-
Nach Meta-Vergleich: Hubig will besseren Schutz von Kindern vor Social-Media-Sucht
-
Bas erwartet bei schlechtem Ergebnis in Sachsen-Anhalt Diskussion über SPD-Spitze
-
Ecuadors Ex-Präsident Moreno wegen Korruption bei Bauprojekt schuldig gesprochen
-
US-Regierung prüft Verkauf von Land des Yosemite-Parks an Immobilienfirma
-
Kane zur Vertragsverlängerung: Es sieht "ziemlich gut" aus
-
Stocker fordert Verfassungsverbot des politischen Islam
-
Bayern München startet mit 5:1 gegen Stuttgart in die Bundesliga
-
Haribo und Ritter Sport bringen Pico-Balla-Schokolade erneut in den Handel
-
Felix Gall rückt bei der Vuelta auf Gesamtrang vier vor
-
Brüsseler Staatsanwaltschaft fordert härteres Vorgehen gegen Drogenbanden
-
Rund 400 Menschen demonstrieren in Traismauer gegen Tierleid
-
Falscher Polizist verunsichert Seniorinnen im Bezirk Freistadt
-
Ermittlungen nach Angriff eines Bergführers am Großglockner
-
Babler-Entwurf zur Zustellförderung stößt auf breite Kritik
-
Haaland und Cherki glänzen: ManCity weiter makellos
-
Bundesliga-Start: Klopp sieht standesgemäßen Bayern-Sieg
-
Gold zum Greifen nah: Hockey-Männer erneut im WM-Finale
-
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter - mehr als 2400 Vermisste
-
Norwegen trauert um Harald V. - Haakon ist neuer König
-
Wieder ein Münchner: Upamecano schießt erstes Tor der Saison
-
Klopp plant offenbar mit VfB-Stürmer Pejcinovic
-
Ukrainischer Ex-Minister Fedorow wird Berater für militärische Innovationen in Italien
-
5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter
-
Trump kündigt neue Weltraum-Akademie an und zeichnet Artemis-2-Crew aus
-
Polens Regierung kritisiert hohe Kosten durch Vetos des Präsidenten
-
Eckhard Sauren analysiert Favoriten der Großen Woche in Iffezheim
-
Israel meldet Tötung von drei militanten Kämpfern im Westjordanland
-
Konvoi bringt Sarg von Norwegens König Harald V. zum Palast
-
Warsh signalisiert Zinserhöhung bei anhaltender US-Inflation
-
Zahl der Toten und Vermissten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter
-
Uli Hoeneß vergleicht Michael Olise mit Arjen Robben
-
Hundemaxx München: Premium-Einkaufserlebnis auf 3.000 Quadratmetern
-
Hackergruppe erpresst Berlin nach Datenklau - offenbar Millionenforderung
-
Vuelta: Trauernde Norweger mit Doppelsieg
-
Kaum Perspektiven für Andrich: "Kein neuer Stand"
-
Norwegen trauert um langjährigen Monarchen Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
"Marsch auf Washington": Hunderte demonstrieren gegen Wahlrechtseinschränkungen durch Trump
-
Ostsee-Anrainer vereinbaren gemeinsame Task Force gegen hybride Bedrohungen
-
Keine Perspektive für Andrich: "Rede nicht mit ihm"
-
US-Zentralbankchef Warsh besorgt über Inflation
-
Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst
-
Gewalttat an Brandenburger Schule: Haftantrag wegen zweier Morde gegen 19-Jährigen
-
WM: Zweimal Gold und einmal Bronze für deutsche Kanuten
-
Spitzen der Koalitonsfraktionen wollen Reformen bis Jahresende umsetzen
-
Norwegen trauert um König Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
Auswärtiges Amt zu Trumps Umbenennung: "Für uns heißt es weiter Lake Ontario"
-
Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen
-
Linke-Spitzenkandidatinnen: Ostdeutscher Wahlkampf ist emotional geprägt
-
VW 2.5 TDI: Warum der Fünfzylinder legendär ist und wo die Fallstricke liegen
-
Machbare Aufgaben für Bayer - Ilzer mit Hoffenheim gegen Graz
Autos und Bürgergeld: FDP sorgt mit kontroversen Plänen für neuen "Ampel"-Streit
Weniger Bürgergeld und mehr Autos in den Städten: Mit kontroversen Forderungen hat die FDP für neue Irritationen in der Ampel-Koalition gesorgt. So stieß der Vorstoß von FDP-Fraktionschef Christian Dürr nach einer Absenkung des Bürgergelds am Montag auf Kritik von SPD und Grünen. Auch FDP-Pläne zur Stärkung des Autoverkehrs riefen Widerspruch hervor. Die Partei selbst reagierte wiederum mit Unverständnis auf die Kritik.
Dürr begründete seinen Vorstoß zur Senkung des Bürgergelds mit einem stärker als erwartet ausgefallenen Rückgang der Inflation. Dadurch falle das Bürgergeld "aktuell 14 bis 20 Euro im Monat zu hoch aus", sagte er der "Bild"-Zeitung vom Montag. Er wolle deshalb "eine Anpassung nach unten".
SPD und Grüne kritisierten den Vorstoß scharf. Er halte "überhaupt nichts davon, ständig mit völlig unausgegorenen Ideen fernab jeder Realität für Verunsicherung zu sorgen", erklärte Martin Rosemann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Er forderte die Liberalen auf, "nach fast drei Jahren" endlich in ihrer "Rolle als Teil einer Regierungskoalition" anzukommen.
Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch verwies darauf, dass vor allem Familien mit Kindern auf das Bürgergeld angewiesen seien. "Wir werden sie nicht der Willkür wilder und falscher FDP-Fantasien aussetzen", sagte Audretsch der Nachrichtenagentur AFP. Linken-Chefin Janine Wissler warf der FDP vor, Menschen gegeneinander auszuspielen. Die FDP wolle "den Ärmsten das Geld wegnehmen".
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Joachim Rock, erklärte, das Bürgergeld sei "schon heute zu niedrig, um Armut zu bekämpfen". Wer von Kürzungen spreche, wolle Ungleichheit vergrößern und fördere die soziale Spaltung. Die CDU-Politikerin Gitta Connemann nannte den Vorstoß mit Verweis auf die anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland ein "durchsichtiges Wahlkampfmanöver". Das Problem beim Bürgergeld sei nicht der Regelsatz, sondern die unbegrenzte Übernahme der Kosten etwa für Wohnen und Heizen, sagte sie dem TV-Sender "Welt".
Auf Ablehnung stieß auch das Vorhaben der FDP, den Autoverkehr auch in den Städten zu fördern. In einem am Montag vorgestellten Plan setzt die FDP auf mehr kostenloses Parken in Innenstädten oder alternativ ein deutschlandweites "Flatrate-Parken". Zudem sollen weniger Fußgängerzonen und Fahrradstraßen eingerichtet werden, um Autos in den Städten mehr Raum zu geben. Der ländliche Raum soll durch eine bessere Anbindung an das Straßennetz gestärkt werden.
Die FDP betonte, dass der Vorstoß "keine Pro-Auto-Kampagne" sei. Es gehe lediglich um "Wahlfreiheit in der Mobilität", sagte Brandenburgs Parteichef Zyon Braun. Dazu gehöre auch das Auto. Den "Kulturkampf gegen das Auto" werde die FDP nicht mitmachen, denn viele Menschen seien darauf angewiesen. Generalsekretär Bijan Djir-Sarai sagte, es gebe "keine gute und keine schlechte Mobilität".
Von den Grünen kam scharfe Kritik an den Plänen. "Autos gegen Fußgänger zu stellen, ist nicht sinnvoll", sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der AFP. "Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass man mit mehr Autoverkehr mehr wirtschaftliche Stärke in den Innenstädten schafft", warnte der Grüne Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay (Grüne). Linken-Chefin Wissler kritisierte, das Konzept gehe an der Realität vieler Städte völlig vorbei.
FDP-Generalsekretär Djir-Sarai wies den Vorwurf zurück, mit dem Papier für erneuten Streit in der Bundesregierung zu sorgen. Auch SPD und Grüne machten bei anderen Themen "davon Gebrauch zu sagen, was die eigenen Überzeugungen und Vorstellungen sind", sagte er. "Das tun wir auch."
Der ADAC lobte einige der FDP-Vorschläge wie das begleitete Fahren ab 16. Andere Forderungen wie die nach weniger Fahrradstraßen stießen hingegen auf Kritik. "Fahrradstraßen dagegen leisten einen guten Beitrag, die Verkehre stärker zu trennen und so die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen", sagte eine ADAC-Sprecherin AFP. Anziehungseffekte für Autos sollten "vermieden werden, um bestehende Verkehrsprobleme nicht zu verschärfen".
T.Resende--PC