Satz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld bei der EZB leihen können, bleibt damit bei 4,25 Prozent. Die Zentralbanker gehen von einer erhöhten Inflation bis "weit ins nächste Jahr" aus und dürften ihre Geldpolitik dementsprechend restriktiv halten.
Der Zinssatz zur kurzfristigen Beschaffung von Geld, der Spitzenrefinanzierungssatz, liegt weiterhin bei 4,5 Prozent, der für Sparerinnen und Sparer relevante Einlagenzins bei 3,75 Prozent. Die Notenbanker hatten die Leitzinsen seit Juli 2022 wegen der ausufernden Inflation zehn Mal in Folge erhöht und sie von Oktober bis April auf hohem Niveau belassen.
Inzwischen ist die Inflationsrate in der Eurozone wieder deutlich zurückgegangen. Im Juni senkte die EZB daraufhin als erste große westliche Zentralbank das Zinsniveau wieder um 0,25 Prozentpunkte. Es war die erste Euro-Leitzinssenkung seit 2019.
Trotz des Rückgangs blieb die Inflation auch in den vergangenen Monaten allerdings über dem EZB-Ziel von 2,0 Prozent. Im Euroraum lag sie zuletzt bei 2,5 Prozent. Die Kerninflation ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak war mit 2,9 Prozent noch höher und Dienstleistungen verteuerten sich um 4,1 Prozent deutlich.
Der EZB-Rat untermauerte sein Ziel, "für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von zwei Prozent zu sorgen" und die Zinsen so lange restriktiv zu halten wie erforderlich, um dieses Ziel zu erreichen. Weitere Zinssenkungen bei der nächsten Sitzung nach der Sommerpause im September erscheinen daher fraglich, nähere Angaben zum weiteren Vorgehen machte die Zentralbank zunächst aber nicht.
"Der Kampf der europäischen Währungshüter gegen zu hohe Inflationsraten ist noch nicht gewonnen", erklärte Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. "Daher ist die Entscheidung der EZB völlig richtig, die Leitzinsen unverändert zu lassen." Auch beim nächsten Mal brauche es "Augenmaß". Die Zinsen sollten nur weiter sinken, wenn sicher ist, "dass die Inflation im Euroraum verlässlich auf die Zwei-Prozent-Marke zusteuert".
Der ING-Analyst Carsten Brzeski sprach von einem "erwartet sanften Start in die (geldpolitische) europäische Sommersaison". Zugleich halte die EZB sich mit Angaben zu ihrem künftigen Kurs zurück. Sie habe lediglich bestätigt, dass sie künftig wieder von Treffen zu Treffen entscheiden und nicht bereits im Voraus kommende Schritte ankündigen werde.
E.Raimundo--PC