-
Trump bei 9/11-Gedenken nur bei Zeremonie im Pentagon und nicht in New York
-
Bericht: US-Gericht untersagt Nutzung von FBI-Verhörprotokollen in 9/11-Prozess
-
Halbleere Gasspeicher: Wirtschaftsweise Grimm sieht noch keinen Handlungsbedarf
-
Attest ab erstem Krankheitstag: Bas fordert Union zu Gesprächen über Verzicht auf
-
US-Präsident Trump verkündet bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela
-
Nach Meta-Vergleich: Hubig will besseren Schutz von Kindern vor Social-Media-Sucht
-
Bas erwartet bei schlechtem Ergebnis in Sachsen-Anhalt Diskussion über SPD-Spitze
-
Ecuadors Ex-Präsident Moreno wegen Korruption bei Bauprojekt schuldig gesprochen
-
US-Regierung prüft Verkauf von Land des Yosemite-Parks an Immobilienfirma
-
Kane zur Vertragsverlängerung: Es sieht "ziemlich gut" aus
-
Stocker fordert Verfassungsverbot des politischen Islam
-
Bayern München startet mit 5:1 gegen Stuttgart in die Bundesliga
-
Haribo und Ritter Sport bringen Pico-Balla-Schokolade erneut in den Handel
-
Felix Gall rückt bei der Vuelta auf Gesamtrang vier vor
-
Brüsseler Staatsanwaltschaft fordert härteres Vorgehen gegen Drogenbanden
-
Rund 400 Menschen demonstrieren in Traismauer gegen Tierleid
-
Falscher Polizist verunsichert Seniorinnen im Bezirk Freistadt
-
Ermittlungen nach Angriff eines Bergführers am Großglockner
-
Babler-Entwurf zur Zustellförderung stößt auf breite Kritik
-
Haaland und Cherki glänzen: ManCity weiter makellos
-
Bundesliga-Start: Klopp sieht standesgemäßen Bayern-Sieg
-
Gold zum Greifen nah: Hockey-Männer erneut im WM-Finale
-
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter - mehr als 2400 Vermisste
-
Norwegen trauert um Harald V. - Haakon ist neuer König
-
Wieder ein Münchner: Upamecano schießt erstes Tor der Saison
-
Klopp plant offenbar mit VfB-Stürmer Pejcinovic
-
Ukrainischer Ex-Minister Fedorow wird Berater für militärische Innovationen in Italien
-
5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter
-
Trump kündigt neue Weltraum-Akademie an und zeichnet Artemis-2-Crew aus
-
Polens Regierung kritisiert hohe Kosten durch Vetos des Präsidenten
-
Eckhard Sauren analysiert Favoriten der Großen Woche in Iffezheim
-
Israel meldet Tötung von drei militanten Kämpfern im Westjordanland
-
Konvoi bringt Sarg von Norwegens König Harald V. zum Palast
-
Warsh signalisiert Zinserhöhung bei anhaltender US-Inflation
-
Zahl der Toten und Vermissten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter
-
Uli Hoeneß vergleicht Michael Olise mit Arjen Robben
-
Hundemaxx München: Premium-Einkaufserlebnis auf 3.000 Quadratmetern
-
Hackergruppe erpresst Berlin nach Datenklau - offenbar Millionenforderung
-
Vuelta: Trauernde Norweger mit Doppelsieg
-
Kaum Perspektiven für Andrich: "Kein neuer Stand"
-
Norwegen trauert um langjährigen Monarchen Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
"Marsch auf Washington": Hunderte demonstrieren gegen Wahlrechtseinschränkungen durch Trump
-
Ostsee-Anrainer vereinbaren gemeinsame Task Force gegen hybride Bedrohungen
-
Keine Perspektive für Andrich: "Rede nicht mit ihm"
-
US-Zentralbankchef Warsh besorgt über Inflation
-
Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst
-
Gewalttat an Brandenburger Schule: Haftantrag wegen zweier Morde gegen 19-Jährigen
-
WM: Zweimal Gold und einmal Bronze für deutsche Kanuten
-
Spitzen der Koalitonsfraktionen wollen Reformen bis Jahresende umsetzen
-
Norwegen trauert um König Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
Neuer Boeing-Chef soll kriselnden US-Flugzeugbauer zurück auf Kurs bringen
Die Vorschusslorbeeren sind beträchtlich - ebenso wie die Erwartungshaltungen von Aktionären, Beschäftigten und Gewerkschaft: Beim strauchelnden US-Flugzeugbauer Boeing tritt am Donnerstag Robert "Kelly" Ortberg den Posten als Konzernchef an. Luftfahrtexperten und Analysten zeigten sich im Vorfeld voll des Lobes für den 64-Jährigen. Doch seine Aufgaben sind gewaltig.
Boeing steht derzeit wegen Vorwürfen zu Sicherheitsmängeln an seinen Flugzeugen unter starkem Druck. Großen Wirbel verursachte zuletzt ein Vorfall im Januar, bei dem einer 737 MAX 9 von Alaska Airlines während des Fluges eine Kabinentürabdeckung abgefallen war - die Maschine musste notlanden.
Auch finanziell hat der Luft- und Raumfahrtriese große Mühe, sich von den Folgen zweier tödlicher Abstürze von Boeing-Maschinen in den Jahren 2018 und 2019 sowie den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Luftfahrtbranche zu erholen. Die Ernennung Ortbergs zum Nachfolger des scheidenden Vorstandschefs Dave Calhoun war am 31. Juli bekanntgegeben worden - am selben Tag, an dem der Airbus-Konkurrent für das zweite Quartal einen herben Verlust von mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar vermelden musste.
Ortberg, der für die Nachfolge des 67-jährigen Calhouns nun aus dem Vorruhestand zurückkehrt, hat indes große Erfahrung als Luftfahrtmanager. Er arbeitete bereits mehr als 35 Jahre in der Branche und lotste unter anderem das Unternehmen Collins Aerospace, heute eine Filiale des Konzerns RTX, durch mehrere Fusionen und Übernahmen.
Luftfahrtexperten verwiesen angesichts seiner Ernennung zudem darauf, dass Ortberg von außerhalb des Konzerns kommt. "Wir sehen Kelly Ortberg als Gewinn für Boeing", schrieben etwa die Analysten von Melius Research. Er habe "einen technischen Hintergrund" und "Erfahrung in der Leitung eines börsennotierten Unternehmens". Zudem blicke Ortberg auf "eine jahrzehntelange Tätigkeit in der Luft- und Raumfahrtindustrie" zurück - und sei "ein Außenstehender, was einen neuen Ansatz zur Lösung der Probleme von Boeing ermöglichen sollte".
Das drängendste Thema für Ortberg dürfte die Wiederherstellung der Produktionsqualität sein. Boeing hat hierzu auf Verlangen der US-Flugaufsichtsbehörde FAA bereits einen Fahrplan erstellt. Um die notwendigen Qualitätsstandards zu erreichen, soll außerdem der 2005 ausgegliederte Zulieferer Spirit AeroSystems wieder Teil von Boeing werden - für 4,7 Milliarden Dollar.
Zugute kommt Ortberg künftig womöglich, dass er von Seattle im US-Westküstenstaat Washington aus arbeiten will - dem Geburtsort von Boeing, an dem sich auch die Montagelinien für das Konzernflaggschiff 737 und die 777 befinden. Die Gewerkschaft IAM-Distrikt 751, die mehr als 30.000 Boeing-Beschäftigte in der Umgebung von Seattle vertritt, nannte Ortbergs Entscheidung, sich in der Stadt niederzulassen, bereits "einen Schritt in die richtige Richtung".
Das Wohlwollen der Gewerkschaft ist wichtig, da Boeing derzeit über den nächsten Tarifvertrag verhandelt, der im September in Kraft treten soll. Die Gewerkschaft hat bereits Streikmaßnahmen genehmigt, falls bis zu diesem Termin keine Einigung erzielt werden sollte.
Ortberg selbst meldete sich bislang nicht zu seinem neuen Posten als Boeing-Konzernchef zu Wort, äußerte sich in einer Verlautbarung aber "extrem geehrt und demütig", bei dieser "ikonischen Firma" an Bord zu gehen. Der scheidende Chef Calhoun soll unterdessen bis März 2025 Sonderberater des Boeing-Vorstands bleiben.
X.Brito--PC